Da treibt die plastifizierte germanische Jungmoderatorin Alena G. unsere Klobürstenfrisur der Nation, JSVP-Häuptling Erich H., zu verbalen Blut- und Boden-Rundumschlägen, erzählt daraufhin zur Glättung der Wogen, sie wolle einen Schweizer Mann fürs Leben finden und weiss dann nichts Gescheiteres zu tun, als sich an einer deutschen Schokoladenproduzenten-Fete als verkleideter Schokoladenhase in Szene zu setzen. Mei oh mei, Mädel – auch wenn du blond bist, hätten wir ein klitzekleines Bisschen mehr Verstand erwartet. Mit dieser Guerillaaktion ins Herz urschweizerischster Tradition erweist du deinen doch schon so arg gepeinigten Landsleuten im frostigen Kuhschweizerland einen Bärendienst. Oder war das bloss Camouflage, um die geklauten Bankdaten sicher über die Grenze zu bringen?
Endlich! Darauf haben wir lange gewartet! Seit ein paar Tagen ist die digitale Welt um ein unnützes Portal reicher. Ab sofort ist der post-moderne Dadaismus mittels eines einzigen Klicks abrufbar. Belanglosigkeiten à discretion – und alles aus einer Hand. Oder so. Und doch lernen wir immer wieder Neues über unsere Dada-Queen Shawne. Die Rubrik “CV/Resumé” ist wirklich sehr aufschlussreich. Jetzt ist uns endlich klar, weshalb unser Image international in der Gosse liegt.
Nachdem glanz&gloria schon vor ein paar Tagen mit einem neuen Internetauftritt glänzte&glorierte, haben gestern auch unsere Freunde von der Schweizer Illustrierten nachgezogen: Das neue Portal der SI ist da. Ganz klar ein grosser Schritt in die richtige Richtung. Die neue Seite ist nota bene eine Fundgrube für uns. Dafür schon vorweg ein herzliches Dankeschön.
Wenn wir uns die beiden neuen People-Internet-Auftritte so betrachten, beschleicht uns heimlich etwas Stolz. Stolz dafür, dass wir kleinen unabhängigen Freizeitschreiber den grossen Medienhäusern von SF und Ringier einen Fernkurs in zeitgemässem Online-Auftritt erteilen durften. Diesen Anschein macht es zumindest. Aber eine Meinung sollen sich unsere Leser nach einem kurzen Vergleich selbst bilden.
Keinem Vergleich standhalten dürften allerdings die Budgets der drei Medienhäuser – wenn wir uns mal vollmundig auch so bezeichnen dürfen. Wir kriegen halt auch (noch) keine Konzessionsgelder.
Aber wir freuen uns schon heute auf viele heitere Stunden mit den zwei neuen Online-Portalen. Ist wie Weihnachtsgans das ganze Jahr lang.
Zwei auf SI Online entdeckte Schmankerl müssen wir aber schon heute zum besten geben. Im schönen neuen VIP Lexikon stossen wir auf das Profil von Dr. Samuel Stutz, seines Zeichens Ex-Fernseh-Arzt. Nicht nur Ex-Missen und Money Girls gehören zum eidgenössischen Wurst-Olymp. Nein, auch Ex-Fernseh-Ärzte. Hammer!
Zum Zweiten verdient das Profil von Shawne Fielding lobenswerte Erwähnung: “1992 wurde sie zur Miss Dallas und 1994 zur Mrs. Texas America gekrönt. Ebenfalls 1994 wurde sie Zweite bei der Wahl zur Mrs. America.” Stimmt! Trotzdem wird immer wieder geschrieben und gesagt, Shawne sein Ex-Miss Texas. Stimmt nicht. Sie ist ja auch nicht Ex-Fernseh-Arzt.
Es wurde gemunkelt. Es wurde schon lange gemunkelt. Erst recht seit dem Borerschen Weihnachtsapéro. Shawne haut ab nach Texas. Papa Thomas begibt sich derweil mit den Kindern nach Thailand zum Neujahrsurlaub. Und jetzt fällt es uns wie Schuppen von den Augen. Carli, Carli…tztztz…Stellt sich bloss noch die Frage, wofür das “Jr” steht. “Juicy rod”?
Wir freuen uns schon heute auf das grosse Samstagabend-Spektakel “SwissAward” 2009. Wozu und weshalb es diese jährliche Veranstaltung gibt, ist uns schleierhaft. Ausser natürlich, dass die happigen Konzessionsgebühren ja irgendwie verpulvert werden müssen. Aber diese Preisverleihungen haben Hochkonjunktur. Es grassiert ein Award-Fieber in unserem Land, das schon bald an die Missen-Manie grenzt.
Nun denn, am Samstag sollen wieder Schweizer Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft, Show und Politik ausgezeichnet werden. Und als Höhepunkt gibt es dann auch noch eine Schweizerin oder einen Schweizer des Jahres. An dieser Wahl dürfen sogar Vertreter des Sports teilnehmen. Diese wurden ja bereits anlässlich einer eigenen Gala gekürt. Alles etwas kompliziert, finden wir.
Wie auch immer, das sind die Nominierten:
Bild: sf.tv
Keine Ahnung, weshalb gerade diese Damen und Herren ausgewählt worden sind. Unsere Favoriten der jeweiligen Kategorie wären jedenfalls ganz andere:
Kultur: Piero Esteriore für sein unermüdliches Suchen nach seinem Platz in der Musikbranche. Mal lustige Schlager, mal rockige Clubbeats, tolle Videos, professionelle Videoinszenierungen, ein wahrer Kulturschaffender halt. Gesellschaft: Carl Hirschmann für seinen unermüdlichen Einsatz für Recht und Gerechtigkeit. Seine Faust kennt keine Berührungsängste, ob das Näschen weiblich oder männlich ist. Mutig stellt er sich den Widersachern in den Weg, notfalls mit Hilfe seiner Bodyguards. Wirtschaft: Shawne Fielding für ihren unermüdlichen Einsatz für den Aufbau einer Marke, einer Marke ohne Produkt, einer Marke, hinter der nichts steckt. Rein gar nichts. Show: Linda Fäh für ihr unermüdliches ‘umerocke’. Ob mit Gesang, Schlagzeug oder Gummigitarre. Linda sorgt für Stimmung. Ausserdem besitzt sie das Show-off Bett par excellence. Politik: Hans-Rudolf Merz für seinen unermüdlichen Einsatz im Bemühen um die Rückführung des Gepäcks der Libyen-Geiseln.
Freuen dürfen wir uns übrigens auch auf die Uraufführung der nächsten Eurovision-Song-Contest-Nullnummer: Michael von der Heide wird seinen Beitrag ‘Il pleut de l’or’ trällern. Goldene Nullen. Soo schööön!
Vergangenen Sonntag war es wieder mal so weit: unsere Lieblingssendung auf SF, Glanz & Gloria, lud im Kaufleuten zu Zürich zum jährlichen Nationalwurst-Höhepunkt – der Verleihung der Glory-Awards. Wir waren erstaunlicherweise nicht eingeladen. Was uns natürlich nicht davon abhält, über diesen epochalen Anlass einmal mehr zu berichten.
First and foremost: herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner!
Unverständlich ist für uns allerdings das Resultat in der Kategorie ‘Crazy’. Klar, Hausi Leutenegger ist bescheuert, was er uns immer wieder plastisch vor Augen führt.
Aber das reicht doch nicht, um unsere Favoritin Shawne hinter sich zu lassen! Niemand hat es in diesem Jahr besser geschafft, sich so authentisch dadaistisch in Szene zu setzen.
Bildquelle: sf.tv
Obwohl, den Glory gab’s natürlich in der Kategorie ‘Crazy’ und nicht in der Kategorie ‘Insane’. Vermutlich mangels Erfolg glänzte Shawne durch Abwesenheit. Oder war sie gar beleidigt? Aber auch andere ‘usual suspects’ haben wir vermisst. Wo waren beispielsweise die letztjährigen Love-Gewinner ‘Strelanie’? Oder die allzeit bereite ‘wo-eine-Kamera-ist-da-bin-auch-ich’-Fabienne-Heyne?
Mehr noch, wo war unser ultimativer 2009 Cervelat Carl Hirschmann? Carli ist vermutlich eher für den Glory Hazel Award nominiert. Wir bestellen schon mal unsere Akkreditierungen.
20 Jahre Mauerfall – ein Ereignis das gefeiert werden musste. Und wo auf hohem Niveau gefeiert wird, kann auch die SwissMissBliss nicht weit sein. The Shawne war in Berlin und nahm sich bei der Gelegenheit die grossen alten Männer der Weltpolitik zur Brust.
Quelle: shawnefielding.blogspot.com
Henry Kissinger schien sehr erfreut, bewahrte aber wie gewohnt staatsmännische Fassung.
Quelle: shawnefielding.blogspot.com
Gorbatschow dachte wohl an den kalten Krieg, als Shawne ihren Atombusen in Stellung brachte…
Quelle: shawnefielding.blogspot.com
…und wollte, ganz Diplomat, Abrüstungsverhandlungen aufnehmen, um die verschärfte Situation zu beruhigen.
Ein gelungener Abend also, dessen Glamour und Hochkarätigkeit nicht so schnell übertroffen werden wird.
Mrs. Borer-Fielding weiss natürlich Bescheid über die historische Tragweite des Mauerfalls. Deshalb ehrt sie die grossen Männer jener Zeit mit einem filmischen Denkmal:
Dem schliesst Klatschheftli sich natürlich an. Und: Thank You Shawne Borer-Fielding!
Da liegt es also vor mir, das ‘Who is Who’, die ultimative Promi-Bibel – ähm Zürcher Promi-Bibel (”La Suisse n’existe pas – sauf à Zurich bien sûr). Hochglanz vom Feinsten für satte 20 Stutz. Und dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen – nämlich weshalb es auf Neudeutsch ‘who is who’ heisst. Denn angeblich spielten “Innovation, Kreativität, Zivilcourage, Risikofreudigkeit, Beständigkeit und Nachhaltigkeit eine tragende und entscheidende Rolle” im Auswahlverfahren. Hm. So also kamen 200 mehr oder weniger austauschbare Namen zustande, die ebenso gut das Resultat von ein paar Runden Glücksrad sein könnten.
Also jetzt nichts gegen die wenigen echten Persönlichkeiten in dieser Hochglanz-Journaille. Aber eben, die Redewendung ‘who is who’ erhält eine ganz neue Konnotation angesichts unzähliger Namen, die man entweder nicht wirklich kennt, oder bei denen man sich fragt, was genau sie zu Exponenten des ‘erlauchten’ Kreises des Zürcher-Promi-Olymps macht – im Sinne der genannten Kriterien. Ich will jetzt gar keine Namen nennen. Wäre ja unfair gegenüber all den anderen nicht genannten Unbedeutenden. Und wer will schon gegen 200 Namen lesen?
Eine Konstellation, allerdings, ist uns besonders ins Auge gestochen. Thomas Borer, Gatte vom Dienst im Hintergrund von ‘Möchtegern-It-Girl-ich-mache-alles-um-aufzufallen-auch-wenn-es-noch-so-sinnentleert-ist’ Shawne Fielding, hat es geschafft. Aber wo ist Shawne?
Quelle: Who is Who in Zürich
Genau. Nirgends. How come? Wir wissen es nicht, aber wir haben so unsere Vermutungen. Seit längerem wird ja gemunkelt, der Haussegen in der Villa zu Thalwil hänge arg schief. Also, wir wissen natürlich nichts genaues und würden uns nie anmassen, eine derart groteske Behauptung aufzustellen. Obwohl uns immer wieder entsprechende Hinweise zugetragen werden. Wie beispielsweise der Umstand, dass die pompöse Homestory von Shawne in der SonntagsZeitung ohne Wissen ihres Gatten stattgefunden haben soll. Was dieser wiederum nicht sonderlich goutiert haben soll – um dann im Gegenzug Borersche Exklusivität im WW zu reklamieren? Aber wie gesagt, wir wissen nichts und wir glauben nichts. Das kann so alles gar nicht sein. Sonst würde man doch Shawne nicht immer wieder bestens gelaunt antreffen.
Wir nähern uns in Windeseile der heiligen Zeit. Was den homo sapiens naturgemäss zu guten Taten animiert. Wie z.B. dieser schönen Benefiz-Aktion auf ricardo.ch.
Da würde man am liebsten gleich bei allen sieben Angeboten mitsteigern. Das können Sie auch, nämlich hier. klatscheftli.ch möchte die Aktion auf seine Weise unterstützen. Wir haben uns ein paar weitere Benefiz-Auktionen ausgedacht, die beim Publikum sicher gut ankommen werden.
film_awards: Klatschheftli.ch » Unser neuer Mann in Hollywood: Zu Recht ist er als Bester Spielfilm beim Quartz 2010, dem Schweizer http://url4.eu/1LA9Z