Schwule Mister braucht das Land
Nachdem wir vor drei Wochen die “Auswahl” (haha…) der Mister Schweiz-Wahl kennenlernen durften, folgten vor einer Woche auch die Kandidaten der Mr. Gay-Wahlen. Hier sind sie:
Im Vergleich mit den aktuellen Kandidaten der Mister-Schweiz-Wahl sehen wir Unterschiede zwischen den Kandidaten. Nicht nur, dass sie alle ein anderes Poloshirt tragen, wir finden auch die Auswahl recht gut durchmischt. Ein Pluspunkt für die Mister-Gay-Wahlen. Interessant wird es allerdings bei den Fragebogen. Bei der Frage zum Beziehungsstatus sind die Antworten ziemlich verschieden:
Beziehungsstatus: Single wie ein «Werbejingle», man muss viel ausprobieren bis es harmoniert und passt. Wie im wirklichen Leben.
Beziehungsstatus: Single mit Kapazität
Beziehungsstatus: Stilvoller Single mit beiden Beinen im Leben stehend.
Sehr interessant, wie man(n) ein einfaches «Single» umschreiben kann. Der lustige Dichter, welcher ein Werbejingle-Singleleben führt, der Single mit Kapazität (was das wohl heissen mag) und der stilvolle Single (sind Singles sonst ohne Stil?). Das grössere Rätsel ist für uns allerdings der Beziehungsstatus von Philipp Linder:
Beziehungsstatus: keine Angabe
Wieso hat es unter den zehn Kandidaten einen schwarzen Peter, welcher seinen Beziehungsstatus geheimhält? Wie soll denn einer, der seinen Beziehungsstatus geheim hält, andere Menschen zu einem Coming-Out animieren? Wir möchten, dass sich der Philipp nun offiziell outet und zu seinem Beziehungsstatus steht. Die andern können’s auch!
Die meisten Kandidaten erzählen, dass sie mit dem Titel die Akzeptanz der Homosexualität im Alltag steigern möchten. Nicht so der Philipp. Er möchte den Titel «weil ich gerne modle und mich zeigen will :-)». Schön, dass sein Anreiz für diese Wahl seine exhibitionistische Veranlagung ist. Naja, vielleicht kann er dann nächstes Jahr den aktuellen Mr. Gay, Dominic Hunziker, in den Schatten stellen und beim Supertalent nackt Klavier spielen.
Wir sind gespannt über den weiteren Verlauf der Wahl und bleiben dran!

