Das doppelte Lottchen (5)
Man nehme einen schäbigen Reportermantel, lasse Haare und Bart verwildern…
…und fertig ist der Horst Schlämmer Look!
Man nehme einen schäbigen Reportermantel, lasse Haare und Bart verwildern…
…und fertig ist der Horst Schlämmer Look!
Das Amtsjahr unseres Misters André Reithebuch neigt sich ganz langsam dem Ende zu. Und es ist verdammt ruhig geworden um seine Person in den letzten Wochen. Wohl das Resultat einer obrigkeitlichen Aufforderung zur Mässigung. Dabei sind es gerade die Eskapaden unseres kleinen Schluckspechts, die uns auf eine Idee gebracht haben.
Wir finden, dass es unseren Mistern (und übrigens auch Missen) gut anstehen würde, wenn ihnen im Lauf ihres Amtsjahres ein treffender Spitzname verliehen würde. Das erhöht das Identifikations-Potenzial ungemein. Bisher kennen wir dieses lustige Ritual leider aber nur von Stephan (Lang)Weiler. Dabei hätte André in Anbetracht seiner Grabschattacken einen solchen durchaus verdient, z.B. so etwas wie André Reit(h)emich. Oder aber unsere Miss, die immer wieder mit intellektuellen Höhenflügen glänzt – ganz klar ein Fall für Linda Mäh. 
Diesem Manko wollen wir Abhilfe schaffen. Wir haben uns deshalb schon mal überlegt, wie die Spitznamen der 16 Kandidaten lauten könnten, inspiriert durch ihre persönlichen Profile. In den kommenden Wochen werden wir hier in unregelmässigen Abständen einen Kandidaten-Spitznamen-Vorschlag präsentieren. Wir hoffen, damit einen phantasieanregenden Beitrag zu leisten, welcher unsere Leserschaft zu kreativen Höhenflügen animiert.
Unter Kollegen ist man solidarisch, v.a. wenn es darum geht, solidarisch zu sein. Wenn also der George Clooney kurzerhand zu einem Spenden-Marathon für die Erdbebenopfer in Haiti aufruft und dann flugs mal schlappe 57 Millionen Dollar zusammenbringt, dann muss selbiges auch anderen Grössen aus dem Showbiz möglich sein. Also wird sich unser Schlager-Porno-Exponent J.P. Love gesagt haben: “was Kollege Clooney kann, das kann ich noch lange”.
Gesagt, getan. Während die Benefiz Gala von Clooney bereits erfolgreich über die Bühne gegangen ist, steigt die J.P. Love’sche Sause heute abend. Parallelen gibt es einige.
Clooney moderierte im provinziellen LA. Love empfängt im mondänen Menziken. Ausserdem darf sich J.P. mit absoluten Topstars des Showgeschäfts umgeben. Ex-Mister Stephan Weiler hat z.B. zugesagt. Viele Mega-Stars wie Melanie Oesch, Paloma Würth, Piero Esteriore oder auch Mike Shiva sind angefragt. Aber es ist natürlich schwierig, solche ‘Headliners’ so kurzfristig verpflichten zu können.
Da hatte es Clooney wesentlich einfacher. Leute wie Meg Ryan, Julia Roberts, Brad Pitt, Mel Gibson und und und an ein und demselben Abend an die Strippe zu setzen, um Zaster zu sammeln, ist ja wirklich nicht schwierig.
Also 57 Millionen Dollar dürften es in Menziken eher nicht werden. Wohl auch nicht 57 Millionen Rappen.
Da will uns doch unsere Hauspostille blick.ch allen Ernstes weis machen, der Ex-Mister Stephan Langweiler sei vom Softie zum Mann mutiert dank seines neuen Stylings. Als Beweis für diese These wird uns folgendes Bild präsentiert:
Mal abgesehen vom lindengrünen Outfit – Pastellfarben waren ja schon immer ein typisches Männlichkeitsmerkmal – frage ich mich, ob ein richtiger Kerl wirklich so aussieht. Liebe Vertreterinnen des zarten Geschlechts, sagt es mir bitte. Im Vergleich zu Wei(chei)ler kommt unser funktionaler Analphabet “Rehli” Reithebuch direkt als kerniger Typ rüber, nicht wahr?
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