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Nella Martinetti

Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten

Wir sind im Januar 2012. Die Zeichen stehen auf warme Temperaturen und Sturm. nur in den Bergen gibt’s genügend Schnee und da tummelt sich natürlich auch unsere Cervelatciety.

Wir fragen uns, war das vor einem Jahr im Januar 2011 genau gleich? Wir haben dazu in unserem Archiv nachgeforscht.
Und siehe da, auch vor einem Jahr war ein Zurbriggen in den Schlagzeilen: Silvan Zurbriggen mit seinen Wachslatten.

Eine andere schnelle Skifahrerin war Christa Markwalder, von der englischen Presse fälschlicherweise als Pressedame abgestempelt. Dabei kennt sie sich doch so gut mit Parlamentariergrüssen aus:

Hans Fehr fehrletzte sich nicht auf der Skipiste, dafür auf der Anhöhe beim Albisgüetli. Was war geschehen?

Einen ganz löblichen Artikel widmenten wir im Januar 2010 der mittlerweile verstorbenen Nella Martinetti. Sie möge ruhen in Frieden. Wir werden sie nicht so schnell vergessen, dafür hat sie schliesslich selber ganz gut gesorgt.

Der Januar 2010 war auch ein Erfolgsmonat für die Wissenschaft. Endlich konnte das Mis(s)t-Gen für alle verständlich nachgewiesen werden. Brigitte Voss-Balzarini sei Dank:

Zum Schluss wartete eine einstige Vize-Miss-Schweiz mit einem intimen Geständnis auf:


Der Tod steht ihr gut

Oh, wen haben wir denn da: Eine tot geglaubte Dame ist wieder auferstanden!

Ah, das ist gar nicht Nella Martinetti, die sich wieder einmal mit intimsten Details an die Öffentlichkeit wendet. Das ist Nellas Schwester Betty Martinetti, die den x-ten Akt (zum Glück nicht nackt) der Martinetti-Familiensaga zum Besten gibt! Zum Verwechslen ähnlich sind sie sich aber auch, äusserlich wie in ihrer Verbundenheit zu den Ringier-Medien. Man könnte fast meinen, dass es sich bei Nella gar nur um den Abklatsch ihrer Schwester Betty Martinetti handelt. Denn glaubten wir bislang, dass Nellas Mitteilungsbedürfnis gegenüber Blick & Co. nicht getoppt werden kann, so lagen wir vollkommen falsch: Ihre Schwester kann’s. Zum Glück stand sie jahrelang im Schatten ihrer Schwester: «Seit meine Schwester tot ist, geht es mir blendend»

Und gleich noch einen drauf: «Nella war eine Mode-Lesbe!»

Nella mag wohl keine Lesbe gewesen sein. Aber um ihr Vermögen nicht ihrer Schwester überlassen zu müssen, hätte sie wohl auch Justin Bieber geheiratet. Hauptsagge eine ggleine Schneebeli. Marianne stand ihr halt doch näher.

Nella, wir sind bei dir!


Montag, 31. Oktober 2011, 07:00
Kategorie: Esoterik, Frauen

Bei der Geburt getrennt

Heute mit……Kussinettli.


Donnerstag, 08. September 2011, 13:40
Kategorie: Geburt getrennt
Von

Posthumes Brutzeln auf dem Würstchen-Grill

Es war einmal eine trällerndes Weiblein, das erfreute jung und vor allem alt mit seinen fröhlichen Liedlein und seinem unbekümmerten Schalk.
Des Weibleins Appetit auf Schlemmereien korrelierte in hohem Mässlein mit seinem Appetit auf Öffentlichkeit. Während die Pfündchen frisch froh auf seine Hüftchen purzelten, purzelte Weiblein sich frisch froh durch die Schweizer Redaktionsstübelein. Hier ein Aufsehen erregendes Bildchen, dort ein unter Tränen geschildertes Schicksalsschlägchen und dazwischen immer wieder das Ulknüdelchen aus dem Sonnenstübchen spielend und sich im Blitzlichtgewitterlein suhlend.
Doch eines Tages wurde das sonnige Wetterlein getrübt, zogen böse dunkle Wölklein auf. Das Sensemännchen hatte sich erdreistet, an Weibleins Türlein zu klopfen. Von nun an wurden wir Zeugen eines noch groteskeren Schauspielchens. Das Weiblein trällerte keine Liedlein mehr, es wandelte zwischen zu Tode betrübt und Himmel hoch jauchzend und liess uns fast täglich teilhaben an seinen Freudchen und Leidchen.
Und als der traurige Tag gekommen war und Sensenmännchen unser aller Weiblein zu sich nahm, waren wir alle gar fürchterlich betrübt. Fortan sollten wir also ein Dasein fristen ohne Geschichtlein rund um unser Weiblein – wahrlich eine schmerzliche Vorstellung. Doch weit gefehlt, unser von uns gegangenes Weiblein sollte uns auch aus den ewigen Jagdgründen mit neuen Anekdötchen verzücken.

So wird uns unser Weiblein neulich am Morgen mit verschmitztem Lächeln vom Himmelstörchen aus zugeschaut haben, wie wir verdutzt das Schlagzeilchen seines Hausblättchens lasen.
Das Weiblein, das sich doch so gerne mit ganz jungen Bürschlein zu zeigen pflegte, war schon ganze zwanzig Jährchen lang mit einem anderen Weiblein liiert und hatte diesem gar das Eheversprechen gegeben. Nix Schnäbeli, Schneebeli war’s! Und dem Hausblättchen wurde dieses Bömbchen nun exklusiv gesteckt. Da hat das Weiblein seinem Hausblättchen und dessen Geschwisterlein aber ein tolles Streichlein gespielt! Dafür gibts von uns gleich auch noch ein posthumes Komplimentchen.

Doch zur Versöhnung durfte das Hausblättchen auch exklusiv Einsicht in Weibleins Testamentchen nehmen. Und des Hausblättchens Exklusivität auf derartige Zückerchen dürfte vermutlich ebenso im Testamentchen festgehalten worden sein, weshalb wir uns auch künftig vieler lustiger kleiner Geschichtchen aus dem Leben unseres Weibleins im Hausblättchen und dessen Geschwisterlein erfreuen dürften.

Und wenn das Weiblein nicht gestorben ist, lebt es noch heute.


Freitag, 19. August 2011, 07:00
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