Natalie schiesst gegen Desperate Housewives, Grey’s Anatomy und Private Practice
Nicht erst seit sie schiessen gelernt hat, hat sich SVP-Nationalrätin Natalie Rickli auf die SRG eingeschossen. In der Fragestunde des Nationalrats vom 8. September 2009 stellte sie dem Medienminister Moritz Leuenberger die folgende Frage:
Sind Sie denn der Meinung, dass teuer eingekaufte Filme oder Sendungen wie “Desperate Housewives”, “Grey’s Anatomy” oder “Private Practice” usw. wirklich mit Gebühren finanziert werden sollen?
Sie will also wirklich “Desperate Housewives”, “Grey’s Anatomy” und “Private Practice” aus dem Programm des Schweizer Fernsehens kippen! Das sind ausgerechnet die Lieblingserien vom Klatschheftli-Team. Als nächstes folgt wohl noch Glanz & Gloria, um uns den Spass noch ganz zu verderben. Falls es so weit kommt, bezahlen wir dann also keine Billag-Gebühren mehr! Moritz Leuenberger, offenbar auch ein Fan dieser Sendungen, hat ganz recht, wenn er meint:
Unsere Männer und Frauen haben auch das Recht, das Schicksal verzweifelter Hausfrauen auf dem eigenen Kanal zu verfolgen!
So ist es! Es schauen nämlich längst nicht alle gerne Arena, den Sven Epiney oder Puls!
Da stellt sich die Frage, was der aufstrebende Klatschheftli-Polit-Star aus Winterthur eigentlich gerne an Stelle der obengenannten Dauerbrenner im Schweizer Fernsehen sehen würde. Etwa die noch zu filmende Serie “Ganz e Familie” mit Mutter Hutter? Oder die Soap “Natalie – folge deinem Herren” mit Christoph Blocher? Oder die Reality-Show “Bauer sucht Profil” mit Toneli Brunner?
Am liebsten würde sie wohl einfach selber etwas öfter über den Bildschirm flimmern.



