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Sandro Bross

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Glückwunsch, Alte!

Heute ist ein ganz besonderer Tag, heute wird gefeiert. Heute heisst’s nicht auf einen Espresso, nicht auf einen Whisky, heute heisst’s auf einen Schampus: das Flaggschiff der Schweizer Medienlandschaft, die Schweizer Illustrierte, feiert ihren 100. Geburtstag.

Angefangen hat es vor 100 Jahren als zeitgeschichtliche Publikation; historische und politische Themen dominierten angeblich. Irgendwo haben wir mal gelesen, dass die erste Ausgabe über den damaligen Krieg in Libyen berichtete. Aber das wissen wir nicht, das ist zu lange her. Aber wir können uns noch gut erinnern an die Zeit, als die SI ein Wochenmagazin war mit Reportagen querbeet. Es entstand immer der Eindruck, die SI wolle der «Stern» der Schweiz sein. Wollte sie vermutlich auch.

Doch dann ging’s bergab. Ende der 80er Jahre drohte das aus. Man musste sich an einem neuen Vorbild orientieren. Unter Peter Rothenbühler wurde aus der SI nach dem Vorbild von «Paris Match» ein reines People-Magazin. Der Grundstein für die Cervelatsierung Helvetiens war gelegt, denn wenn man kaum Promis hat, über die man berichten kann, muss man sich welche basteln. Da sind Misswahlen und Casting Shows geradezu ein Geschenk des Himmels. Und wenn mal kein D-Promi zur Hand ist, tut’s zur Not auch eine Renata Angehrn oder der Hauscoiffeur.

Der Erfolg gab den Machern recht, die SI feierte ungeahnte Erfolge und wurde zur «cash cow» des Hauses Ringier. Das Konzept passte zwar vielen nicht in den Kram, allen voran unserem Lieblings-«Intellektuellen» Frank A. Meyer, aber so lange der Zaster floss, gab’s nichts zu deuteln.

In der jüngsten Geschichte des Blatts ist wieder Katerstimmung eingekehrt. Der Zenit scheint überschritten zu sein. Aber die SI wäre nicht die SI, würde sie sich nicht wieder ein grosses Vorbild nehmen und sich neu erfinden. Dieses Mal kommt die Ehre der Vorbildfunktion uns zu – die SI hat den speziellen Reiz der Satire entdeckt. Das hat uns derart gefreut, dass wir ihr eigens eine Kategorie gewidmet haben: SI – das endgültige Satiremagazin.

Wohlan, herzlichen Glückwunsch! Und das von Herzen, auch wenn ihr uns nicht an die grosse Sause eingeladen habt.


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Auf Ostern folgt Weihnachten

Eben erst feierten wir Ostern. Doch einer schmückt bereits Weihnachtsbäume. Das macht der Herr Bross offenbar, wenn’s keine Säcke zu richten gibt. Aber seine Weihnachtsbäume kommen nicht etwa aus dem Wald. Seine Weihnachtsbäume haben keinen Baumstamm, sondern einen Stammbaum. Sandro Bross dekoriert und fotografiert gerne Männer, weil die wie Christbäume seien, wie er der SI Online verraten hat. Am liebsten anscheinend ehemalige Mister Kandidaten.

Zuerst war Davide Garruti an der Reihe.

Quelle: SI Online / (c) Sandro Bross

Und jetzt also auch Michel de Carolis.

Quelle: SI Online / (c) Sandro Bross

Wir lernen: der moderne Weihnachstbaum trägt Brille für den pseudo-intellektuellen Touch und wird ansonsten mit Stofffetzen geschmückt. Wo wohl die Kerzen hin kommen?

Als nächstes soll übrigens Jonas Lutz geschmückt werden. Das ergibt also schon bald eine Baumschule.

Von Michel de Tannenbaum gibt es übrigens ein Bild, das uns stark an ein etwas rustikaleres Exemplar erinnert.

Quelle: SI Online / (c) Sandro Bross


Sandro, schmück doch mal den Othi.


Mittwoch, 04. Mai 2011, 07:34
Kategorie: In Aktion, Männer, Mode

Der Richter

Übrigens, unser misstige Fotograf richtet nicht nur Säcke

…sondern auch Plastiksäcke:


Freitag, 30. April 2010, 13:47
Kategorie: Misters Dissters
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Die Qual der Wahl

Schwer fällt es am kommenden Samstag, sich für den richtigen Event zu entscheiden. Da gibt es zum einen die Prominight im Coiffeursalon unseres Missen- und noch lieber Mister-Figaros und Knipsers Sandro Bross.

Zum anderen findet am Samstag einmal mehr unsere absolute Lieblingsveranstaltung statt: Prominight im Cheers Club zu Volketswil.

Da fällt es schon ungemein schwer sich zu entscheiden. Welche pulsierende Metropole darf es dieses Mal sein? Baden oder doch wieder mal Volketswil? Schwierig, schwierig….

Obwohl, anders als für frühere Ausgaben der Zürcher Oberländer Promisause ist für Samstag überhaupt nicht klar, welche Cervelats dabei sein werden. Der Flyer suggeriert Christa Rigozzi. Aber sonst? Weit und breit keine Namen. 18promiflyer1 Also nicht, dass es eine Rolle spielen würde. Ob Miss Räbeliechtli, Mr. Zäziwil Finalist, Vize-Miss Rohnetal, Miss Auspuff Finalistin, Mr Gym Moaner oder was sie alle sein mögen, ob eins, zwei oder mehr der unzähligen ‘glamourösen’ Money Girls – egal, es sind eh alles Vertreter/-innen der nationalwurstgesellschaftlichen Hochkultur, die keiner kennt. Doch gerade deshalb haben wir die älteren Flyer so geliebt: sie waren wenigstens lehrreich – unbekannte Namen zu unbekannten Gesichtern, quasi ein geistiges Memory-Spiel.

Bei dieser sehr ungewissen Ausgangslage für den Cheers Club drängt sich also doch eher die Coiffeur-Fete auf. Dort kennen wir wenigstens die Namen von zwei, drei Gästen. Dumm ist nur, dass man wohl eine Einladung braucht. Was soll’s, machen wir wieder mal richtig schönes ‘party crashing’.


Donnerstag, 26. November 2009, 16:33
Kategorie: Ausgehtipp
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