Falsche Fuffziger
Wie wir bereits berichtet hatten, feierte sich unser bevorzugtes Satiremagazin «Schweizer Illustrierte» vergangenes Wochenende mit einer rauschenden Party. Selbstverständlich ein Stelldichein für alles und jeden mit Rang und Namen, bzw. alle, die meinen, dazuzugehören. Erstere waren mit Grössen aus Politik und Wirtschaft, mit Ikonen aus dem Spitzensport, aber auch mit national und international bekannten Showgrössen gut vertreten. Zu letzteren gehörten Ex-Missen und Mister, die amtierende Freundin vom Mister Schweiz und, wie könnte es anders sein, diese zwei Angestellten unseres gebührenfinazierten Staatssenders:
Die tauchen wirklich an jeder «Hundsverlochete» auf und fühlen sich unter «ihresgleichen» pudelwohl. Weshalb das so ist, ist und bleibt sicher nicht nur uns ein Rätsel.
Bei der Frey könnte man ja geneigt sein, zu vermuten, sie hätte an dieser Allerwelts-Wurstversammlung arbeitshalber teilgenommen. Dann schauen Sie sich mal dieses Bild an:

Fällt Ihnen was auf? Genau, das ist die Glanz&Gloria-Crew und Frau Frey gehörte scheinbar nicht dazu. Sie war an diesem Abend ein «Star». Fällt Ihnen noch was auf? Ihre und unsere Billag-Gebühren werden dazu verwendet, um für einen privaten Verlag einen minutenlangen Werbespot für eine seiner Publikationen zu produzieren. Aber eine Hand wäscht natürlich die andere. Im Gegenzug liefern die gebührenfinanzierten Staatsangestellten Qualitätsinhalte für die Verleger-Produkte:

Schon klar, weshalb wir nicht eingeladen waren – wir geben keine Interviews.



