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Zazou Mall

The simple things

The simple things, so heisst ein Song von Joe Cocker, der beschreibt, dass es nicht die grossen und teuren, sondern die kleinen und simplen Dinge im Leben sind, die uns glücklich machen. Die simplen Dinge, nicht die simplen Leute wohlverstanden.

Sehr schön zu sehen war dieses Glückprinzip kürzlich an der an der Who is Who Party anlässlich des Erscheinens des gleichnamigen Buches. Dieses hält fest, wer in Zürich jemand ist und wer nicht. Dies kann jedoch von Jahr zu Jahr schlagartig ändern. So war zum Beispiel Zazou Mall (who?) letztes Jahr noch jemand, dieses Jahr nicht mehr. Verwunderlich ist zwar nicht, dass sie nicht mehr drin ist, sondern das sie jemals drin war.

Auf die Frage von Tele Züri, was ihr denn dieser Eintrag in diesem Jahr alles gebracht habe, meine sie übrigens folgendes:

Aber zurück zum eigentlichen Thema, den einfachen Dingen des Lebens. Irina die Bellende zum Beispiel war nämlich schlicht ausser sich vor Glück, dieses Jahr erstmals in dieser Bibel erwähnt zu werden. Kein Nerz, keine Villa, kein Aston Martin bescherte ihr wohl bisher ein solches Glücksgefühl wie den eigenen Namen und das eigene Föteli in einem simplen Büchlein zu sehen, welches für schlappe 20.- an jedem Kiosk erhältlich sein wird. Die Frage wer sich sowas kauft, stellt sich da natürlich auch, soll aber hier nicht näher erörtert werden.

Und da, anders als beim Geld, geteilte Freud doppelte Freud ist, hielt sie nicht nur allen Gästen ihre langsam vor sich hinwelkenden Brüste vor die Nase, sondern auch noch die Seite im Buch mit ihrem Namen und Föteli.

Die Frage nach dem “who” ist also geklärt, die Frage nach dem “why” jedoch noch sperrangelweit offen. Und im vorliegenden Glücks-Fall auch kaum zu beantworten. Sie war in ihrem bisherigen Leben weder Miss, noch Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin oder Darstellerin. Eigentlich hat Irina die Glückliche bisher rein gar nichts bemerkenswertes gemacht, ausser ein paar armen Waldtieren zu einem zweiten Leben in ihrem Kleiderschrank verholfen. Eine Art Heidi Abel für verschupfte Pelzmäntel und das wars dann auch schon mit dem Leistungsausweis.

Und natürlich hatte sie ganz nebenbei auch noch ein glückliches Händchen oder Mündchen bei ihrer Partnerwahl. Ohne ihren Vermögensver-Walter wäre ihr Name kaum in diesem Buch, geschweigen denn dort, wo sich wirklich entscheidet wer dazugehört und wer nicht, nämlich hier im klatschheftli.ch.

Die schlaue Irina hat sich damals also für die richtige Flasche entschieden, für die teuerste, die in der Mitte:

Money talks, Bullshit walks, wie der Amerikaner sagt. Aber egal. Hauptsache man ist drin, und andere nicht. Ätsch Bätsch. Und wer sonst als die Bellers wüsste dieses Glücksgefühl mehr zu schätzen, mussten sie doch erst vor kurzem selber auf schmerzliche Art und Weise den bitteren Geschmack des “nicht-drin-seins-aber-andere-schon” erfahren.

Ich bin dann mal kurz draussen.


Donnerstag, 08. November 2012, 06:30
Von

DSDS

«Deutschland sucht die Supercervelat» – dank Dieter Bohlen haben wir eine frische Jungcervelat. Wir freuen uns natürlich mit dem überglücklichen Gewinner Luca Hänni. Die Freude wird allerdings von kurzer Dauer sein. Jetzt gibt’s einen Nr. 1 Hit, ein Video und ein Album. Und dann ist Schluss, Ende, aus die Maus. Der ganz normale Verlauf einer Castingshow-Teilnehmer-Karriere. Oder erinnert sich irgend jemand an vergangene DSDS Gewinner? Music Star Gewinner?

Von da her gesehen hat der Titel von Lucas erster Single durchaus prophetischen Charakter.
«Don’t think about me» – eine echte Prophezeiung für die nahe Zukunft.

Wir gehen mal davon aus, dass Luca spätestens 2014 seine abgebrochene Maurerlehre wieder aufnehmen wird. Aber auch der garantiert fehlende Langzeiterfolg wird seinen Cervelat-Status zu Hause nicht schmälern. Luca gehört jetzt dazu, er darf künftig auf jede Hundsverlochete, wo sich Cüpli saufende Ex-Castingshow-Teilnehmer, etwa der vollkommen glücklose Leo Witzmann oder Zazou Shopping Mall, Ex-Vize-Missen, Ex-Miss-Zürich-Kandidatinnen, Ex-Miss-Bern-Wahl-Finalistinnen, Wetterfeen von Lokalsendern, schlechte Musik machende DJs und gebührenfinanzierte Moderatorinnen ein Stelldichein geben, sich nicht genügend oft fotografieren lassen können und sich gegenseitig interviewen. Und wenn er wirklich, wirklich Glück hat, trifft er vielleicht sogar einmal auf eine fünfsprachige Unternehmerin aus L., die immer noch damit beschäftigt ist, ihre Branding-Unternehmensidee zu entwickeln. Die kann ihm dann Tipps im heisse Luft produzieren geben. Und in die Kartei von Renata Domenica Angehrn Würmli wird er es alleweil schaffen.


Von

Wo waren sie bloss?

Am letzten Freitag fand im Hallenstadion wieder mal die «Energy Fashion Night» statt. Das Geschäftsmodell dahinter ist uns allerdings schleierhaft. Die Eintritte können nicht gekauft werden, sondern werden verlost. Die ganzen Kosten bleiben folglich bei Energy bzw. Ringier hängen. Oder greift der Presenting Sponsor Mercedes-Benz derart tief in die Tasche? Für ein Bisschen Product Placement an einer Veranstaltung mit dem vermutlich völlig falschen Zielpublikum. Wer an eine Veranstaltung geht, für die er/sie den Eintritt gewonnen hat, um sich «bezahlbare Mode verschiedener Labels» anzuschauen, gehört nicht zwingend zum Kernsegment der Mercedes-Käufer.

Wie auch immer, wenn der Faktor Ticketcorner aus der Ringierschen Verwertungskette schon nicht zum Zug kommt, hätten wir erwartet, dass andere Bereiche, allen voran Pool Position, sich in Szene setzen würden. Weit gefehlt. Die Cervelat-Ausbeute war sehr bescheiden!

Miss Unsichtbar aka Schubkarre mit Bubi Freund…
…die amtierende Freundin vom Mister Schweiz, begleitet vom Freund…
…oder auch ein paar trällernde Casting-Teilnehmerinnen…

Eine einzige Ex-Miss haben wir entdeckt. Eine einzige! Aber keine Ex-Vize-Missen, Ex-Miss-Wahl-Teilnehmerinnen, keine Miss Zürich, kein Ex-Moneygirl, keine Wetterfee und insbesondere keine SRF Angestellten! Stellt euch vor, es ist Energy Fashion Night und Fruchly geht nicht hin. Alarmierend finden wir das, sehr alarmierend. Oder war das bewusst, um die eigenen Moderatoren mehr ins Zentrum zu rücken, sie zu positionieren, um sie dem Staatssender für einen lukrativen Transfer schmackhaft zu machen?

Eine ganz grosse Persönlichkeit habe wir dann doch noch entdeckt: ___________________________.
Der Abend war also doch noch ein Erfolg.


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Wahnsinn!

Zazou Mall, seit ihrem Branding (gell X.T. aus L.) für irgend so ein provinzielles Einkaufszentrum in Wallisellen auch bekannt unter dem Namen «Zazou Shopping Mall», lüftet ein Geheimnis:

Quelle: SI Online

Man stelle sich vor: heimlich verliebt. Heimlich! Das ist der Hammer!

Ganz aufgeregt fragt die SI: «Wie ist es möglich, dass die Öffentlichkeit knapp ein Jahr lang nichts von ihrer Beziehung mitkriegte?»

Liebe SI, ganz einfach: weil’s die Öffentlichkeit nicht interessiert.


Freitag, 09. März 2012, 07:00
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  • Wieder einmal ein Klasseartikel! Danke F. Indi-Guet!!
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