Klatschheftli.ch

Thomas Borer

Von BJ Hyatt

The Bo(u)r(n)er Conspiracy

Protokoll einer vermeintlichen Verschwörung, nicht ganz von Anfang an, dafür mit nostalgischem Bild: thomas-borer-shawne-fielding-eda-cup-1997
- die Kolumnistin Hildegard Schwaninger berichtet über den Weihnachtsapéro bei den Borer-Fieldings. Fazit: gelungene Party, getrennter Weihnachtsurlaub;
- klatschheftli.ch amüsiert sich über einen Tweet von Shawne Fielding und bastelt wie üblich ein kleines an den Haaren herbeigezogenes Geschichtchen…;
- Shawne jettet wie gewohnt in der Welt umher und lässt uns über diverse Kanäle an ihren Abenteuern teilhaben. So erfahren wir über Twitter u.a., dass sie in Köln ist und ihre Kinder, ihr Zuhause und “my man” – man beachte, nicht etwa “my husband” – vermisst, um dann ein paar Tage später von roten Rosen vom “husband”, Champagner und Agent Provocateur Bescherungen zu berichten;
- vor einer Woche reagiert Shawne auf die oben erwähnte klatschheftli.ch-Geschichte – einen Monat nach deren Erscheinen – und informiert klatschheftli.ch über die neue Liaison ihres Mannes – notabene mit Namen der Auserwählten;
- klatschheftli.ch entschliesst sich, die erhaltene Information aus Rücksicht auf die Privatsphäre nicht zu verwerten;
- eine Woche später, also vorgestern, erfolgen die schon fast legendären Facebook-Einträge – die Beziehungskrise wird der ganzen Welt effektvoll präsentiert: Scheidungspapiere am Valentinstag;
- die Schweizer Medien nehmen den Ball auf und berichten;
- Thomas Borer berichtigt: es sei ein Trennungsgesuch eingereicht worden und zwar schon am 3. Februar…ähm…als nächstes würde dann eigentlich eine Vorladung des Gerichts folgen, nur werden selbige nicht an Sonntagen zugestellt. Klingelt’s bei Ihnen schon?
- Busenfreundin und Berner Lokalpolitikerin Silvia Lafranchi ruft Shawne dazu auf, sich nicht den Medien zum Frass vorzuwerfen. Pikantes Detail: der Aufruf erfolgt nicht etwa privat, sondern auf der “Wall” von Shawnes Facebook-Profil – ein Profil, das der ganzen Welt, ob Facebook-befreundet oder nicht, zugänglich ist;
- kurze Zeit später sind sowohl die ominösen Scheidungs-Status-Updates, als auch der intime Freundschaftsrat von Sylvia Lafranchi verschwunden.

Das war unser Kurzlehrgang zum Thema “Wie inszeniere ich meine Trennung medial effektvoll”. Denselben Sachverhalt werden wir gerne zum Thema “Der kommunikative Super-GAU” wiederverwerten. Man muss schliesslich kosteneffizient arbeiten heutzutage.



Dienstag, 16. Februar 2010, 02:51
Von BJ Hyatt

nomen est omen

ww

Da liegt es also vor mir, das ‘Who is Who’, die ultimative Promi-Bibel – ähm Zürcher Promi-Bibel (“La Suisse n’existe pas – sauf à Zurich bien sûr). Hochglanz vom Feinsten für satte 20 Stutz. Und dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen – nämlich weshalb es auf Neudeutsch ‘who is who’ heisst. Denn angeblich spielten “Innovation, Kreativität, Zivilcourage, Risikofreudigkeit, Beständigkeit und Nachhaltigkeit eine tragende und entscheidende Rolle” im Auswahlverfahren. Hm. So also kamen 200 mehr oder weniger austauschbare Namen zustande, die ebenso gut das Resultat von ein paar Runden Glücksrad sein könnten.

Also jetzt nichts gegen die wenigen echten Persönlichkeiten in dieser Hochglanz-Journaille. Aber eben, die Redewendung ‘who is who’ erhält eine ganz neue Konnotation angesichts unzähliger Namen, die man entweder nicht wirklich kennt, oder bei denen man sich fragt, was genau sie zu Exponenten des ‘erlauchten’ Kreises des Zürcher-Promi-Olymps macht – im Sinne der genannten Kriterien. Ich will jetzt gar keine Namen nennen. Wäre ja unfair gegenüber all den anderen nicht genannten Unbedeutenden. Und wer will schon gegen 200 Namen lesen?

Eine Konstellation, allerdings, ist uns besonders ins Auge gestochen. Thomas Borer, Gatte vom Dienst im Hintergrund von ‘Möchtegern-It-Girl-ich-mache-alles-um-aufzufallen-auch-wenn-es-noch-so-sinnentleert-ist’ Shawne Fielding, hat es geschafft. Aber wo ist Shawne?

borer

Quelle: Who is Who in Zürich

Genau. Nirgends. How come? Wir wissen es nicht, aber wir haben so unsere Vermutungen. Seit längerem wird ja gemunkelt, der Haussegen in der Villa zu Thalwil hänge arg schief. Also, wir wissen natürlich nichts genaues und würden uns nie anmassen, eine derart groteske Behauptung aufzustellen. Obwohl uns immer wieder entsprechende Hinweise zugetragen werden. Wie beispielsweise der Umstand, dass die pompöse Homestory von Shawne in der SonntagsZeitung ohne Wissen ihres Gatten stattgefunden haben soll. Was dieser wiederum nicht sonderlich goutiert haben soll – um dann im Gegenzug Borersche Exklusivität im WW zu reklamieren? Aber wie gesagt, wir wissen nichts und wir glauben nichts. Das kann so alles gar nicht sein. Sonst würde man doch Shawne nicht immer wieder bestens gelaunt antreffen.



Samstag, 14. November 2009, 01:03

Namen


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