Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass unser Staatssender sein Weihnachtsessen für die Belegschaft jeweils im Januar abhält. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit. Um die Betriebsfete etwas zu kaschieren, nennt man sie «Swiss Award» und lädt dazu noch ein paar vollkommen bedeutungslose Zeitgenossen ein.
Schubkarre mit Schwester
Einfach damit Ihnen wieder mal klar wird, was mit Ihren Billag-Gebühren so gemacht wird.
Übrigens, die Frisur von Schubkarres Schwester hätte einen «Special Award» verdient!
Jedes Jahr im November findet in Zürich eine Autoausstellung statt. Wie es der Name sagt, werden dort Autos ausgestellt. Es ist so ein dreitägiger Mini-Automobilsalon. Bevor die Ausstellung ihre Tore öffnet, gibt’s am Vorabend jeweils eine Voreröffnung. Ganz exklusiv und nur auf Einladung. Vermutlich ist jeder Autoverkäufer des Kantons Zürich vor Ort. Und um dem Verkäufergroove etwas «Glamour» zu verleihen, kommt sie ins Spiel.
So, und jetzt werden Sie es wohl schon erraten haben, wenn Frau Anghern-Würmli ihre Krallen ausfährt, kommen ganz auserlesene Gäste. Zum Beispiel – wer hätte das gedacht! – die Miss Schweiz. Soo schööön! Und ganz neu darf nun neben der notorischen Vize Miss Schweiz gleich auch noch die Vize Vize Miss Schweiz mit aufs Bild.
Und wen könnte es neben der Miss Schweiz noch so haben? Ganz genau, den Mister Schweiz. Zwar ohne amtierende Freundin, dafür mit Biologiestudentin. Wenn das mal nicht eine dicke Überraschung für alle Anwesenden war…
Aber das ist noch lange nicht alles. Weitere Vertreter der «People and More» Fraktion waren zum Beispiel sie… …oder auch sie… …sie… …oder auch er…
Wir fassen zusammen: die Ingredienzen der Voreröffnung der Auto Zürich sind eine Horde saufender Autoverkäufer und eine Horde labernder Missen und Mister. Arme Autos.
Und was sie dort wollte, wissen wir nicht. Aber das wissen wir eigentlich nie.
Aber das Highlight des Abends lieferte wieder mal die Ex aus dem Tessin.
Für all jene, die’s nicht verstehen: sie spricht von der Parkscheibe im Handschuhfach.
Es ist noch nicht lange her, da hatte der Tagi über den beschönigenden Wikipedia Eintrag zu unserem Partyhengst Carl Hirschmann berichtet. Um das einstige ‘enfant terrible’ der Zürcher Jeunesse Dorée ist es in letzter Zeit erstaunlich ruhig geworden. Vielleicht hat er für einmal ja auf seinen PR-Berater gehört. Da kommt Wikipedia natürlich gelegen, um sich in neuem Licht darzustellen. Als Wohltäter und Gutmensch soll er dargestellt worden sein.
Wir können den Argumenten folgen und finden es mehr als vertretbar, dass unser aller Carli nicht auf Wikipedia verewigt wird. Er gehört in den Boulevard. Zumal die Seite “Was Wikipedia nicht ist” ein klares Statement zur Aufnahme von Personen macht: «7.2. Wikipedia ist kein allgemeines Personen-, Vereins-, Organisationen- oder Firmenverzeichnis. Nur für Personen und Institutionen von enzyklopädischer Bedeutung sollen Artikel angelegt werden.»
Das würde durchaus Sinn machen, wäre da nicht die quälende Frage, wie enzyklopädische Bedeutung zu definieren ist. Die Latte scheint jedenfalls verdammt tief gelegt worden zu sein, wenn Leute wie Linda Fäh, Renzo Blumenthal, Anita Buri, André Reithebuch und alle anderen Missen und Mister der vergangenen Jahre auf Wikipedia vertreten sind. Was bitte ist genau deren Relevanz für unsere Gesellschaft? Hallo?
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