Yangzom from outer space
Neben unseren zwei Möchtegern-Sternchen gibt es noch eine andere Schweizerin, die sich viel erfolgreicher in Hollywood durchschlägt. Ja, ich meine natürlich die umwerfend schöne Yangzom Brauen. Neben ihr sehen Laurie-Anne und Nadine wie zwei erfolglose Ex-Missen aus. Nach ihrem Hollywood-Debüt in “Aeon Flux”, einem etwas überdrehten Science-Fiction-Streifen, hatte Yangzom ihre Auftritte in einigen weniger bekannten Produktionen und Fernsehfilmen. Sie arbeitet hart und fleissig, ist politisch aktiv und hat soeben ein schönes und intelligentes Buch geschrieben.
Und sie teilt offenbar meine Affinität zur Science-Fiction, zumindest als Schauspielerin. Dass sie bereit war in “Cargo“, dem neuen Weltraumthriller des fleissigen Ivan Engler, mitzuspielen, rechne ihr hoch an. Dass sie dieses Jahr auch noch in einem ähnlichen Streifen namens “Pandorum” mitspielt, ist auch ok. Zumal die Emotion für die Hilfe-ich-stecke-in-einem-gfürchigen-Raumschiff-Rolle ja schon verinnerlicht war und der 40-Mio Film Pandorum im Gegensatz zu Englers Cargo ja wohl ein paar schöne Scheinchen abgeworfen hat.

Was ich aber gar nicht verstehen kann, ist die Tatsache, dass sich Yangzom vom Blick überreden lassen hat, in deren unsäglichen Web-Reality-Soap “Hallo Hollywood” mitzumachen und dort die Tätschmeisterin zu machen. Wieso? Warum nur? Weil sie tatsächlich die einzige Schweizerin ist, die in Hollywood einigermassen angekommen ist? Weil es gut bezahlt war? Oder weil sie was mit dem Typen hat, mit dem sie im Teaser rumknutschte? Wer war der Typ überhaupt? Und wieso hat da eigentlich niemand nachgehakt, bei dieser Knutscherei? Weil es eben offensichtlich nur ein Teaser war? – Nicht mal Debbie und Kaye werden uns das jetzt noch verraten wollen.
Ich hoffe jedenfalls für Yangzom, dass sie uns in Al Pacino’s Dokudrama “Salomaybe?” endgültig davon überzeugt, dass sie unsere Frau in Hollywood ist. In Zeiten in denen Martina Hingis sich mehr schlecht als recht durch britische Fernsehshows quält, brauchen wir echte Stars. Yangzom hätte definitiv das Zeug dazu.
Am 13. Oktober 2009 liest Yangzom übrigens in Bern und am 24. Oktober 2009 in Zürich aus ihrem Buch “Eisenvogel – Drei Frauen aus Tibet“, der Geschichte über ihre Grossmutter, ihre Mutter und über sich selbst.



Sia
23. September 2009, 17:37
Abwarten und chai tee trinken!