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Shawne Fielding

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Pathologisches Kalkül

Jedes Mal, wenn wir denken, es könne nicht mehr peinlicher werden, legt sie einen oben drauf. Diesen Satz hätten Sie bis vor ein paar Monaten ausschliesslich und exklusiv im Zusammenhang Super-Mom und Hollywood-Schauspielerin Shawne Fielding gelesen. Doch diese hat ihren peinlichen öffentlichen Rosenkrieg eingestellt, nachdem ihr vermutlich 50 öffentliche Peitschenhiebe angedroht worden waren. Schade. Aber wir hoffen natürlich, dass da bald wieder etwas kommen wird.

Aber um Shawne geht’s ja gar nicht. Es geht um ihre Schülerin, die sich derzeit im Peinlichkeits-Intensivtraining befindet: the one and only X.T. aus L. Die hat zwar grad nicht die besten Tage hinter sich, i.S. Publicity aber sehr wohl. Und genau darum geht es ihr ja. Wie weit sie jeweils an den inszenierten Skandälchen direkt beteiligt ist, wissen wir nicht genau. Eines scheint aber sicher zu sein: sie beliefert die Klatschspalten mit leidenschaftlicher Impertinenz mit Material, das veröffentlicht werden soll. Um es dann auch mal wieder zurückzuziehen. Hauptsache, die Story ist im Kasten.

Ob sie auch «Fantasy Allures» mit ihren Lingerie-Bildern versorgt hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Erstauen würde es uns allerdings nicht. Und womöglich hat sie noch den Tipp an 20 Minuten gegeben, damit dort überhaupt jemand auf die Idee kam, auf diese Seite zu gehen. Oder surfen die dort während der Arbeit etwa auf solchen Seiten rum?

Der empörte Auftritt von X.T. bei «glanz&gloria» (die wegen einer derartigen Lappalie mal eben husch nach New York jetteten, liebe Billag-Geplagten) war denn auch an Dramaturgie kaum zu überbeiten. Und drängt die Frage auf, ob sie nicht besser einen Deutschkurs besuchen würde, anstatt in N.Y. den Amiakzent zu üben (ohne zu können, wohlverstanden).
d63c5a68-0991-4428-bcb5-d7771bf6b006 «…solche Sachen mussen wirklich geschlossen sein…» oder auch «…entschuldigung, aber das ist eine sehr grosse Schadung…» treiben uns das Wasser in die Augen.

Vor dem Besuch von «glanz&gloria» soll Xenia der Reporterin gesagt haben: no comment zu Alonso. Also dasselbe abgedroschene Groupie-Gehabe, das wir seit Wochen hören bzw. sehen. Selbstgemachte Bilder an Redaktionen senden, dann wieder zurückziehen, auf die Facebook-Seite stellen, einen Tag später entfernen usw. usf. und dann immer mit «no comment» kommentieren. Durchsichtiger geht nimmer.

Aber jetzt ist der Schuss ein Bisschen hinten raus: Fernando Alonso soll nämlich der italienischen «La Gazzetta dello Sport» gesagt haben: «Jeder, der mich gut kennt, weiss: Wenn ich eines Tages eine neue Freundin habe, würde sie keine Fotos von uns ins Internet stellen.», wie wir auf der Seite von «glanz&gloria» lesen können. Genau das haben wir auch gemutmasst, und wir kennen ihn nicht einmal gut.

Aber es kommt noch besser. «Die Leute kreieren die Fotos, die sie sehen wollen: einfach ausschneiden und copy-pasten. Es wird immer versucht, etwas zu kreieren.», meint Alonso. Erinnern Sie sich an unseren Beitrag «Flash Back» mit diesen zwei Bildern?

Bemerkenswert ist ja die Aussage Alonsos, er sei zu den fraglichen Zeitpunkten tatsächlich in Rom bzw. Hong Kong gewesen. Wenn es i.S. Promigeilheit so etwas wie kriminelle Energie gäbe, Xenia hätte 100% davon. Oder eben, pathologisches Kalkül, wie wir es nennen. Oder sagt man dem nicht schlicht durchtrieben? Für Rom jedenfalls hat sie sich extra einen Fotografen gemietet, der dann peinliche Paparazzo-Bilder schiessen musste. Ob sie Alonso jeweils auch Geld gibt, um von sich mit ihm zusammen ein Fanbild schiessen zu lassen, wissen wir nicht.

20 Minuten titelte gestern:
Das stimmt nicht ganz, Alonso hat ihr die schwarze Flagge gezeigt!

Hochmut kommt vor dem Fall. Das Tüpfi ist soo jung, und schon sooo nahe am Abgrund. Also, blondes Dummerchen, nimm dir die Bedeutung der schwarzen Flagge zu Herzen und verzieh dich in deine Box. For ever!


Mittwoch, 15. Februar 2012, 07:00

Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten

Vor einem Jahr war es zwar nicht so kalt, aber die Cervelats waren die gleichen. Wir freuen uns, wiedermal gemeinsam mit euch zurückzublicken. Denn nur in der Vergangenheit liegt die Zukunft.

Wie erwähnt, waren vor einem Jahr die C-Promis in etwa die gleichen, so hört man doch vom einen oder anderen etwas weniger. So zB von unseren ersten beiden Protagonisten Stefan Tobler und Fabian Introvigne:

Und nun kommen wir zu einem, der uns während seines Mister-Schweiz-Jahres kaum Stoff lieferte und nach seinem Amtsjahr schliesslich ganz abtaucht, was sehr für ihn spricht. Liebe Ex-Missen und Ex-Mistern, ihr seht, es geht doch!

Natürlich bereitete uns auch unsere Shawne vor einem Jahr viel Spass. Offenbar hatte sie den auch:

Christa Rigozzi hat letztes Jahr öfters daneben gehauen. Auch dieses Jahr macht sie ihren Job bei den “Grössten Schweizer Talenten” bislang nicht viel anders.

Und dann stellten wir sinnigerweise vor einem Jahr fest, dass Ruedi Rymann im Gegensatz zu Christoph Blocher und Sepp Blatter den Abgang gemacht hat. So ist es auch noch heute.


Von

Miss Highly Educated

Das ist heute wirklich einer für Insider, aber ich kann nicht umhin, diesen los zu werden. Sie kennen ja meine Affinität für blonde «Intellektuelle». «Rookie of the Year» in dieser Kategorie war, wie wir alle wissen, Xenia Tchoumitcheva, die auch im neuen Jahr Vollgas gibt. Aber ihr grosses Vorbild, die Übermutter der IBF (Intellectual Blondie Fraction) ist natürlich unser aller Uber-Creator:

Frau F. aus B. kann ja nicht oft genug darauf hinweisen, wie intelligent und gut gebildet sie sei. Also die Bildung kennen wir ja von ihrer eigenwilligen Schreibweise, insbesondere von Namen:

Nicht nur Herr Strass Kahn bzw. Strausse-Kahn…oder war es doch Strasse-Kran…wie auch immer, nicht nur DSK würde sich wohl die Augen reiben. Nein, dasselbe gilt auch für Uto Kulm…äähhh…Heidi Klum…

Doch kommen wir zur Intelligenz. Und wie gesagt, das ist jetzt wirklich einer für Insider. Es geht um Creative Commons, ein innovatives Lizenzsystem für den Umgang mit Urheberrechten im Netz. Es lohnt sich, sich damit auseinanderzusetzen, aber das nur nebenbei.

Also, irgendwie hat auch Shawne davon Wind gekriegt und wollte sich wohl einmal mehr als Vorreiterin in Szene setzen. Wollte. Nur hat sie scheinbar nicht begriffen, worum es geht und wie es geht. Oder sie ist so grosszügig. Oder so blöd. Als Lizenz hat sie die Version «Attribution 3.0 Unported» gewählt. Carte Blanche für alle, ihre Inhalte zu nehmen, zu verändern und erst noch zu kommerzialisieren. Also nicht, dass irgend jemand ein Interesse hätte, ihr Blog-Gelaber für irgendwas zu verwenden. Ausser wir natürlich. Aber es geht ums Prinzip, und das hat sie definitiv nicht kapiert.

Und so sieht der Verweis auf ihre CC-Lizenz auf ihrem Blog aus:

Abgesehen von der Tatsache, dass ausser dem Link zu Creative Commons kein einziger funktioniert…kann uns jemand erklären, was die Tante uns mitzuteilen versucht? «Based on a work at google.com»….my ass…

Und um ganz sicher zu gehen, dass auch ja jeder begreift, wie gut sie Creative Commons verstanden hat und damit umzugehen weiss, hat sie den Code auch noch hier gepostet:

Noch Fragen?


Von

A small brain

Unsere Hauspostille Blick.ch hat ja schon ausführlich berichtet über den unsäglichen Auftritt von Bianca Bauer und Liza Andrea Kuster im RTL-Hartz-IV-Format «Explosiv». Das war wirklich zum Fremdschämen der ganz groben Sorte. Was der Blick nicht lieferte, liefern wir gerne nach – ein Medley der schönsten Szenen:

Was Sie in diesem Zusammenschnitt nicht sehen bzw. hören können: der Anlass sei derart exklusiv, dass es nur dem grossen RTL exklusiv gelang, mit der Kamera dabei zu sein. Nebst allen Lokalsendern und natürlich unseren Freunden von tillate.com. Denn organisiert wurde die Sause vom mediengeilen König Drosselbart.

Das Ganze fand im Zusammenhang mit seinem serbelnden Netzwerk «A Small World» statt. Da tummeln sich angeblich die ganz Wichtigen und Reichen. Also wir sind dort zwar auch Mitglied und viele unserer Freunde auch, aber genutzt haben wir das Netzwerk noch nie. Es kommt irgendwie nicht so richtig Freude auf.

Doch verlieren wir noch ein paar Worte zur Exklusivität dieser Veranstaltung. Eine Casting-Show-Gewinnerin, eine ehemalige Miss Earth, eine amtierende Freundin vom Mister Schweiz und eine vor Dummheit strotzende Ex-Frau eines vor Dummheit strotzenden Ex-Fussballers – das war der ganze Glitz & Glam an diesem Erbschaftstreffen. Komisch nur, das X.T. aus L. nicht dabei war, zumal ihr “guter” Freund Adrien Brody – wohl gegen eine fette Gage – eingeflogen worden ist. Vermutlich war sie da gerade auf einem Unternehmerkongress in Piönjang.

Und nun zu den beiden reichen und erfolgreichen Darstellerinnen aus der RTL-Posse. Jene, die sich das Kleid für 6’500 Stutz leisten kann, ist so erfolgreich, dass sie es schon ins Langenthaler Tagblatt geschafft hat, sich mit Anita Buri zusammen für deren Plemplem-Taschen ablichten lassen durfte, oder am Perosa-Weihnachtsapéro in Luzern den sabernden Rentnern Unterwäsche vorführen durfte.

Wie wahsinnig gut sie in der internationalen Szene vernetzt ist, zeigt auch ein Blick auf ihr LinkedIn-Profil:

Boaahhh…3 Verbindungen! Und so bescheiden – es müsste doch noch Schauspielerin und Sängerin heissen. Mindestens. Aber da kann Shawne sicher mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die andere war mal Fräulein Erde. Was genau das sein soll, ist uns immer noch nicht klar. Ausser, dass sie gerne etwas von Nachhaltigkeit labern. Da passt Kusters grosskotziges Statement auf RTL nahtlos rein. Auch sie hat ein bemerkenswertes Palmares. Zum Beispiel in Unterwäsche an einer Geschäftseröffnung rumlungern oder sich selbst auf ein Auto kleben. Und genau wie X.T. aus L, möchte sich auch Fräulein Erde als Marke positionieren:

Sie stellt auch eine raffinierte Assoziation her: LAK steht für «luck», Glück. Das ist doch mal laterales Denken vom Feinsten. Uns fällt im Zusammenhang mit LAK aber noch eine andere Assoziation ein – das Wort endet auch mit «uck».


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