Schon wieder ohje… Diesmal hat es die Mutter, Moderatorin, Model und Schauspielerin (oha, dieses Berufsbild kennen wir doch) Patricia Boser erwischt. Es wird gemunkelt, dass sich Pattys Lebenspartner Urs Christen vor Kurzem von ihr getrennt haben soll. Er soll eine Neue haben, aber wir wissen natürlich nichts, haben nichts gesehen und nichts Konkretes gehört und gehen doch mal schwer davon aus, dass diese Trennung nichts mit Moni und ihrem Antonio zu tun hat. Wir bleiben aber auch hier am Ball und ziehen ernsthaft die Lancierung einer klatschheftli.ch Singlebörse in Betracht.
Leider nur im Film. Im Film? Ja im Film. Dort angelt sie sich ausgerechnet Mister-Schweiz-Sunnyboy Jan Bühlmann als Löver, pardon, Gatten.
Rooooar, Patty, du Luder!
Der Jan freue sich schon uh fest auf seine erste Filmrolle, meint 20 Minuten. So tritt er als erster Mister Schweiz in die extrem erfolgreichen Fusstapfen unserer Ex-Missen: von der Miss Schweiz zum Model zur Moderation um dann schlussendlich beim langersehnten Schauspiel anzugelangen. Ob die Lee Strasberg-Schule seine Anmeldung schon erhalten hat?
Patty, Janny: Wir freuen uns auf alle Fälle sehr auf den Frühling 2011, um das Pärli 2011 auf der Leinwand begutachten zu können.
Schmacht.
* Sepp gehört eigentlich gar nicht mit ins Bild, aber wer den Friedensnobelpreis gewinnen will, der muss omnipräsent sein.
Die katholische Kirche ist ja dieser Tage nicht eben auf Rosen gebettet. Ein Skandal jagt den anderen, und die Schäfchen laufen in Heerscharen weg. Was also macht man(n) in dieser vertrackten Situation? PR, gute PR. So zumindest der Wunsch. Die katholische Kirche der Schweiz hat sich dafür etwas Spezielles ausgedacht: Kochen durchs Kirchenjahr mit dem Franziskaner Josef Imbach. Frustfressen nennt man das auch schon mal…
So weit, so gut. Um der ganzen Aktion auf kath.ch etwas vermeintlichen Glamour und somit die dringend benötigte Aufmerksamkeit zu verschaffen, hat man sich beim schweizerischen Vatikan-Ableger etwas ganz Besonderes ausgedacht: tatkräftige Hilfsköchin von Josef Imbach ist niemand Geringeres als unsere allerliebste Ex-Miss Anita Buri. Sie weiss zwar nicht, was eine Quiche ist ist, bekennt sich aber zu ihrem Hausfrauenstatus, wie der folgende Ausschnitt beweist:
Die sakrale Glaubwürdigkeit dieser Aktion lässt allerdings zu wünschen übrig. Auch wenn Anita aus dem katholischen Kanton Thurgau stammt, liest sie nicht etwa die Bibel, sondern – wie könnte es anders sein – Klatschheftli. Patty Boser hat sie im Liebesurlaub in Tunesien in flagranti erwischt:
Und während Anita mit ihrem Liebsten Stephan traditionelle tunesische Männermode auf Kamelen ausführt, haben wir schon mal das Rezept von Josef Imbach nachgekocht. Durchaus empfehlenswert, übrigens.
Früher war sie blond. Nach der Totalrenovation ist sie es nicht mehr. Was natürlich nicht heisst, dass sie jetzt besser singen könnte oder überhaupt etwas von guter Musik verstehen würde.
Trotzdem, das Selbstvertrauen ist ungebrochen. Also ruft Frau doch kurzerhand mal Patty Boser an und fordert Selbstdarstellung im Selbstdarstellungsforum ‘Lifestyle’ auf TeleZüri.
Es hat geklappt, und die selbsternannte Königin von Mallorca zeigt sich entsetzt, dass sie, die Königin, nicht auf Anhieb eine neue Wohnung gefunden hat. Aber sie lässt sich trotz allen Rückschlägen nicht beirren. Der nächste Tuning-Termin ist schon gebucht.
Das klingt alles wahnsinnig blond. Aber wir harren der Titten, die da kommen mögen.
Das ganze (wahre) Gespräch mit der blonden Moderatorin gibt es übrigens hier.
Eine Ära geht zu Ende; Swissdate wird abgesetzt. Zu Ehren seiner ersten Moderatorin Patty Boser wollen wir das Bild, das die NZZ am Sonntag für uns ausgegraben hat, nochmals zeigen.
Patty zu Zeiten als sie noch alt ausgesehen hat (anno domini 1996):
“Lifestyle” flimmert auf dem Kanal von Tele Züri: Patty Boser steht mit Ex-Fussballprofi Thomas Bickel und dessen Freundin Draga an der Bar ihres Grand Cafés Schmuklerski. Das Trio redet über das Konzept vom “Schmuklerski”. Es tönt, als würden sie über einen neu eröffneten Discounter reden: “S’Bescht zum günschtigstä Priis”, bemerkt Draga sichtlich nervös. Der wirkliche Höhepunkt folgt jedoch zum Sendeschluss: Da beweist Patty Boser wieder perfekt, warum sie den inoffiziellen Titel “PR-Queen of Zurich” trägt. Nachdem sie ein Stück Käsekuchen serviert bekommen hat, lächelt sie zuckersüss in die Kamera und sagt: “Der beste Käsekuchen der Stadt! Und weil ich heute meinen rohner-freien Abend habe, werde ich mir jetzt ein Stück davon genehmigen.” Falsch, Rohner heisst nicht Pattys neuer Freund, sondern das ist ihr Diät-Konzept, für welches sie als Markenbotschafterin arbeitet: “Ich habe drei Kleidergrössen abgenommen!”
Bleibt die Frage: Warum ist diese Dauerwerbesendung namens “Lifestyle” nicht längst ein Fall für die Lauterkeitskommission?
Ah, ja, ein Landei. In der Stadt kriegen die armen Dinger ja die Krise, sind voll gestresst und können nicht mehr einparkieren. Zum Glück gibts die Einparkhilfe vom Sponsorenauto. Patty hätte sowas wohl auch gerne. Man beachte Linda’s professionelles Verhalten. Sobalds ums Autofahren geht, einfach in jedem Satz mal den Namen des Sponsors sagen. Lektion gelernt!
Dann gehts in die Küche zum Kreuzverhör mit Patty und Mamma:
Die Frage “Hattest Du denn nie Ecken und Kanten?” könnte man auch übersetzen mit “Warst Du schon immer so aalglatt?”. Aso nei Frau Boser! So fies! Solche Leute wirft man eigentlich sofort aus dem Haus.
Dann zeigt uns Linda noch ihr Missenzimmer:
Viel zu tun also für die Fäh AG. Nächstens wird nebenan ein Missenhaus gebaut.
Und schliesslich gehts ins Schlafzimmer. Da zeigt man uns aber nicht mal das federnde Bett sondern nur etwas Kitsch an der Wand. Patty merkt dass Linda ihr eines Tages den Job wegschnappen könnte und will sie deshalb doch lieber als Sängerin sehen:
Jetzt stellt Euch zu Amazing Grace noch einen Housbeat von Sir Colin vor und der Tag ist gerettet! Was singt sie da eigentlich? “that saved a RICH like me?”
PS. Wer sich den ganzen Beitrag reinziehen möchte, findet ihn hier bei Tele M1
Wer kennt sie nicht, unsere Märchentante der Nation – Trudi Gerster. Verzaubert hat sie uns in unserer Kindheit. Nie werde ich ihre Erzählung von ‘Ali Baba und die 40 Räuber’ vergessen. ‘Guggumere, tue mer bitte d Türe uf’ wurde zum geflügelten Satz. Und jetzt ist sie 90 geworden, unsere Trudi National. Natürlich müssen zu diesem Anlass auch unsere Cervelats ihren Senf dazu geben. Selbst wenn sie teilweise vom Alter her doch eher grenzwertige Trudie-Gerster-Kenner sein dürften.
Besonders gut gefallen haben uns aber die Statements von Ambers Sexbomben-Vorbildern Patty Boser und Shawne Fielding. Gut, der Patty nehmen wir ja ab, dass sie eine gewisse Trudi-Gerster-Affinität haben dürfte. Ihr Baujahr ist durchaus kompatibel. Aber unsere BlissSwissMiss hat ja wohl keinen blassen Schimmer, wem sie hier gratuliert. Aber einfach mal drauf los gratulieren. Man ist ja sooo was von wichtig. Immerhin steht Frau im Schiesskeller und auf dem Golfplatz, lässt sich immer und immer wieder filmen und teilt der Welt auf ihrem Blog Dinge mit, auf die nicht mal das nach Hause gekehrte Gepäck der Gaddafi-Geislen gewartet hat.