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Ueli Maurer

Gut abgehangen

Wir haben es kommen sehen: wer derart lange, konsequent und penetrant Probleme aussitzt, dass er nur noch abhängen kann, dessen Tage sind gezählt.

Offenbar hat Bundesrat Moritz Leuenberger klatschheftli.ch gelesen und unserem Rat nunmehr Folge geleistet. Herzlichen Glückwunsch und v.a. ein grosses Dankeschön! Wir hoffen doch sehr, dass dieses gute Beispiel Schule machen wird.


Handgezeichnet

Blick.ch/ZVG

Eigentlich wollte der Chris das Hasenohren-Zeichen ja mit der anderen Hand machen. Hinter Uelis Kopf. Hei, wär das lustig gewesen. Aber weil der Ueli den Daumen so flott hochhält (und wenn das ein Diktator macht, dann heisst es ja, dass er den armen Lump in seiner Gegenwart begnadigt), hat sich der Chris dann doch noch umentschieden.

Warum die beiden sich mögen? Ist doch sowas von einfach. Überlegt mal, wie der Chris richtig heisst (seine Eltern werden ihn ja kaum Chris getauft haben). Also: Christian? Nö. Christine? Iwo. Christoph? Sehrwahrscheinlich.


Mittwoch, 02. Juni 2010, 09:29
Kategorie: Männer
Von

Ein Kinderlied

moritzclaude

Bild: Keystone

Sieben kleine Ministerlein,
Die standen auf den Decks;
Einer flog nach Libyen,
Da waren’s nur noch sechs.

Sechs kleine Ministerlein,
Die redeten viel Se(ü)nf,
Einen machte Béglé platt,
Da waren’s nur noch fünf.

Fünf kleine Ministerlein,
die fühlten sich als Alphatier;
Eine hüllte sich ins Kopftuch ein,
Da waren’s nur noch vier.

Vier kleine Ministerlein,
die suhlten sich im Einheitsbrei;
Einer frass das Gras der Macht,
Da waren’s nur noch drei.

Drei kleine Ministerlein,
die dachten sich nun heieiei;
Eine lochte Roman ein,
da waren’s nur noch zwei.

Zwei kleine Ministerlein,
Die warn’ allein wie keins;
Eine wurd’ zum Bauernopfer,
da waren’s nur noch eins.

Ein kleines Ministerlein,
Das fühlte sich so scheu;
Alle waren abgehaun’,
Und es war doch noch so neu.

Sieben kleine Ministerlein,
die wussten weder ein noch aus,
Wohin des Weges Helvetia?
Es ist und bleibt ein Graus.


Von

Das Schmollen der Männer

Der auf peinlichstem Niveau geführte Steuerstreit zwischen Deutschland und der Schweiz – oder sollte man sagen, zwischen dem teutonischen Grossmaul und politischen Totalschaden-Fahrer Peer Steinbrück und den naiven 7 Zwergen hinter den 7 Bergen – hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

Der Hans-Ruedi macht einen auf Schmoll-Macho und verweigert dem kläffenden Nordlicht das persönliche Gespräch. Dabei weiss man doch, dass Hunde, die bellen, nicht beissen. Der Peer hat eh bald nur noch zu jaulen mit seinem peinlichen und desolaten politischen Trackrecord. Aber Hans-Ruedi stülpt sich lieber den Schutzhelm auf und geht in Deckung vor dem Schaumschläger.

Noch besser macht’s der Ueli. Er gibt aus Protest seine Staatskarosse Marke Mercedes-Benz zurück und lässt sich nunmehr in einem Renault Espace herumkutschieren. Wie kindisch ist das denn? Und dann gleich noch der Griff zum Sturmgewehr – man muss schliesslich gewappnet sein vor dem bösen Feind.

ueli

Man stelle sich vor, wohin es führen würde, wenn dieses beleidigte-Leberwurst-Gehabe in der Schweiz Schule machen sollte. Sie beide z.B.

würden ihre Klamotten von Joop oder Karl Lagerfeld in die Altkleidersammlung geben und künftig tolles Bio-Design aus heimischem Schaffen zur Schau stellen.

Wollen wir das? Nein, wollen wir nicht. Also bitte Jungs, reisst Euch am Riemen und führt Euch auf wie Staatsmänner und nicht wie MusicStar-Teilnehmer.


Montag, 23. März 2009, 15:00
Kategorie: Politik
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