
Ritschi von Plüsch bewirbt derzeit sein erstes Soloalbum (Tante Lee Buri berichtete). Um die Wahl des fürchterlichen Albumtitels und -covers vergessen zu machen, verschickt Ritschi von Plüsch momentan Pressepakete, die nebst CD und Pressetext auch eine Schachtel Pralinés enthalten. “Wenigstens für den Gaumen ist etwas dabei”, sagt uns einer der Beschenkten, “jetzt macht Ritschi einen auch noch fett.”
klatschheftli.ch hat leider kein Pressepaket erhalten. Wir mussten deshalb losgehen, und uns selber welche kaufen. Das war zwar teurer, hatte aber den Vorteil, dass keine Ritschi-von-Plüsch-CD dabei war.

Irgendwann bald wird das Soloalbum unseres (Höllen-)Barden Ritschi (“Sali zäme, ich bi dä Ritschi vo Plüsch)” veröffentlicht. Wie’s tönt? Keine Ahnung! Auf der Webpage steht dann auch Scheisse wie diese:
“Wer dem Albumtitel (Probier mi doch mal us) Folge leistet, muss sich auf eine geballte Ladung Direktheit gefasst machen.” – Hier meine Direktheit, Ritschi vo Plüsch: Dein Albumcover ist zum Kotzen! Ist das Milch? Oder Ausfluss von Ivo Sacchi? Pfui deibel!
Weiter gehts:
“Das heisst nicht, dass der 30-Jährige Berner Oberländer über sämtliche 13 Songs losbrettert wie ein D-Zug. Aber er fährt fadengrad und hemmungslos ein, die Texte sind unverblümt, natürlich, aber auch stimmungsvoll, emotionell und empfindsam.” – Ein D-Zug? Bei uns heisst das IC, RegioExpress oder S-Bahn. Und all diese Wie-Wörter – hat da ein Primarschüler getextet? Ah, und noch was: wer fährt fadengrad und hemmungslos ein, und wo schon wieder? Nein also ehrlich!
“«Schisstäg» wiederum ist gewiss kein Songtitel, der gut Schweizerischer Zurückhaltung entspricht. «Aber jeder hat diese Tage, die er verflucht», sagt Ritschi.” – Schweizerische Zurückhaltung? Wer ist denn da zurückhaltend? Eine Frechheit ist das!
So! Und jetzt leg ich mir zum Trotz die alten Plüschklassiker auf, mit so tollen Hits wie “Wunder passiere” (ääh, jaa genau!) oder “Irgendeinisch”. Aaahh, tut das gut…
Quelle: http://www.ritschi.ch/bio/