Die Schweiz zieht’s auf den Kilimandscharo
Erst vor wenigen Tagen hat die Mister-Schweiz-Truppe um André und Jan die Kilimandscharo-Tour des Reisebüros Glärnisch gemacht. Begleitet wurden sie von TeleZüri. Natürlich verknüpften die beiden den Berggang nebenbei mit einer karitativen Aktion. Sie besuchten vor dem grossen Marsch das SOS Kinderdorf Arusha und überbrachten Schulmaterial, Fussbälle und Medis. Eine gute Geste, daran haben wir nichts zu nörgeln. Nur ging diese Aktion in der ganzen Berichterstattung unter.
Ausserdem gibt es schon ein anderes Schweizer Projekt, das regelmässig Promis auf den Kilimandscharo schickt: Bei «Hochhinaus» bezahlen Sponsoren für jeden Höhenmeter der Bergsteiger Geld, dass dann dem Rhein Valley Hospital in Kenia zu Gute kommt.
Im Februar 2010 bezwangen Amanda Ammann und Nicolas Senn den Berg…
…und gerade eben schickte «Hochhinaus» Schwinger Nöldi Forrer auf den Kilimandscharo (warum eigentlich nicht den Kili?). Darüber berichtete dann Glanz & Gloria, erwähnte aber lediglich, dass Nöldi AUCH für einen guten Zweck unterwegs war. Was für ein guter Zweck das genau ist, muss der Leser schon selber recherchieren. Das ist für G&G offenbar nicht relevant. (Relevanz ist ja das neue SRF-Credo.)
Wir finden, wenn die Schweiz ja schon dabei ist, Afrika zu besteigen, dann müsste schleunigst auch bald Nik Hartmann mit seinem Hund den Kilimandscharo bezwingen. «SF bi Land und Lüt in Afrika». Vielleicht zeigt uns das Fernsehen dann auch mal eine runde Lehmhütte von innen. Das hat mich schon immer mal interessiert.




