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Sepp Blatter

Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten

Vor einem Jahr war es zwar nicht so kalt, aber die Cervelats waren die gleichen. Wir freuen uns, wiedermal gemeinsam mit euch zurückzublicken. Denn nur in der Vergangenheit liegt die Zukunft.

Wie erwähnt, waren vor einem Jahr die C-Promis in etwa die gleichen, so hört man doch vom einen oder anderen etwas weniger. So zB von unseren ersten beiden Protagonisten Stefan Tobler und Fabian Introvigne:

Und nun kommen wir zu einem, der uns während seines Mister-Schweiz-Jahres kaum Stoff lieferte und nach seinem Amtsjahr schliesslich ganz abtaucht, was sehr für ihn spricht. Liebe Ex-Missen und Ex-Mistern, ihr seht, es geht doch!

Natürlich bereitete uns auch unsere Shawne vor einem Jahr viel Spass. Offenbar hatte sie den auch:

Christa Rigozzi hat letztes Jahr öfters daneben gehauen. Auch dieses Jahr macht sie ihren Job bei den “Grössten Schweizer Talenten” bislang nicht viel anders.

Und dann stellten wir sinnigerweise vor einem Jahr fest, dass Ruedi Rymann im Gegensatz zu Christoph Blocher und Sepp Blatter den Abgang gemacht hat. So ist es auch noch heute.


Das Jahr des Untergangs

Liebe Freunde der gehobenen Unterhaltung, willkommen im Jahr des Untergangs! Wie wir alle wissen, ist am 21.12.2012 Schluss – bye bye Welt. Wir wünschen Euch trotz diesen düsteren Aussichten auch im neuen Jahr viel Spass und Amusement mit unseren Selbstdarstellern. Aber weil es so kurz vor dem Ende ist, hauen wir gelegentlich noch mehr auf die Pauke. Will heissen, wir sind dann nicht einmal mehr in der Lage, die Fäh oder die Crook nieder zu machen. Während Ihr diese Zeilen lest, befinden wir uns beispielsweise immer noch im Delirium tremens.

Aber so viel Neues ist ja eh nicht zu erwarten. Der «Shooting Star» des vergangenen Jahres war ganz klar Xenia Tchoumitcheva, die offenbar noch viel mehr kann, als Shawne Fielding. Wir erwarten, dass dieser Trend auch im neuen Jahr anhält. Obwohl, von Shawne erhoffen wir uns dann schon wieder etwas mehr Dadaismus, v.a. in der Sauregurkenzeit, wenn sie überall als Notnagel herhalten muss. Ausserdem erwarten wir schlechte Werbung mit Fäh, schlechtes Englisch mit Vinzens, schlechte Sendungen mit Epilady, schlechte Musik mit Piero und schlechte Stimmung mit Sepp. Also alles wie gehabt.

Und wenn wir mal nicht für Euch da sein können, gibt’s ja immer noch das endgültige Stairemagazin «Schweizer Illustrierte», um Euch die Zeit zu vertreiben.

Prost!


Krippenspiel des Grauens


Es ist vollbracht, heute gibt’s Gschenkli. Aber das grösste Geschenk, dass machen wir uns mit unserer Jesuskind-Besetzung gleich selbst. In der Krippe (also auf der Müller und der Crook) liegt…Trommelwirbel…dramatische Musik…Epilady würde jetzt 20 Minuten von «Voute» labern, aber es wurde ja nicht gevoutet. Also, wir sind stolz, verkünden zu dürfen, dass Jesus von Gott höchstpersönlich gespielt wird.

Da Sepp Blatter sich selbst als gottähnliches Wesen versteht, ist er für diese Rolle natürlich prädestiniert. Nur einer wie er kann das Göttliche so überzeugend rüber bringen. Es gibt aber auch einen sehr irdischen, praktischen Grund: wer sonst würde in die Krippe passen?


Samstag, 24. Dezember 2011, 07:00
Kategorie: Adventskalender
Von

Land der Dichter und Denker

Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass es unter unseren narzisstischen Selbstdarstellern eine ganz spezielle Untergruppe gibt, jene der Denker? Unsere Cervelatdenker sind eine lustige Spezies, sie sind nämlich v.a. Dichter. Dass sie jedoch nicht allzu viel denken, das beweisen sie immer wieder. Trotzdem lieben sie es, sich in Denkerpose ablichten zu lassen.

Einer, der wahrscheinlich nicht einmal weiss, wie man denken buchstabiert, ist der ungekrönte König der Dichtung.

Aber das ist noch lange nichts verglichen mit Gott. Gott ist punkto Dichtung unerreicht, da kann auch Lokalmatador Mike Shiva nicht mithalten. Und wie wenig er denkt, bevor er spricht, beweist er uns praktisch wöchentlich, neulich mit der Aussage, es gebe keinen Rassismus im Fussball. Umso lieber zeigt er sich in Denkerpose.

Quelle: SI Online

Diese schöne Tradition wird nunmehr von der Newcomerin des Jahres in Sachen Dichtung fortgeführt.

Quelle: fashioncalendar2012.com

Wie wir seit Kurzem wissen, denkt Xenia dasselbe, was vor ihr Nietzsche und Schopenhauer gedacht haben. Wie wir auch seit Kurzem wissen, interessieren sich Professoren, Politiker und Kreative dafür, was Xenia denkt. Also muss sie ja was denken, oder nicht?

Das Bild entstammt übrigens dem Xenia-Kalender für das Jahr 2012. Warum nicht? Der Bauernkalender verkauft sich aus uns unerfindlichen Gründen ja auch und das verdammt gut. Langsam dämmert es, was Xenia meinte, als sie ihr eigenes Business ankündigte. Klar, dass man Schauspiel- und Investmentbanking-Karriere an den Nagel hängt, wenn man einen eigenen Kalender machen darf. Schon nur die Vorstellung, künftig in schmuddeligen Büros von kleinen Vorstadt-Werkstätten zu hängen, muss das Denken unglaublich anregen. Also das der Mechaniker.


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