Die katholische Kirche ist ja dieser Tage nicht eben auf Rosen gebettet. Ein Skandal jagt den anderen, und die Schäfchen laufen in Heerscharen weg. Was also macht man(n) in dieser vertrackten Situation? PR, gute PR. So zumindest der Wunsch. Die katholische Kirche der Schweiz hat sich dafür etwas Spezielles ausgedacht: Kochen durchs Kirchenjahr mit dem Franziskaner Josef Imbach. Frustfressen nennt man das auch schon mal…
So weit, so gut. Um der ganzen Aktion auf kath.ch etwas vermeintlichen Glamour und somit die dringend benötigte Aufmerksamkeit zu verschaffen, hat man sich beim schweizerischen Vatikan-Ableger etwas ganz Besonderes ausgedacht: tatkräftige Hilfsköchin von Josef Imbach ist niemand Geringeres als unsere allerliebste Ex-Miss Anita Buri. Sie weiss zwar nicht, was eine Quiche ist ist, bekennt sich aber zu ihrem Hausfrauenstatus, wie der folgende Ausschnitt beweist:
Die sakrale Glaubwürdigkeit dieser Aktion lässt allerdings zu wünschen übrig. Auch wenn Anita aus dem katholischen Kanton Thurgau stammt, liest sie nicht etwa die Bibel, sondern – wie könnte es anders sein – Klatschheftli. Patty Boser hat sie im Liebesurlaub in Tunesien in flagranti erwischt:
Und während Anita mit ihrem Liebsten Stephan traditionelle tunesische Männermode auf Kamelen ausführt, haben wir schon mal das Rezept von Josef Imbach nachgekocht. Durchaus empfehlenswert, übrigens.
Die Anita Buri, die ist wählerisch, wenn es um ihre Herzbuben geht. Oder sollte ich sagen, Beinbuben? Denn Beine scheinen das entscheidende Kriterium zu sein, wenn Anita ihren wunderbaren Charme verschenkt, einen Charme aus dem Kanton mit dem gewissen Hauch von Nichts (der stammt von Amber Steele – und die muss es ja wissen, gell Bötschi). Genau derselbe Hauch, der auch die Aura unserer Anita ausmacht.
Nun denn, nach einer Kurzaffäre mit Fussballer Bernt Haas, einer gescheiterten Ehe mit Ex-Fussballer Marc Hodel gefolgt vom Befreiungsschlag mit ‘Redlibueb’ Armin Meier (zwar kein Schütteler, aber auch eher beinlastig kalibriert) turtelt die Anita seit vergangenem Sommer bekanntlich mit Stephan Meier (von Meier zu Meier halt), dem Profi-Beach-Soccer-Spieler, welcher derzeit am FIFA Beach Soccer World Cup in Dubai von Erfolg zu Erfolg stürmt. Und jetzt im Endspiel steht!
Das ist der Meier von hinten (Getty Images)
Nach dem Wunder von Abuja nun das Wunder von Dubai? Wir werden sehen. Jedenfalls steht die Schweiz zum zweiten Mal – und das innerhalb von sieben Tagen! – in einem Fussball-WM-Endspiel. Ob’s morgen gegen Brasilien reicht, ist fraglich. Aber Anita hat bestimmt schon ihren persönlichen Weltmeister gefunden – ob mit Gold- oder Silbermedaille. Die ‘Schütteler’-Strategie scheint sich auszuzahlen.
Die Meldung erstaunte mich überhaupt nicht. Sie bestätigt nur, dass zusammen kommt, was zusammen gehört. Und deshalb hat die Schweizer Cervelat-Szene ein neues Traumpaar: Anita “Waa” Buri und Stephan “Niedererlinsbach” Meier.
Endlich müssen sie sich nicht mehr die Auftritte und Einladungen zu den begehrtesten Hundsverlocheten strittig machen. Ab sofort dürfen sie herzhaft zusammen in die Kamera smäiilän. Good luck…
Am vergangenen Freitag waren wir an der Miss Zürich 2009 Wahl. Eine derart glamouröse Veranstaltung kann man sich einfach nicht entgehen lassen. Nicht nur die Jury war stark besetzt mit Miss Schweiz Whitney Toyloy oder Unternehmerin Raquel Marquard (was genau unternimmt die denn?). Auch unter den Gästen gab es illustre Persönlichkeiten wie Poledancerin Daniela Baumann, Wetterfee Jeannette Eggenschwiler, Ex-Mister-Schweiz-Kandidat Stephan Meier, Moderatorin Linda Gwerder, Gastrounternehmer Nico Mäder mit Gschpusi und Blick-Klatschtante Kaye Anthon und und und. Allerdings: wo waren bloss Renata Domenica Angehrn-Würmli und Gilles Tschudi?
Passend zum Staraufmarsch war auch die Tiefgründigkeit und der Scharfsinn in den Antworten der Miss Zürich 2009 Kandidatinnen auf dem heissen Stuhl – wohlbemerkt, die jungen Damen hatten zuvor Gelegenheit erhalten, sich auf die Fragen vorzubereiten. Hier ein Auszug des Dargebotenen:
- Für die Jugendgewalt wird mehr als genug getan;
- Schönheitswahn ist schlecht (Anmerkung der Redaktion: das sagt eine Kandidatin an einer Miss Wahl…). Schon ganz Junge zwängen sich in “dünne Kleider”;
- Der Bundesrat macht seine Arbeit gut; es ist schwierig, für alle alles gut zu machen;
- Das Positive an der Finanzkrise ist, dass sich die Banken fragen müssen: ist der Kunde wichtig, oder dass wir da wieder rauskommen?;
- Probleme in der 3. Welt sind ganz einfach zu lösen: Hilfe vor Ort, Spendenaktionen…(Anmerkung der Redaktion: komisch, dass auf diese Idee noch keiner gekommen ist!);
- Wo sollte der Umweltschutz ansetzen? Keine Häuser mehr bauen…
Da ist es schon klar, dass die nachmalige Gewinnerin Michelle Morand oben ausschwang: