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Sepp Blatter

Krippenspiel des Grauens


Es ist vollbracht, heute gibt’s Gschenkli. Aber das grösste Geschenk, dass machen wir uns mit unserer Jesuskind-Besetzung gleich selbst. In der Krippe (also auf der Müller und der Crook) liegt…Trommelwirbel…dramatische Musik…Epilady würde jetzt 20 Minuten von «Voute» labern, aber es wurde ja nicht gevoutet. Also, wir sind stolz, verkünden zu dürfen, dass Jesus von Gott höchstpersönlich gespielt wird.

Da Sepp Blatter sich selbst als gottähnliches Wesen versteht, ist er für diese Rolle natürlich prädestiniert. Nur einer wie er kann das Göttliche so überzeugend rüber bringen. Es gibt aber auch einen sehr irdischen, praktischen Grund: wer sonst würde in die Krippe passen?


Samstag, 24. Dezember 2011, 07:00
Kategorie: Adventskalender
Von

Land der Dichter und Denker

Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass es unter unseren narzisstischen Selbstdarstellern eine ganz spezielle Untergruppe gibt, jene der Denker? Unsere Cervelatdenker sind eine lustige Spezies, sie sind nämlich v.a. Dichter. Dass sie jedoch nicht allzu viel denken, das beweisen sie immer wieder. Trotzdem lieben sie es, sich in Denkerpose ablichten zu lassen.

Einer, der wahrscheinlich nicht einmal weiss, wie man denken buchstabiert, ist der ungekrönte König der Dichtung.

Aber das ist noch lange nichts verglichen mit Gott. Gott ist punkto Dichtung unerreicht, da kann auch Lokalmatador Mike Shiva nicht mithalten. Und wie wenig er denkt, bevor er spricht, beweist er uns praktisch wöchentlich, neulich mit der Aussage, es gebe keinen Rassismus im Fussball. Umso lieber zeigt er sich in Denkerpose.

Quelle: SI Online

Diese schöne Tradition wird nunmehr von der Newcomerin des Jahres in Sachen Dichtung fortgeführt.

Quelle: fashioncalendar2012.com

Wie wir seit Kurzem wissen, denkt Xenia dasselbe, was vor ihr Nietzsche und Schopenhauer gedacht haben. Wie wir auch seit Kurzem wissen, interessieren sich Professoren, Politiker und Kreative dafür, was Xenia denkt. Also muss sie ja was denken, oder nicht?

Das Bild entstammt übrigens dem Xenia-Kalender für das Jahr 2012. Warum nicht? Der Bauernkalender verkauft sich aus uns unerfindlichen Gründen ja auch und das verdammt gut. Langsam dämmert es, was Xenia meinte, als sie ihr eigenes Business ankündigte. Klar, dass man Schauspiel- und Investmentbanking-Karriere an den Nagel hängt, wenn man einen eigenen Kalender machen darf. Schon nur die Vorstellung, künftig in schmuddeligen Büros von kleinen Vorstadt-Werkstätten zu hängen, muss das Denken unglaublich anregen. Also das der Mechaniker.


Von

Il padrino e la sua famiglia

In vielen Stadien wird er ausgepfiffen. Bayern-Präsident Rummenigge hat ihn mit Hosni Mubarak verglichen. Die Medien zerreissen ihn in der Luft, und diese wird für ihn immer dünner. Da kommt ein kleines Turnierchen zu seinen Ehren in seiner Heimat gerade recht. Und da ‘höbelet’ man ihm nur zu gerne, Walliser müssen schliesslich zusammenhalten gegen die ‘Üsserschwiiz’.

Also hat er sich gesonnt in der Walliser Sonne, v.a. aber in der Huldigung seiner Jünger. Und eine Auszeichnung gab’s auch wieder mal.

Sepps Beteuerung, ihm seien die heimischen Diplome wichtiger, kommt so was von glaubwürdig rüber. Von wem war schon wieder die soeben erhaltene Auszeichnung? Er hat keinen blassen Dunst. ‘Sektion Rhone’ allein ist einfach irgendwie unvollständig, nicht war. Und auf der FIFA Webseite findet man ausschliesslich die angeblich unwichtigen «Diplome», aber nichts von Behindertensport Oberwallis und dergleichen.

Aber auch die ‘Üsserschwiizer’ sind gekommen, um dem Sepp den Hof zu machen.

Wir bezweifeln allerdings, dass diese Lobhudeleien nicht «eppis geschpilts» sind. Immer schön den Vati loben, dann springt vielleicht ein Schoggijöbli in seiner Entourage raus – nichts tun, den FIFA-Blazer spazieren führen, in VIP Lounges rumhängen und dafür auch noch Kohle kassieren.

Für den Andy Egli sieht es allerdings gar nicht gut aus, denn er spricht von der «Fussballgemeinschaft». Dabei weiss doch jedes Kind, dass es Don Giuseppes Fussballfamilie ist, «la famiglia», die alle Probleme selbst regelt! Von da her gesehen sind die Probleme mit der FIFA nicht nur im Oberwallis ganz weit weg, wie uns die Sprecherin weismachen will. Die Probleme sind auch in «la famiglia» ganz weit weg, man muss sie bloss ignorieren oder schön reden. Die ‘Üsserschwiizer’ haben eh nichts zu sagen und auszurichten. Oder um es mit den Worten von Paulie ‘Walnuts’ Gualtieri von den Sopranos zu sagen: «You know that other party, who said he saw something, that we know did not happen? He realizes now, he didn’t see what we know did not happen…»


Sonntag, 04. September 2011, 07:30
Von

Pornostar wird Model

Wer kennt sie nicht, die göttliche Porno-Synchronstimme von Beat S. In unserem Schatülleli ist sie schon lange präsent. Falls jemand dieses epochale Werk verpasst haben sollte, hier noch einmal in voller Länge:

Jetzt traut sich der arme Beat S. (mit richtigem Namen Sepp B.) nicht mehr aus dem Haus und sein unfreiwilliger Ruhm hat ihn in die Offensive getrieben. Zuerst sprach er mit 20 Minuten und dann liess er sich von Tele Züri interviewen.

Und was macht man als nächstes, wenn man mal berühmt ist? Sie wissen es, Sie wissen es bestimmt, denken Sie nur an alle Ex-Vize-Miss-Casting-Teilnehmerinnen…


Donnerstag, 30. Juni 2011, 12:00
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