Es ist wieder mal Zeit, ein Jahr zurückzuschauen. Wirklich erstaunlich, aber schon vor einem Jahr hat X.T. aus L. ihre peino Kampagne mit der ersten Kolumne im «Schweizer Monat» lanciert. Aber darüber wollen wir hier gar nicht reden. Die gibt ja auch so praktisch täglich zu reden.

Was hat uns im März 2011 denn so bewegt? Klar, die Tragödie von Japan. Doch unser bevorzugtes Satireblatt wusste von einer ganz anderen Tragödie zu berichten.

Derweil reiste ein feiner Herr vom Zürichberg in weit entlegene exotische Länder, denn er brauchte noch ein paar Stimmen für seine Wiederwahl. Nebst den Stimmen gab es auch immer wieder passende Modeaccessoires.

Ein anderer feiner Herr ist mindestens so selbstlos. Er würde sein Geld lieber Kindern spenden, als es einfach zu verprassen. Word!

Besonders gefreut hat uns der stetig wachsende Trend, Ex-Missen als Journalistinnen und Buchautorinnen einzusetzen, ohne Zweifel Kernkompetenzen dieser Gilde.

Eine unserer Lieblingsveranstaltungen verschwand im Lauf des letzten Jahres sang- und klanglos von der Bildfläche. Wir hatten das vorhergesagt. Und bei solchem Promomaterial ist das auch nicht weiter erstaunlich…

Und dann machten wir noch eine sensationelle Entdeckung: die vier Pilzköpfe aus Liverpool waren tatsächlich in Bern aufgetaucht!

Es geht die Legende, dass einst eine sich als Mann ausgebende Frau als Papst waltete. Das war Päpstin Johanna. So geht auch die Legende, dass die Beatles in Wirklichkeit Frauen waren, die sich heute geschickt in der Schweizer Regierung verstecken. Ringo, Paul, John und George heissen eigentlich…

Bild via @hauptstadt_ZH

…Micheline, Evelyne, Simonetta und Doris.

Doris: “Also, ich be do d Chefin, ich nimm’s UVEK, han mich nöd ume nüt dur d Inschtanze…”
Micheline: “Merde, Doris, ta guele! Enfin wir sind in der majorité – jetzt müssen wir den Schweizerinnen zeigen, wie man controlliert les mecs, ma chère.”
Doris: “Jo, isch jo guet. Suscht no öppert en Wunsch oder chömmer hie abschlüsse?”
Ueli: “Chan ich gschnäll am Christoph alüte?”
Eveline: “Ruah, Minderhaite hend hia nüt z melda!”
Ueli: “Aber ich han doch…”
Doris: “Wele Täil vo Rueh verschtohsch du nöd?”
Johann: “Auso ig aus Patron bi geradezue prädeschtiniert, i däm Fau dis Wirtschaftsdepartemänt z übernäh, gäu Dorisle?”
Eveline: “I wür denn au gern wechsle in d Finanze – han die jo schu dihai ruiniert. Und mit em Asylweese kani mi würkli nümma bescheftiga – susch müassti miar jo bi da Erneuerigswahle nöchscht Jahr selber politisches Asyl gwehra. Aber Selbschtkontrahierig gaht jo nit. Hani mal an dr Uni glernt.”
Doris: “Jo, dänn weri jo alles klärt, gömmer in Apéro?”
Ueli: “Aber ich muess doch no…”
Micheline: “Ta guele!”
Simonetta: “Wieso hett jetz dr Johann vor mir chönne uuslääse? Es gilt doch hie ds Anciennitätsprinzip?”
Johann: “Äbe, wele vo üs zwöi isch ächt hie dr aut Galöri?”
Simonetta: “Janu, de nimeni haut ds EDI”
Doris: “Das het doch scho öppert? Ääähmm…jo genau de Didier!”
Didier: “Oui?”
Doris: “Wottsch du s EDI nümme?”
Didier: “Non, non, je reste….isch will schon unsischtbar bleiben.”
Simonetta: “Hallelujah! Und ig sell i s EJPD? Ig kenne doch nume Klaviertaschte, aber sicher nid die ufem Zentralcompi vom Fedpol! U überhoupt, Jus hani o nie schtudiert! Geit’s euch eigentlech no? Chani nid wenigschten Usseminischteri wärde?”
Micheline: “Ta guele! Isch gebe sischer nischt meine Date mit Ahmadindschad her, tu comprends?”
Ueli: “Also ich….”
Doris: “Guet, denn wär’s das, mir chönne äntli in Apéro!”
Ueli: “Also das sägeni jetz am Toni. Und de holt dänn de Christoph.”