Fast alle Stars haben einen Hang zu mimosenhaftem Verhalten und sind Meister im Klagen ohne zu leiden. Schon Grössen wie Charlie Chaplin, Thomas Mann oder Andy Warhol galten als Hypochonder.
Bisher taten wir bodenständige Schweizer dieses Getue als typische “Ami-Neurose” ab und wunderten uns nicht, dass auf der anderen Seite des Teiches fast jeder seinen eigenen Psychiater hat. Nun beginnen aber auch hierzulande erste Vertreter der Promi-Gilde ähnliche Verhaltenszüge anzunehmen und zelebrieren medial ihr “grosses” Leiden.
Natürlich empfinden wir mit Tanja Frieden und sind genau so enttäuscht über das abrupte Ende ihrer erfolgreichen Karriere. Aber ihren temporären “Alltag im Rollstuhl” nur annähernd mit demjenigen echter Rollstuhlgänger zu vergleichen, erscheint uns doch etwas übertrieben und muss in den Ohren von Vize-Miss Handicap Cindy Gadola wie ein Hohn klingen.
Natürlich tut uns dies leid für ihn. Niemandem wünscht man, krank zu sein.
Aber haben wir Normalos diesen Winter nicht auch den einen oder anderen Gips verpasst bekommen oder eine schwerere Grippe mit Schüttelfrost, Fieber und Gelenkschmerzen eingefangen? Im Gegensatz zu den Schönen und Reichen können wir aber meist nicht einfach nur da sitzen und zuschauen, wie das Leben “in Zeitlupe” an uns vorbeigeht, sondern müssen wieder rasch auf die Beine und ran an die Säcke – sei es zu Hause oder an der Arbeit.
Wir wollen uns aber nicht beklagen und wünschen drum beiden “Narzisslis” von Herzen eine rasche und vollständige Genesung!
Roger Federer ist 2007 eine der in der Schweiz grösstmöglichen Ehren zuteil geworden: Dem besten Schweizer Sportler aller Zeiten wurde damals von der Schweizerischen Post als erster lebender Person eine Sondermarke gewidmet.
Nun fordert eine Facebook-Gruppe, dass uns der King endlich auch von der Hunderter-Note anstrahlen kann.
Nun wissen wir aber aus einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazins «Eco», dass der SNB-Präsident in den kommenden Monaten in Sachen Geldpolitik sehr vorsichtig vorgehen will, weil die Unsicherheit auch in den nächsten Quartalen gross bleiben werde.
Unter “Unsicherheit” versteht er wohl nicht nur die Wirtschaftslage, sondern auch einen neuen heiklen gesellschaftlichen Trend, der auch in der Schweiz Fuss fassen könnte: der tiefe Fall von hochgejubelten Helden wie Tiger Woods oder John Terry.
Gewohnt, Anzeichen frühzeitig zu erkennen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, wird es den SNB-Analysten nicht entgangen sein, dass im Falle von King Roger einige Faktoren gegen eine Verewigung zu Lebzeiten sprechen – selbst wenn sie es wollten:
1. Wie Tiger Woods (einst) ist Roger Federer der weltbeste Spieler in der eigenen Disziplin.
2. Wie Tiger Woods (einst) wird Roger Feder als lebende Legende geehrt.
3. Wie John Terry ist Federer Vater von Zwillingen.
4. Wie John Terry, der zum englischen “Vater des Jahres 2009″ gewählt wurde, wird Roger Federer als “Daddy Cool” gehandelt.
5. Mit Tiger Woods (und einem zwar anderen, aber nicht minder umstrittenen “Thierry”) hat Roger Federer schon mal für “das Beste im Mann” geworben!
Bild: Gillette
Die SNB wird sich hüten, solche Risikofaktoren nicht ernst zu nehmen.
Er ist und bleibt der Grösste, unser Roger Federer. Einmal mehr hat er uns Tennis von einem anderen Stern gezeigt. Wir verneigen uns. Und bedanken uns. Dafür, dass Ausnahmepersönlichkeiten wie Roger wie Oasen in unserer ansonsten wirklich tristen “Promi”-Wüste sind.
Keine Frage, auf dem Platz ist er der König, unser Roger Federer. Aber was geht bloss hinter den Kulissen ab? Der Roger hat doch eben erst zwei neue Sponsorship Deals mit Lindt bzw. der Credit Suisse an Land gezogen. Und da geht’s wohl nicht bloss um lebenslange Gratis-Schokolade und gebührenfreie Kontoführung.
Auch das bisher verdiente Preisgeld sowie existierende Verträge mit Firmen wie Nike oder Gillette dürften Garant dafür sein, dass die Federers nicht eben am Hungertuch nagen. Um so erstaunter waren wir, als wir im Online-Shop von Roger Federer diese Auktion entdeckten.
Logisch, Kinder sind teuer, das wissen wir alle. Und Zwillinge erst recht. Aber deshalb das letzte Hemd hergeben und versteigern?
Wir sind übrigens erstaunt über die grosse Preisdifferenz zwischen Shirts und Shorts. Deshalb hier ein kleiner Tipp, lieber Roger. Versuch es mit der Auktion in Japan, ein florierender Markt für gebrauchte Damenunterwäsche. Da sollten doch gebrauchte Tennisshorts eines absoluten Superstars wie frische Semmeln über den Tresen gehen.
Entweder braucht der Mann ganz viel Geld, oder man wirft es ihm einfach hinterher. Gut, bei Roger ist das verständlich. Den mag man so gut, dem will man auch sein Geld geben. Vorgestern hat das die Credit Suisse getan. Die möchte den Roger am liebsten bis ins Rentenalter sponsern. Wie kann man da ablehnen?
Vor einigen Wochen hatte schon Lindt & Sprüngli eine “Partnerschaft” mit Roger Federer bekannt gegeben. Die Schoggiversorgung ist also auch sicher gestellt. Und versicherungstechnisch ist Roger auch schon versorgt, nach dem letzten Deal mit der National Versicherung. Auch eine Kaffeemaschine hat er schon zu Hause, Jura hat ihm die gegeben. Und am Handgelenk baumelt eine Rolex, die hat er aus einem Deal mit Rolex, logisch. Rasieren wird er sich nie mehr selber, dazu hat er einen Rasör, von Gilette zu Verfügung gestellt. Und Kleider für die ganze Familie braucht er sich eh nie mehr zu kaufen, die lässt Nike für ihn anfertigen. Hat er eigentlich schon einen Vertrag mit Pampers und Milupa?
Klatschheftli.ch arbeitet ja auch schon lange darauf hin, mit Roger ins Geschäft zu kommen. Wir würden in ihm den idealen Botschafter für unser gehobenes Magazin sehen. Roger Federer passt irgendwie zu uns. Glamöurös und sympathisch eben.
Wir haben bereits eine Kampagne ausarbeiten lassen, die wir Frau Federer vorlegen wollen:
Projektstudie für Partnerschaft KH - RF
Im Moment versuchen wir nur noch, das nötige Geld aufzutreiben, ohne Ambers Proseccovorrat zu verkaufen, Kari im Salon zu Überstunden zu verdonnern oder BJ Hyatts Schwertersammlung verhökern zu müssen.
King Roger weilt wieder in der Schweiz und spielt heute um 18.30 Uhr in Basel auf.
Zuvor wandte er sich vie Facebook-Video-Message an seine Fans. Für alle Facebook-Verweigerer wie beispielsweise Bruno Bötschi bieten wir nun den exklusiven Service, das Video auch bei uns zu zeigen:
Seinen Töchterchen Myla und Charlene geht es übrigens gut. Mirka schiebt sie ab und an etwas um den Zürichsee.
Dass King Roger der Beste auf dem Platz ist und dort seinen Emotionen freien Lauf lässt, wissen wir alle. Wir fanden es jedoch immer etwas verdächtig, dass der Mann sonst immer so ruhig und bedacht ist. Nie was Falsches sagen, immer beherrscht sein. Dass er auch lockerer sein kann, hat er an einem Fan-Empfang bei den letzten Davis-Cup Spielen in Genua beweisen:
Diese Donnerstimme! Wahnsinn! Damit könnte Roger glatt Einheizer beim FC Basel werden. Der bräuchte nicht mal ein Megaphon. Ist nun die Zeit gekommen um die Fankultur im Tennis etwas aufzulockern? Sprechhöre und Choreografien nun endlich auch beim Tennis? Den Roger würde das sicher freuen. Schmeisst einfach keine Petarden auf den Platz! Ok?
Ok, ok, hab mir fast die Zunge abgebissen in den vergangenen Wochen. Immer wieder seit meinem Beitrag hab ich gelesen und gehört von der Ex-Miss-Texas bzw. Ex-Vize-Miss-America Shawne Fielding. Schlechte Recherche wurde mir vorgeworfen, nur weil ich nicht darauf aufmerksam machte, dass es sich beim angeblichen Missen-Titel unseres Möchtegern-It-Girls Shawne Fielding in Tat und Wahrheit um einen – oder mehrere – Mrs. Titel handelt. Selbst gedroht wurde mir von Shawnes Agentur. Also, eine Nuance, aber nicht unbedeutend, für die weniger Missen-affinen Leser: die Mrs. Wahl ist eine Veranstaltung für verheiratete Frauen bis 50, die mit klassischen Miss-Wahlen denkbar wenig zu tun hat.
Aber heute hat sie sich wieder mal gross in Szene gesetzt, unsere selbst ernannte SwissMissBliss. Ich will hier nicht auf die obligaten Peinlichkeiten eingehen. Man ist sich ja so einiges gewohnt. Aber zwei Dinge stachen mir trotzdem ins Auge. Zum einen das Bild, welches Shawne im Morgenmantel mit Initialen zeigt. Das kennen wir doch. Aber wir kennen es von einem, der seine Initialen auch mit Stolz und mit Stil tragen kann. Weil er uns auch wirklich was zu bieten hat.
Zweitens war da die Aussage “Aber eigentlich bin ich ein Brand ohne Produkt, eine Königin ohne Thron!” Genau, das ist es. Selbsterkenntnis vom Feinsten! Man könnte auch sagen: eine Hülle ohne Inhalt, ein Buchtitel ohne Substanz, ein Knochen ohne Fleisch. Oder wie auch immer. Wer’s nicht glaubt, schaue sich den legendären YouTube Channel SwissMissBliss an. Viel Vergnügen!
Genau, King Roger, so isses! Da lagen wir mit unserer Prophezeiung ja goldrichtig, obwohl die Mehrheit unserer Leser auf Junge getippt hat. Aber ich weiss schliesslich, wovon ich spreche. Habe doch selbst zwei dieser kleinen Biester. High maintenance, but great fun! Also Roger, wann immer du Tipps brauchst, z.B. zu Themen wie ‘um den Finger gewickelt werden’ oder ‘Zickenalarm’ – doch, doch, früh übt sich – stehe ich natürlich jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Ach ja, auch diese Leidenschaft entwickelt sich ungemein früh:
Aber du wirst auch diese bis anhin nicht gekannten Herausforderung mit Bravour meistern. Herzlichen Glückwunsch, Mirka und Roger!
Cool down, that's not Rogers Baby... we just found the pic on his website's forum.
Das Bild ist leider etwas älter und zeigt NICHT ein Baby von Roger selber, jedenfalls wüsste das niemand, wenn das doch sein Baby wäre. Aber wir müssen Euch das Bild einfach zeigen, weil Roger darauf so wahnsinnig toll lacht.