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Vera Dillier

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Fallen ist im Trend

Neulich war in London Uraufführung des neuen 007 Streifens «Skyfall». Der Film soll gut angekommen sein. Anwesend auf dem roten Teppich der Royal Albert Hall waren nebst den Bond Schauspielern z.B. Prinz Charles mit Frau Camilla oder auch Stephen Fry. Bedeutende Leute halt. Kurz darauf gab es die Vorpremiere in der Limmatstadt, natürlich auch bei uns nur für geladenen Gäste. Kollege F. Indi-Guet hatte ja schon berichtet über das MissenTeppich-Massaker. Auffallend war ausserdem aber noch, dass sich die Gästeliste thematisch besonders eng am Filmtitel orientiert hatte.

Skyfall oder frei übersetzt Himmelssturz ist ja spätestens seit dem spektakulären Fall des verrückten Österreichers in aller Munde. Von diesem Trend gilt es zu profitieren. Man nehme folglich ein abgehalftertes Party-Pärchen, das nicht zur Eröffnung des eigenen Bauprojektes darf… …und einen abgehalfterten Fussballer mit den ewig ungepflegten Steckenhaaren……mische einen abgehalfterten Politiker in Spastipose dazu……reichere das ganze mit einer abgehalfterten Jetset-Lady (was auch immer das sein mag) an……und toppe alles mit der ultimativ abgehalfterten Organisation (auf diesem Bild vereint mit einem abgehalfterten Jungunternehmer)……und fertig ist eine äusserst gelungene Assoziation zum Filmtitel.

Dass es daneben natürlich auch ein paar Ex-Missen gab, ist zwar eine Selbstverständlichkeit, rundet die Aktion der Veranstalter aber sehr schön ab. Chapeau!

Hat eigentlich lediglich er hier gefehlt:


The Green Mile

Wir lieben Rote Teppiche. Und seit letzten Donnerstag auch wieder Grüne Teppiche. Was da nämlich am Zurich (ohne Pünktli auf dem u) Film Festival so alles über diesen spaziert ist, hat allerhöchsten Unterhaltungswert und bedarf einer kleinen Nachbetrachtung.

Nebst der Tatsache, dass nun offenbar Nadine Strittmatter und Melanie Winiger (in einer trendigen Igel-Fell-Jacke) beste Freundinnen sind oder, wie man in der Öko-Geschäfts-Szene sagt, der Joint Venture von MyClimate und Naturaline, gab es noch einige andere höchst brisante Sachen zu beobachten.

Zum Beispiel, dass Ex-Miss und Moderatorin (what else?) Tanja Gutmann auch anwesend war und vor allem mit ihrem blauen Schlafzimmerblick glänzte. Modisch war sie hingegen eher etwas unglücklich unterwegs. Am Abend in einem ebenfalls blauen Kleid, in dem sie wie eine etwas müde Helvetia ohne Schild und Speer wirkte. Und kurz zuvor im Globus am Bellevue kreuzte sie in etwas auf, das stark an einen US-Tarnanzug bei Desert Storm erinnerte.


Sehr hübsch angezogen erschien dagegen diese ebenfalls blau- (und auch sonst mal) äugige Glanz & Gloria-Moderartorin, an anderer Stelle auch schon mal als Klappergestell aus Basel bezeichnet. Mutig und wie ich meine, erfolgreich, wie sie uns mit der wohl kleinsten Körbchengrösse, trotzdem den tiefsten Ausschnitt des Abends zeigt. Find i sexy. Kompliment.

Abgespeckt, rundum schlank und fit wie ein Turnschuh zeigte sich JM auf dem Grünen Teppich. Bravo, nur noch ein, zwei Kilo und der zweitunterste Knopf des Gilets geht auch wieder zu.

Wer war noch zu sehen? Ah genau, diese Dame hier names Begum Inaara Aga Khan, bei der wir erst dachten, sie stehe grad vor einem Spiegel. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man, dass das nicht ihr Spiegelbild, sondern ihre „auf wundersame Weise“ junggebliebene Mutter ist.

Was uns sonst noch auffiel: Tonja Maria Zindel ähnelt immer mehr Margrit Rainer zu ihren besten Zeiten.

Christoph Mörgeli hat in der Aufregung vergessen, sein medizinhistorisches Museum abends abzuschliessen:

Elmar Ledergerber braucht bloss mal seine randlose Brille gegen eine andere einzutauschen und schon kann er sich unerkannt unter die Leute begeben.

Bei Nazan Eckes aus unserem nördlichen Nachbarland stimmte so ziemlich alles, Frisur, Kleid und das Verhältnis Ausschnitt/Körbchen:

Zoe Torinesi entschied sich auch für ein „Beschti-Fründin-Posing“, war auch einigermassen ok angezogen und könnte sogar bald Mona Vetsch in der Nippel-Such-Funktion-Rangliste den ersten Platz streitig machen.

Ausserdem fiel uns auf, dass sich Victor Giacobbo mittlerweile so gut als Roschee verkleiden kann, dass man den Unterschied wirklich fast nicht mehr sieht. Gut, vielleicht etwas zu viel Bräune und das Hemd etwas zu leger offen, aber als Parodist muss man halt immer einwenig übertreiben.

Und zu guter Letzt brachte sich Moritz Leuenberger am Rande des Festivals auch noch ins Gespräch für die Hauptrolle des Harry Potter ab Teil 30.


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PMS

Keine Angst, ihr Leidgeprüften des «pre menstrual syndrome», PMS im Cervelat-Kontext steht für «posing making sending», eine neue virale Verhaltensstörung, die sich epidemisch verbreitet. Diese Störung hat sich schon länger abgezeichnet und fand mit dem Bild von Achmed Lattich vom Ort des Grauens seinen vorläufigen Höhepunkt. Herr Lattich leidet zwar an einer komplizierteren Form von PMS, die mit akuter Selbstbeweihräucherung einher kommt – eine ganz aggressive Kombination – das Ausgangsvirus ist aber dasselbe.

Herr und Frau Würstchen fahren irgendwohin, stellen sich dort irgendwohin und machen ein Bild von sich mit dem Handy. In einer etwas abgeschwächteren Form von PMS kann man sich auch ablichten lassen. Die weiteren Symptome verlaufen identisch: das Bild wird sofort per SMS oder Mail ins Ringier-Labor geschickt, wo es nach erfolgreicher Analyse zu Forschungszwecken publiziert wird.
Schweizer Stars? Jetzt erwarten sie sicher Schnappschüsse von Roger Federer oder Fabian Cancellara oder vielleich von Bruno Ganz oder Marc Forster. Aber nein, schauen sie, das sind unsere «Stars»:
Wir wissen immer noch nicht, was eine Jetset-Lady so macht und noch weniger wissen wir, was davon einen zum Star qualifiziert, aber… …was soll man da noch sagen, oder auch hier… …wenigstens hier kommt ein Star, zumindest für Motorsportfans (ich zähle mich dazu), der amtierende DTM Meister… …nur, das einzige, was der Herr Tomczyk mit der Schweiz am Hut hat bzw. hier neben dem Hut, ist Frau Surer vormals Bönzli, der sich unser F. Indi-Guet neulich so liebevoll angenommen hatte.

Aber zum Schluss gibt’s doch noch einen Leckerbissen, einen absoluten Mega-Giga-Superstar, etwa auf dem Level von Lady Gaga!
Boahhh, eine Ex-Miss-Schweiz-Kandidatin! Das ist etwa gleich schwer zu finden, wie das Higgs Boson…


Renata, die Schwester von Vera

Renata könnte eigentlich ebensogut die Schwester von Renata sein. Dazu passen die Klauen, jedoch nicht das Dekolleté:

Renata Jacobs, die Kaffee-Tante, muss deshalb die Schwester von Vera Dillier sein. Nicht nur teilen sie gemeinsame Hobbys, nämlich Charity-Anlässe, sondern die sehen auch gleich aus und kleiden und operieren sich gleich.

Man beachte die gleiche spröde Frisur, die gleiche Haarfarbe, Stirn- und Nasenpartie. Weshalb wir das so genau wissen?
Nun, Renata Jacobs hat ihren ersten eigenen Chartity-Anlass für «Slum-Bewohner in Buenos Aires» veranstaltet. Selbstverständlich war Glanz & Gloria mit der Kamera dabei, und wir wurden Zeugen wie sich Renata und Vera bis auf die Gäbeli in ihrer verwelkten Haarpracht gleichen.

Wie wir Vera oft sehen, so trug auch Frau Jacobs an ihrem Anlass mit geschätzten 70 Jahren einen Ultra-Mini-Jupe, Strumpfhosen, die zur Mehrheit aus Löchern bestanden sowie ein chices Pflaster am Knie.

Woher dieses Pflaster rührt, ist unklar, entweder von einer Schönheits-OP am Knie oder von einem Sturz auf den maroden Treppen in den argentinischen Slums. Jedenfalls wären die Schwestern gut beraten, statt bei stetiger operativer Korrekturen, einfach mal bei der Kleidung anzusetzen.


Montag, 23. Januar 2012, 07:00
Kategorie: Esoterik, Frauen
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