Der kälteste Job der Schweiz
Die Schweiz jammert. Es ist nämlich ganz fest kalt draussen. So kalt, dass die Mädchen Handschuhe anziehen müssen, die Buben müssen ganz «gschwind» laufen. Sonst erfrieren sie…
Alle (die es nicht sind) sind froh, von Beruf nicht Bauarbeiter, Pöstler, Waldkindergartenlehrer, Verkehrsregler oder «Kehrrichtmann» zu sein. Dabei geht allerdings ganz vergessen, wer die wirklich Leidtragenden bei Temperaturen von bis zu -10 Grad sind. Das Schweizerfernsehen ruft es aber gerne wieder in Erinnerung. Es sind nämlich ihre Leute auf dem Dach von Leutschenbach!
Glanz & Gloria würdigte seine Leutschenbach-Kollegen mit einem 2:54-minütigen Beitrag. Nur 2:06 Minuten mehr und der Beitrag wäre gleich lange wie die Wetter-Sendung, während der die armen Meteo-Moderatoren auf den Dach ausharren müssen.
Meteo-Chef Buchelis Rezept gegen die Kälte ist dann jedoch bahnbrechend: «Wir versuchen, uns möglichst warm anzuziehen – dicke Mäntel, Schals, Handschuhe und Mützen»:
Vielleicht können uns jetzt die Schtylistinnen und Schtylisten noch sagen, weshalb es in dieser Meteo-Kleiderkabine aussieht wie bei der Heilsarmee…
Wir schlagen vor, dass G&G als nächstes unsere Promis interviewt, was die denn bei diesen ungewöhnlichen Minusgraden im einstelligen Bereich im Februar in der Schweiz so tragen. Beim Gedanken an einen solchen Beitrag wird mir doch gerade wieder warm ums Herz.
Also ich trage: 2 Paar Socken, Undis, Strumpfhosen, Hosen, Unterleibchen, langes Unterleibchen, Pulli, Wolljacke, Jacke, Kappe, Schal und Handschuhe…. allerdings nur im Haus. Nach draussen gehe ich bei solchen Temperaturen nicht, auf Dächer steige ich schon gar nicht.










