Wenn Unschuldslämmer böse werden
Liebe Leserinnen und Leser, heute beschäftigen wir uns mit der Spezies “Unschuldslamm”. Was stellen Sie sich darunter in etwa vor? Wohl eher einen zurückhaltenden, unauffälligen Menschen mit einem Beruf, der sich weder um Menschenhandel noch um Prostitution oder das Pornobusiness dreht.
Doch weit gefehlt, denn so sehen Unschuldslämmer im Jahre 2010 aus:
Oder natürlich auch so. Wie könnte man auch Böses denken dabei…
Erst kürzlich haben wir über sein Treiben im wortwörtlichen Sinne am Zürcher Shilquai berichtet. Doch jetzt ist der J.P. böse und sieht sich im Unrecht. Wie im Tagesanzeiger zu lesen war, hatte J.P. Love natürlich keine Ahnung, dass es sich bei seiner “zufällig ausgewählten Schauspielerin” für sein Schmuddelfilmchen um eine Roma-Prostituierte handelte, die weder freiwillig mitspielte, noch von den 2’000 Franken Gage jemals auch nur einen Rappen sah. Weiter wollte er den Zuhälter Johnny nicht erkannt haben (J.P. wir kennen keinen Mann, der “einfach mal so und ganz spontan” seine Freundin an irgendwelche Schmuddeltypen vermietet!). Wie gesagt, der J.P. ist jetzt ziemlich sauer und droht dem Schweizer Fernsehen sogar mit einer Klage. Er sei “schockiert” und “habe mit Prostitution nichts zu tun.” Stimmt, gemäss seiner Homepage ist er ja Kultmoderator, Actor (ein Bitzeli Englisch zwischendurch ist eben voll trendy und so), Entertainer und Schlagerikone.
Ganz offensichtlich leidet J.P. Love an einer Wahrnehmensstörung. Oder wie ist es zu erklären, dass jemand, der sich in der Öffentlichkeit als Unschuldslamm darstellt, sich auf seiner Homepage derart anpreist, als wäre er Superman in Person? Dabei steckt er selbst derart tief in der Szene, dass einem die Worte dazu fehlen. Bleibt zu hoffen beziehungsweise zu wünschen, dass die Justiz auch diejenigen schnappt, die an diesem schmutzigen Geschäft auch noch mitverdienen. Denn solche Fotos würden wir in Zukunft gerne sehen:
Abschliessend möchte ich mir eines nicht nehmen lassen; nämlich einmal in einem Bericht das hässliche böse F-Wort zu benützen. Denn zu solchen Geschichten kann ich wirklich nur noch eines sagen: J.P. fuck you!




Reto
17. September 2010, 12:27
Haha, Bäm!!