Vergangenen Sonntag war es wieder mal so weit: unsere Lieblingssendung auf SF, Glanz & Gloria, lud im Kaufleuten zu Zürich zum jährlichen Nationalwurst-Höhepunkt – der Verleihung der Glory-Awards. Wir waren erstaunlicherweise nicht eingeladen. Was uns natürlich nicht davon abhält, über diesen epochalen Anlass einmal mehr zu berichten.
First and foremost: herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner!
Besonders gefreut haben wir uns für Bligg, dem eigentlichen Schweizer-Hits-Gewinner. Und auch für Toni Vescoli und seine seit 43 Jahren angetraute Ruth haben wir uns gefreut. Abgesehen davon, dass Toni mit ‘Les Sauterelles’ wirklich coole Musik gemacht hat, scheint er seiner Angebeteten auch sonst Nachhaltigeres zu bieten, als der Vorjahressieger in dieser Kategorie.
Unverständlich ist für uns allerdings das Resultat in der Kategorie ‘Crazy’. Klar, Hausi Leutenegger ist bescheuert, was er uns immer wieder plastisch vor Augen führt.
Aber das reicht doch nicht, um unsere Favoritin Shawne hinter sich zu lassen! Niemand hat es in diesem Jahr besser geschafft, sich so authentisch dadaistisch in Szene zu setzen.
Obwohl, den Glory gab’s natürlich in der Kategorie ‘Crazy’ und nicht in der Kategorie ‘Insane’. Vermutlich mangels Erfolg glänzte Shawne durch Abwesenheit. Oder war sie gar beleidigt? Aber auch andere ‘usual suspects’ haben wir vermisst. Wo waren beispielsweise die letztjährigen Love-Gewinner ‘Strelanie’? Oder die allzeit bereite ‘wo-eine-Kamera-ist-da-bin-auch-ich’-Fabienne-Heyne?
Mehr noch, wo war unser ultimativer 2009 Cervelat Carl Hirschmann? Carli ist vermutlich eher für den Glory Hazel Award nominiert. Wir bestellen schon mal unsere Akkreditierungen.



