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Ricardo Lumengo

Krippenspiel des Grauens


So, kommen wir zum letzten der drei Könige, dem Melchior. Das war ja bekanntlich ein stark Pigmentierter. Vielleicht aber auch nicht. Es scheint nämlich niemand so genau zu wissen, welcher der drei Könige den schwarzen Kontinent vertreten hat. Also wir haben uns für Melchior entschieden, überzeugend dargestellt von Ricardo Lumengo.

Die Wahl von Lumengo macht Sinn. Erstens ist er seit den Nationalratswahlen arbeitslos. Zweitens ist unser Budget derart eingeschränkt, dass wir uns schwarze Schuhwichse schlicht nicht leisten könnten.


Dienstag, 13. Dezember 2011, 07:00
Kategorie: Adventskalender

Shawne macht die Stimme

Shawne Fielding war im Sommertalk bei Tele Züri. Ein gesellschaftliches Highlight, das sich niemand entgehen lassen sollte. Für eine ausführliche Rezension hier auf klatschheftli.ch müsste ihr euch allerdings noch etwas Gedulden. Unser SF-Experte BJ Hyatt wird den Text erst dem NZZ-Feuilleton vorlegen. Schliesslich handelt es sich bei der Protagonistin des Textes um die einzig wahre Society-Lady der Schweiz mit guten Freunden wie Kissinger, Costner, den Bushs, den Schwarzeneggers oder Gorbatschow.

Einen munzigen Vorgeschmack möchten wir euch allerdings jetzt schon geben. Wie viele andere Leute mit Missen-Hintergrund und ohne, weiss Shawne nicht, dass zur Zeit vier Frauen im Bundesrat sind. Aber…

Interessant, offenbar ist Ricardo Lumengo nun in Shawnes Nachbarschaft nach Bäch (SZ) gezogen!


Mittwoch, 03. August 2011, 11:31
Von

Swiss Awards 2010

Am 8. Januar 2011 werden in Zürich wieder mal mit grossem Billag-finanziertem Brimborium die Swiss Awards 2010 verliehen. Diese Veranstaltung ist etwa gleich bedeutend wie Kampf der Chöre, die Miss Schweiz Wahl oder Die grössten Schweizer Hits. Also gar nicht.

Wer die diesjährigen Nominierten sind, wissen wir noch nicht. Brauchen wir auch nicht zu wissen. Für uns steht eh fest, wer in den Kategorien Politik, Kultur, Wirtschaft, Show und Gesellschaft obenaus schwang.

Politik: Ricardo Lumengo

Er konnte lediglich 44 Wahlzettel für sich selbst ausfüllen und wurde trotzdem gewählt. Chapeau! Kein Wunder, klebt der an seinem Sessel, wie die Fliege am Scheissdreck. Keine Fraktion will ihn, aber das Volk will ihn schliesslich.

Kultur: J.P. Love

Von der Muse geküsst bewegt sich dieser Ausnahmekönner sowohl als Sänger, als auch als Schauspieler auf den ganz grossen Showbühnen der Welt. Einen besonders wertvollen Beitrag leistet er aber auch zur interkulturellen Völkerverständigung. Dank ihm ist der Ausruck “Zigeunerlein” wieder salonfähig geworden.

Wirtschaft: Linda Fäh

Die vermutlich dümmste Miss Schweiz aller Zeiten hat uns mit ihrer ganz grossen Arbeitsmoral beeindruckt und überzeugt. Von einer Cervelatverlochete zur nächsten – das macht ihr sooo waaahnsinnig Spass, sie macht ihren Job einfach soooo gerne! Aktive Wirtschaftsförderung vom Feinsten.

Show: Shawne Fielding

Was uns Texi-Hexi dieses Jahr an selbsverliebten Selbstinszenierungen geboten hat, grenzte immer an und überschritt oft die Schmerzgrenze. Dummheit in homöopathischen Dosen ist knapp erträglich, nach dem Giesskannenprinzip verteilt jedoch unerträglich. Aber eben, ‘there is no business like show business’. Und in einer schlechten Show kann nur eine schlechte Showmasterin gewürdigt werden.

Gesellschaft: Nicolas Blancho

Keiner hat sich in diesem Jahr stärker für die Religionsfreiheit eingesetzt, wie er. Ein wirklich toleranter Freigeist mit viel philosophischem Tiefgang. Ausserdem leistete er mit seiner Befürwortung der Steinigung einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag – endlich eine sinnvolle Verwendung für den Gesteinsaushub bei Tunnelbauten!

Schweizer des Jahres 2010

The one and only, aber, DER Schweizer des Jahres 2010 ist….es kann nur einen geben….wer könnte es wohl sein….gleich werden wir es wissen….sie liebe Zuschauerinnen und Zuschauer haben abgestimmt. Pardon, ‘gvoutet’. Und für wen haben Sie wohl ‘gvoutet’? Genau, es ist unsere omnipräsente Tante Epilady, das Gesicht zum Off-Button auf der Remote Control.

Klar haben alle für den Svenyboy ‘gvoutet’. Das ist autosuggestiv. Wenn einem eine Fresse so oft und lange vorgesetzt wird, dass man meint, es gebe in unserem Land keinen anderen, ‘voutet’ man automatisch für den. Es fehlten lediglich 44 Stimmen.


Lumen Go! oder jetzt kennen ihn alle

Es gibt verschiedene Taktiken, um bekannt zu werden. Die einen inszenieren eine herzzerreissende Scheidungsgeschichte, wiederum andere lassen sich als erste schwarze Person in den Nationalrat wählen. Während die Scheidungstaktik mit Hilfe von Facebook und Twitter wunderbar Aufmerksamkeit generierte, funktionierte die Taktik «erster schwarzer Nationalrat» nicht wirklich.

Es musste ein besserer Plan her. denkt-nach-ricardo
Je nach Parteizugehörigkeit werden jeweils verschiedene Szenarien bevorzugt:

CVP – «Angela-Merkel-Taktik» – Stimmunterlagen den Güselmännern abkaufen
SVP – «Beni-Thurnheer-Taktik» – Senilen Leuten die Wahlzettel abschwafeln.
FDP – «Sepp-Blatter-Taktik» – Wahlzettel von Friends, Fools & Family einsammeln.
SP – «Pfarrer-Sieber-Taktik» – Überforderte unterstützen.

SP-Nationalrat Ricardo Lumengo entschied sich für die „Pfarrer-Sieber-Taktik“. Der Bieler half «überforderten» SP-Sympathisanten, ihre Wahlzettel auszufüllen. (Überfordert? Wie die Spitze, so die Basis, meinen wir dazu.)

lumengo

Foto: Priska Grütter

Wir finden die jeden-Tag-ne-gute-Tat löblich und plädieren dafür, dass alle 44 Überforderten gleich Herrn Lumengo als Vormund erhalten sollten. Körper- und Stimmgewicht würden dann zumindest bei ihm wieder übereinstimmen.


Dienstag, 23. Februar 2010, 08:58
Kategorie: Politik

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