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Nadja Zimmermann

Zwangsfinanziert berühmt

Mittlerweile haben es wohl alle mitbekommen: Dä Chasperli ist wieder da! Nur leider nicht der richtige Kasperli, denn Jörg Schneider wurde diesmal aussen vor gelassen. Dennoch haben fast alle Deutschschweizer Medien auch ohne das Zugpferd Jörg Schneider darüber berichtet, was zweifellos daran liegt, dass man die neuen Macher alle aus dem Schweizer Fernsehen kennt.
Berichtet haben u.a. Newsnetz mit Tagi, BaZ und BZ, 20min, Mamablog, Blick 1, Blick 2, Blick 3, DRS3, Wir Eltern Blog, Schweizer Familie, Glanz & Gloria oder Tele Züri.

Tja, das Volk kennt halt die zwangsfinanzierten Mattscheibengesichter der SRF-Promis. Ohne sie wäre eine solche Geschichte für die Medien doch viel zu uninteressant.

Dazu muss man wissen, dass die Idee für den neuen Kasperli nicht mal von den Promis selber kam, sondern vom Geschäftsführer einer People-Agentur, von Hannes Hug. Auch er ein Ex-SRF-Mann und seine Agentur ein Sammelbecken von alten Fernsehkollegen. Natürlich war von Anfang an die Idee, für das Kasperli-Revival Promis vor den Karren zu spannen. So wurde der neue Kasperli quasi ein SRF-Projekt: Die Kasperli-Rollen übernahmen David Bröckelmann («Giacobbo/Müller»), TV- und Radiomoderator Nik Hartmann (DRS 3, «SF bi de Lüt») und die Schauspielerin Fabienne Hadorn (kolypan.ch, «Giacobbo/Müller»). Zu den Autoren gehören Andrea Jansen («SF Unterwegs») und Nadja Zimmermann («Glanz&Gloria»). Zweifelsohne gute Leute, jedoch uninteressant für die Medien, würde man sie nicht aus dem von uns mitfinanzierten Schweizer Fernsehen kennen.

Hört man zudem den Promis zu, so klingt es gar so, als sei es ihre Idee gewesen, den Kasperli aufleben zu lassen.

Der Gebührenpromi blendet also wiedermal unsere Medienlandschaft. Hätte nämlich der Studer Max aus Huttwil neue Kasperli-Geschichten in alter Kasperli-Manier geschrieben, hätte sich wohl kein einziger Journi dafür interessiert. Schon gar nicht wäre Studer Max zu Glanz & Gloria eingeladen worden.

Auch wir haben Kasperli natürlich gemocht und der Bröckelmann spricht den Kasperli auch ganz lustig. Wir möchten trotzdem auf alternative Geschichten hinweisen, die sich bei ihrer Promo alleine auf gute, neue Figuren und Ideen verlassen müssen und nicht indirekt gebührenfinanziert sind.

Hornochs & Frechdachs & Schluckspecht
Xenegugeli
Motlies
Claudia Engeler
Gschichtefritz
Mupf.ch

..und viele mehr. Hat noch jemand einen Tipp?


Von

Satire als Stolperstein?

Mit Erstaunen haben wir neulich zur Kenntnis genommen, dass sich Ringier von seinem SI-Chefredaktor Nik Niethammer getrennt hat. Man sei mit der publizistischen Ausrichtung der Schweizer Illustrierten unter ihm nicht mehr zufrieden gewesen. Das erstaunt. Oder will man im Hause Ringier einfach kein Satiremagazin? Hat etwa dieser Beitrag den Ausschlag gegeben? Die Damen interessieren hier nicht. Na ja, eigentlich nicht nur hier. Das Geilste sind aber die «Prominenten»!

Wir resümieren: unsere Prominenten sind ein Mister, ein Ex-Mister-Kandidat, eine ex-Miss-Kandidatin, eine Ex-g&g-Moderatorin und ein SI-Fotograf. Das ist einfach ganz grosses Satire-Kino!


Bye Bye Nadja und Hello

Ende Mai wird die G&G-Moderatorin der ersten Stunde, Nadja Zimmermann, ihre letzte Sendung moderieren. Fünf Jahre lang Leute vor sich selber schützen sind auch für Nadja genug. Sie möchte sich neu orientieren. Wir glauben auch schon zu wissen, wo ihre Reise hingehen könnte: Der aktuelle Domestic-Appliance-Trend wäre doch auch was für Nadja. Schliesslich ziehen prominente Werbeaushängeschilder immer. Neben Haushaltgeräten würden sich für eine Frau auch Babysachen hervorragend eignen. Zum Beispiel ein Stillkissen:

Aber Hoppla, das ist ja bereits Nadja, die sich da ins Stillkissen kuschelt und ihren Bauch streichelt. Ist sie etwa wieder schwanger? Das würde ja noch besser passen, um für Stillsachen zu werben. Wir harren der Dinge… und wünschen Nadja alles Gute.


Montag, 22. März 2010, 14:30
Kategorie: Frauen, TV
Von

Amber wieder aussen vor?

Schon die Weltwoche hatte sich letztes Jahr vertan, als sie in ihrem Beitrag “Die Schweizer Frauen” unsere allerliebste Amber Steele vergass. Und jetzt doppelt der Blick doch tatsächlich nach. Dieses Mal geht es um die Nachfolge von Nadja Zimmermann für die Moderation von Glanz&Gloria. Das sind gemäss Blick die potenziellen Kandidat(inn)en: Und so müsste die korrekte Auswahl aussehen: Ist das denn wirklich so schwierig zu verstehen? Pfff…


Samstag, 20. März 2010, 09:27
Kategorie: Frauen, TV
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