Vor einer Woche hat die NZZ am Sonntag einen Streit mit SF-Moderator Stephan Klapproth vom Zaun gebrochen. Dieser sei schwatzsüchtig und ein Kalauerkönig, schrieb Dominik Imseng.
In der heutigen Ausgabe erschien eine Replik von Stephan Klapproth. Sie zeigt, dass das Bild vom lehrerhaften Klapproth wohl nicht ganz falsch ist.
Die NZZaS gibt dem Klapproth noch weiter auf den Deckel, indem sie gleich 20 Leserbriefe zum Thema abdruckt, während die anderen Themen die Volksseele scheinbar weit weniger aufwühlt (Schäuble-Interview sechs, Tieranwalt vier Leserbriefe).
Klapproths Geschwätz mag ja nicht allen gefallen. Was mir aber noch mehr missfällt, ist die Tatsache, dass die NZZ immer weiter in den Kernbereichen von klatschheftli.ch mitmischt. Dabei sind doch wir die, die Missen und TV-Moderatoren in die Pfanne hauen. Der NZZ überlassen wir hingegen gerne die griechische Defizitberichterstattung.
Ja, wir sind die berechtigten Fernsehsprecher-Kritiker. Besonders jetzt, in der Zeit von Olympia, sind wir wieder gefragt… Mehr dazu später, wenn es wieder heisst: Hello Vancouver.






