Meinen etwas seltsamen Drang, Menschen auszuforschen, habe ich dieses Mal am Oberbauern Toni Brunner ausgelebt. Und auch dieses Mal hat mich das World Wide Web nicht im Stich gelassen. Wussten Sie zum Beispiel, dass Toni ursprünglich nicht Politiker werden wollte, sondern Schauspieler? Jawohl, er hat sogar sein Bewerbungsföteli auf seiner Homepage veröffentlicht; aber der Di Caprio Leo (jesses, ein Ausländer…) hat ihm dann den Job vor der Nase weggeschnappt.

Aber natürlich hatte Toni noch ein weiteres Ass im Ärmel und bewarb sich beim Karl Moik als Schlagerstar. Oder ist diese Pose rein zufällig?

Interessant fand ich irgendwie auch folgendes Bild mit dem Kommentar: “Getarnt im Haus der Freiheit.” Stimmt, super Tarnung, ich hätte den Toni also ohne fremde Hilfe nicht gefunden.

Volksnah wie der Toni ist, hat er mich als Besucherin seiner Homepage auch dazu eingeladen, ihn auf Facebook zu besuchen. Das nennt man dann wohl Dating im 21. Jahrhundert.

Natürlich hab ich sofort eine Freundschaftsanfrage geschickt… und was ist passiert? Der Toni hat mich doch tatsächlich abgelehnt (und unseren Herrn Hyatt aufgenommen; aber der ist ja auch urschweizerischer Abstammung – oder haben Sie noch nie etwas von den Hyattsburgern gehört?). Frechheit oder? Wo bleibt da die Gleichberechtigung? Oder ist von Zorgan einfach zu wenig schweizerisch?
Ich wurde dann in meinem Elend darauf aufmerksam gemacht, dass die Ablehnung wohl im Zusammenhang mit meinem etwas unschweizerischen Profilbild steht. Diesen Vorwurf möchte ich nicht länger auf mir sitzen lassen und veröffentliche daher an dieser Stelle, ganz exklusiv und hauptsächlich für den Toni, ein Föteli von BJ und mir am letzten Älplerfest. Passt das so, Herr Brunner?
