Kandidaten entlarvt!
Seit einigen Wochen lächeln sie uns von den Plakatwänden herab, vom Bildschirm oder aus dem Abfall hinaus entgegen: Die Kandidatinnen und Kandidaten für die National- und Ständeratswahlen diesen Herbst.
Alle möchten ihren Namen in die Köpfe der Wähler bringen. Einige versuchen es mit absurden Parolen, andere mit absurden Frisuren und wieder andere mit Kampagnen am Rande des Erlaubten. Doch es gibt auch diejenigen, die es genau umgekehrt machen: Ihre Namen wären nämlich schon bekannt, aber weil der Nervenkitzel grösser ist, haben sie sich unter anderen Namen zur Wahl gemeldet. Wir haben uns die Mühe gemacht und die Farce für euch aufgedeckt.
Da wäre beispielsweise Jacqueline Badran (SP/ZH), sie ist im wirklichen Leben auch unter dem Namen Gérard Depardieu unterwegs.
Karl Zweifel (SVP/ZH) ist aus der Vergangenheit und heisst weder Karl, noch gibt es Zweifel, dass er eigentlich Prinz Eisenherz heisst.
Hinter Ranjeet Guptara (EVP/ZH) steckt eigentlich Ritchie von Plüsch. Wenn ihm sein Manager schon verboten hat, indische Einflüsse in die Plüsch-Lieder zu bringen, so soll wenigstens sein Name mal richtig indisch klingen.
Hinter Matthias Aebischer (SP/BE) steckt eigentlich Matthias Aebischer, der Mann, den wir aus dem TV kennen. Lustig aber auch.
Patrizio Fusco (SP/ZH) ist im richtigen Leben Italiener, interessiert sich für Autos und Models und heisst Flavio Briatore. Wieso mal nicht was ganz anderes, muss er sich gesagt haben.
Oft schon haben wir uns gefragt, was eigentlich aus Al Bundys Peggy geworden ist. Nun ist uns ein Licht aufgegangen: Sie kandidiert (nun natürlich etwas älter) unter dem Namen Carmen Walker Späh für die Zürcher FDP.
Auch Thomas Vogel heisst im richtigen Leben natürlich nicht Thomas Vogel. Aber der Herr hat sich schon lange einen etwas uncooleren Namen als Bud Spencer gewünscht.
Wir sind sicher, dass diese Strategie noch von viel mehr Kandidaten verfolgt wird. Hinweise sind willkommen.






