Ich weiss gar nicht, weshalb sich alle so enervieren über den Publikumsentscheid für den neuen Mr. Schweiz. Der zimmernde Glarner Ziger – genannt Rehlein – mit Bubigesicht, dem Charisma einer Kellerassel und dem Intellekt unseres Lieblings-Ex-Misters Renzo Blumenthal passt doch nahtlos in dieses Kabinett des Grauens.


Auch die Sponsoren der Mr. Schweiz Wahl passen zum neuen Mister wie angegossen – Marken wie PKZ oder Ochsner Schuhe sind an Biederkeit ebenso kaum zu übertreffen. Auch gut passen würden z.B. Pitralon oder Dosenbach.

Neben dem Gatten der Mr. Wahl Organisatorin, Raquel Marquard, ist der Anblick von André Reithebuch aber fast eine Wohltat. Kein Wunder, achtet Raquel bei einem Mann zuerst auf die Intelligenz. Angeblich. Oder meinte sie doch den schnöden Mammon?

Ich will mich hier nicht über den neuen Mister Schweiz auslassen…das tun ohnehin schon alle. Und Ihr dachtet nach dem Weiler könnte es nur besser werden…HA!!! Nein, ich beschäftige mich lieber mit der Abendgarderobe der anwesenden Damen…nun, die Cocktailkleid-Abteilung bei Modissa musste am Samstag leer gekauft worden sein und die eine oder andere hatte wohl noch ein altes Ackermann-Schnäppchen im Schrank gefunden. Man sah jedenfalls Kreationen, die jedem Bonbon-Hersteller die Freudentränen in die Augen getrieben hätten. Dass niemand mit den Polyesterteilen an einer offenen Flamme vorbeiging und so ein Inferno auslöste kann man jetzt Glück oder Pech nennen…

Richtig beängstigend finde ich allerdings Raquel Marquards Outfit. Ist das ein missglückter Rorschach-Test? Wenn ja, was ist wohl das Ergebnis? Testperson fühlt sich stark zu schwartig-glänzenden Verlegern und Pyramiden hingezogen? Jedenfalls hat sie das Motto des gestrigen Abends getroffen: Outfit- und Misterwahl sind beide schwer nachvollziehbar…

Härzig, das Ehepaar Jürg und Raquel Marquard, es ergänzt sich perfekt.
Wo sein Zinken in punkto Breite, Höhe und Durchmesser enorm aus der Reihe fällt, erfüllt das putzige Näschen der Gattin präzise die ISO-Kriterien einer Starlet-Nase. Was die Lippen betrifft, vermutet klatschheftli.ch, dass das vom Gatten vorgegebene Budget für Zurechtstutzereien nahezu ausgeschöpft war; für die Polsterung ihrer Lippen reichte es nicht mehr. Selbstlos spendete der perfekte Gatte wohl seine eigene Lippenpolsterung.
Schade, dass ihm niemand gesagt hat, dass er besser etwas von seiner Nase in die Lippen seiner Frau gespendet hätte. Vielleicht denkt er dann bei der nächsten OP daran. Ihr Busen soll schliesslich auch im Alter noch was hergeben.
Bildquelle: blick.ch