Was macht eigentlich…
…Shawne Fielding, haben wir uns kürzlich gefragt. Seit der cross-medial inszenierten Trennungsposse vom vergangenen Februar ist es recht still geworden. Kürzlich ein medialer Auftritt an einem Pferderennen, aber sonst? Nicht viel, v.a. nicht viel so wundervoll Belangloses, wie wir es während Monaten auf Shawnes Homepage, auf ihrem Blog, in ihrem YouTube Kanal oder ihrem Facebook-Profil geniessen durften.
Umso mehr freut es uns natürlich, dass die annabelle kürzlich ein längeres Interview mit Shawne Fielding publiziert hat – unter der Rubrik Kultur wohlverstanden. Auch dieses Interview ist einmal mehr eine Ansammlung von ‘Shawneismen’, wie sie ihre verbalen Ergüsse zu nennen pflegt.
Fangen wir mit unserem Disclaimer an: “Solange die Leute über mich reden und meinen Namen korrekt aussprechen, solange beunruhigt es mich nicht, was sie reden.” Sozusagen eine ‘carte blanche’ für klatschheftli.ch, vielen Dank.
“Schauen Sie, ich bin wie ein Picasso-Gemälde: ein grossartiges Stück Kunst, das ganz viele verschiedene Elemente und Ebenen enthält.” Kunst i.S. von künstlich lassen wir gelten. Und von Picasso weiss man ja, dass er sehr unterschiedliche Phasen durchlebte. Solche, die seine Genialität aufleben liessen und solche, die eher verwirrten.
“Ich weiss, was ich bin – sexy, lustig, schön und intelligent.” Da fehlt doch was…genau, bescheiden.
“Ich will eine Botschaft in die Welt stellen. Das ist mir wichtig.” Das ist doch mal eine Ansage. Ähm…welche Botschaft? In welchem Land? Für welches Land?
“Ich bin jetzt so fucking selbstbewusst, das können Sie sich gar nicht vorstellen!” Doch, das fucking können wir.
“Ich bin ein Tempel – wenn man sich nicht selber anbetet, wer tuts sonst?” Wir wussten gar nicht, dass man Tempel anbetet. Aber die Frage, wer es tun soll, ist schon berechtigt.
“Wer sich selber nicht wichtig findet, den finden andere auch nicht wichtig.” Komisch, wir z.B. finden Shawne Fielding nicht wichtig.
“Ich war unter einer dunklen Wolke, fühlte mich hoffnungslos und sehr unsicher. Ich bin tief gekränkt und angeschlagen.” Diese Aussage ist insofern interessant, als wir ja seit kurzem wissen, dass Shawne seit letztem Sommer einen neuen Mann an ihrer Seite hat und sich angeblich wie ein Teenager fühlt. Haben wir auf dieser Zeitachse etwas verpasst?
“Ich kam aus dem Nichts – und schauen Sie, wo ich jetzt bin.” Wir schauen. Und können nichts sehen.


mutti
6. Juni 2010, 11:49
sie war auch schon grossartiger ….. leider. das schiff sinkt und sie weigert sich mit aller kraft es zu verlassen. texas stile, nehm ich mal an: bush macht`s vor.
feat
7. Juni 2010, 13:31
meine güte, grad das annabelle-interview gelesen. die frau hat ja sowas von einen an der waffel.