In England sind die Schönheitskliniken ausgebucht. Alle wollen Pippas Po. Also keinen Po:
Bild: FilmMagic via blick.ch
Gemäss Blick kostet eine solche Po-OP 11’000 CHF. Vielleicht würden die Po-Fans für diesen Betrag besser eine Kopie von Pippas Brautjungfern-Kleid bestellen.
Wir fragen uns, ob in der Schweiz auch jemand eine solche Schönheits-OP-Hysterie auslösen könnte, nur weil sie/er einen Auftritt als Brautjungfer oder Brautführer hatte.
Würden in der Schweiz auch plötzlich alle Christas Kinn wollen?
Nach dem klatschheftli.ch die Highlights aus dem Februar-, März- und April-Archiv von vor einem Jahr präsentiert hatte, macht es nun das selbe mit dem Mai-2010-Archiv.
Von vor genau einem Jahr sorgte …
….für Schlagzeilen. Damals trat er nicht zurück und er legte auch keine Spuck-Attacke hin. Vor einem Jahr war’s die Rap-Ättäck!
Auch die SRG (heute SRF) macht von sich reden, bzw. die RRR…
Wir wären nicht in der Schweiz, wenn der alljährliche Miss-Schweiz-Wahl-Rummel nicht schon bei der Auswahl der Kandidatinnen beginnen würde. 2010 war ein ganz besonderes Exemplar dabei:
Vor einem Jahr haben wir zudem gelernt, dass Ex-Miss-Schweizen gerne «auswandern»… und sei es nur für 2 Wochen.
Sven hat sich in den vergangenen 12 Monaten zu einer richtigen Epilady gemausert. Doch begonnen hat eigentlich alles als Svenya…
Zum Schluss sollen euch natürlich keinesfalls die Nöte der katholischen Kirche vorenthalten werden. Unbedingt lessen und euch wird ein Lichtlein aufgehen…
Am 29. April findet bekanntlich das gesellschaftliche Stelldichein des Jahres – wenn nicht Jahrzehnts – in London statt. Prinz William führt seine Kate zum Traualtar. Zu diesem Thema sind wir neulich über einen Artikel auf 20 Minuten Online gestolpert, der zwar schon etwas älter ist. Da es sich aber um eine echte Perle handelt, wollen wir Ihnen die Geschichte nicht vorenthalten.
20 Minuten Online hat nämlich berichtet, dass das Relevanzformat “glanz & gloria” unseres Relevanzsenders SF ein fünfstündiges ‘g&g Royal Special’ senden wird und dazu Experten ins Studio eingeladen hat. Man kann sich zwar ernsthaft fragen, ob so eine Sendung wirklich nötig ist. Aber wir wissen ja, dass g&g die Experten für Liveübertragungen von königlichen Hochzeiten sind.
Bild: SI Online
Doch nun zur Expertenrunde. Diese besteht aus einem Etikett- und Stilexperten, einer ehemaligen Privatsekretärin von Prinz Charles und einer mit dem britischen Königshaus verwandten Dame. So weit so gut. Doch raten Sie mal, wer auch noch dabei ist? Es ist Madame Partout. Die, die wirklich auf jeder Hochzeit tanzt. Erraten? Es kann nur Christa Rigozzi sein, nicht wahr. Aber Expertin wofür?
Auf die Frage, ob sie als Royal-Expertin eingeladen worden sei, kommt meine absolute Lieblingsantwort des Jahres: «Nicht gerade als Royal-Expertin. Aber ich habe selbst auch mal geheiratet und weiss dementsprechend etwas zu diesem Thema.»
Das ist natürlich ein Argument. Zumal sie sich im weiteren Verlauf des Interviews als grosse Unwissende entpuppt, was einer Ex-Miss durchaus würdig ist. Wir empfehlen an dieser Stelle übrigens allen verheirateten Frauen in der Schweiz, welche nicht in die Expertenrunde geladen wurden, sich umgehend beim SRF-General Roger De Weck über diese Diskriminierung zu beschweren.
Neulich hatte uns ein Leser reinigende Wirkung attestiert. Das freute uns damals, ohne dass uns bewusst war, wie wahr seine Aussage sein sollte. Das ist uns erst jetzt aufgefallen, nachdem wir festgestellt haben, dass unsere Beiträge eine nachhaltig reinigende Wirkung auf die Verbreitung von medialen Inhaltslosigkeiten im Internet haben.
Der erste, der ein Video von sich auf YouTube gelöscht hatte, war ‘the one and only’ Piero.
Schade eigentlich. Sehr Schade. Pieros Checker-Video hatte Kult-Potenzial.
Als nächstes folgte die audio-visuelle Kastration des Shawne Fieldingschen Filmschaffens. Der vermutlich unnötigste YouTube Channel aller Zeiten – SwissMissBliss – existiert zwar noch. Die dank klatschheftli.ch einem breiteren Publikum bekannt gewordenen Selbstinszenierungs-Peinlichkeiten der Extraklasse, wie beispielsweise ‘Shawne im Schiesskeller’, ‘Shawne auf dem Zahnarztstuhl’, ‘Shawne zum Mauerfall’ usw. gelten heute aber leider als verschollen.
Auch eine andere Miss – oder besser gesagt eine, die tatsächlich mal Miss war – wollte der rasend schnellen Verbreitung ihrer filmischen Dokumente offenbar nicht weiter tatenlos zusehen, nachdem ihr die Peinlichkeit dank klatschheftli.ch und seinen Lesern bewusst geworden sein muss.
Der eigenwillige Englischakzent wurde trotz Beweisvernichtung legendär. Und ein paar Fragmente konnten dank klatschheftli.ch der Nachwelt erhalten bleiben.
Noch standhaft bleibt unser Vize-Mister Stefan Tobler. Sein Video Milano#3 mit den grossartigen Bauchbinden ist trotz Blamage weiterhin abrufbar. Da zeigt sich das Dilemma des aufstrebenden Neo-Cervelats: Gesicht wahren oder Aufmerksamkeit um jeden Preis? Stefan scheint sich für letzteres entschieden zu haben, nachdem besagtes Video dank klatschheftli.ch mit Abstand am meisten Views verzeichnete.
Doch nun scheint unser unaufhaltsamer Kampf gegen die Gehaltlosigkeit eine neue Dimension zu erreichen. Unser Leutschenbacher Service Public stellt die künftige Übertragung von Miss- und Mister-Wahlen in Frage. Der neue SRG Generaldirektor Roger De Weck entpuppt sich also als regelmässiger klatschheftli.ch-Leser, dem nunmehr die kolossale Belanglosigkeit dieser Veranstaltung und deren Protagonisten und Protagonistinnen bewusst geworden sein muss – was sich mit seinem Credo von Relevanz schlicht nicht vereinbaren lässt.
Wir nehmen es mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis. Selbstverständlich unterstützen wir es, dass unsere Gebühren nicht für solchen Schrott verpulvert werden. Aber was wird bloss aus unserem TV Slam? War doch immer ein televisionäres Highlight…
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