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Nadine Vinzens

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Der Musterschüler

Wir glauben, Nadine Vinzens hat einen neuen Job. Sie unterrichtet Englisch. Der erste, der in den Genuss von Privatlektionen kam, dürfte Ex-Vize-Mister Stefan Tobler gewesen sein. Und jetzt hat sie einen dicken Fisch an der Unterrichtsangel: Fabian Cancellara. Der erfreut uns fast täglich mit neuen Leckerbissen.

Lost in translation. Treffender kann man es eigentlich nicht sagen.

Wir machen uns allerdings Sorgen um Fabians sportliche Zukunft. Also nicht, dass wir viel vom Radrennsport verstehen würden. Doch eins wissen wir: gute Teamarbeit ist das A und O, um die Spitzenfahrer zum Erfolg zu führen.

Das beste Pferd im Stall von Team Leopard ist zweifelsfrei Fabian Cancellara. Der mit 37 Lenzen mit Abstand erfahrenste Fahrer im Team ist Stuart O’Grady. Es leuchtet daher ein, dass die beiden eine Schlüsselposition für den Erfolg des Teams einnehmen.

Blöd nur, dass good ole’ Stu aus Down Under stammt. Die beiden scheinen sich zwar bestens zu verstehen und teilen zusammen das Zimmer. Aber ob die Kommunikation wirklich frei von Missverständnissen bleibt?


Der abnormale Cervelat

Unser guter Freund, Herr Wikipedia sagt:

«Als Prominente oder kurz Promis bezeichnet man vorwiegend Personen wie Schauspieler, Musiker und andere Entertainer, aber auch Politiker oder etwa Sportler, die oft in der Öffentlichkeit auftreten, so dass über sie häufig auch in Presse, Rundfunk und Fernsehen berichtet wird.»

In der Schweiz heissen diese Menschen ganz einfach: Cervelats!

Von einem Fan und klatschhefli.ch-Leser wurde verlangt, man soll sich doch nicht mehr über ernstzunehmende Politiker wie Thomas Fuchs, v.a. nicht über die Herrschaften und Damen der SVP lustig machen. Politiker seien keine normalen Promis. Hmm… Politiker sind dementsprechend abnormale Promis, und somit erst recht spannend für eine ausgiebige Berichterstattung. Wer interessiert sich denn heutzutage schon noch für “das Normale”? Wie uninteressant wäre eine intelligente Miss mit richtigem Uniabschluss, wie uninteressant wäre eine normal essende Fabienne Heyne…

Der Mensch lechzt förmlich nach dem Abartigen, dem Abnormalen… und natürlich dem Skandälchen! So auch die Skandälchen um die abnormalen Promis, die Politiker. Das Internet ist, sowie man weiss, ein offenes Buch, und jeder hat die Möglichkeit sich mit seinem Verhalten entsprechend darzustellen, resp. mögliche Spekulationen zu seiner Person zu verhindern. Als kleines Beispiel:

Quelle: artquake.ch

Solche Bilder, ob echt oder dank Photoshop “echt gemacht”, entstehen nun mal, wenn man als öffentliche Person auftritt und zeitweise auch polarisiert. Gerade wenn man sich den Cervelatweg des Politikers ausgesucht hat (man hätte ja auch an einer Mister-Wahl teilnehmen können und wäre jetzt ein untergebuchtes Model), muss mit Rummel um seine Person gerechnet werden. Zum Beispiel, wenn geflirtet wird:

Bild: SI

Wenn man sich schon mal selbst als Aushängeschild für die Extralight-Mayo von Thomy bewirbt oder die Diskussion um sein doppeltes Kinn gleich selbst weiter anheizt:

Manche Politiker muss man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne. – Dieter Hallervorden


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Nicht verzagen, Carlos fragen!

Wie wir der SI Online entnehmen konnten, hat der Musiker und Schauspieler Carlos Leal einen echten Coup gelandet – er tritt als Gaststar in der neuen CBS-TV-Serie “Chaos” auf. In einer Hauptrolle, wohlverstanden. Erst seit kurzem widme er sich seiner Schauspielkarriere in Hollywood.

Anfang Jahr hat er noch in Gimmas neustem Video mitgespielt (und gesungen). Danach ging er in Hollywood zu seinem ersten Casting und – schwupp – hatte er die erste Rolle im Sack.

So macht man das, ihr (zur) schauspielenden Ex-Missen. Wir gehen übrigens davon aus, dass Carlos das perfekte amerikanische Filmenglisch ebenso wenig beherrscht, wie unsere Nadines, Xenias, Laurianes et al. Und trotzdem hat’s auf Anhieb geklappt. Ob auch Talent eine Rolle spielen könnte?


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Wir, die Kläranlage

Neulich hatte uns ein Leser reinigende Wirkung attestiert. Das freute uns damals, ohne dass uns bewusst war, wie wahr seine Aussage sein sollte. Das ist uns erst jetzt aufgefallen, nachdem wir festgestellt haben, dass unsere Beiträge eine nachhaltig reinigende Wirkung auf die Verbreitung von medialen Inhaltslosigkeiten im Internet haben.

Der erste, der ein Video von sich auf YouTube gelöscht hatte, war ‘the one and only’ Piero.

Schade eigentlich. Sehr Schade. Pieros Checker-Video hatte Kult-Potenzial.

Als nächstes folgte die audio-visuelle Kastration des Shawne Fieldingschen Filmschaffens. Der vermutlich unnötigste YouTube Channel aller Zeiten – SwissMissBliss – existiert zwar noch. Die dank klatschheftli.ch einem breiteren Publikum bekannt gewordenen Selbstinszenierungs-Peinlichkeiten der Extraklasse, wie beispielsweise ‘Shawne im Schiesskeller’, ‘Shawne auf dem Zahnarztstuhl’, ‘Shawne zum Mauerfall’ usw. gelten heute aber leider als verschollen.

Auch eine andere Miss – oder besser gesagt eine, die tatsächlich mal Miss war – wollte der rasend schnellen Verbreitung ihrer filmischen Dokumente offenbar nicht weiter tatenlos zusehen, nachdem ihr die Peinlichkeit dank klatschheftli.ch und seinen Lesern bewusst geworden sein muss.

Der eigenwillige Englischakzent wurde trotz Beweisvernichtung legendär. Und ein paar Fragmente konnten dank klatschheftli.ch der Nachwelt erhalten bleiben.

Noch standhaft bleibt unser Vize-Mister Stefan Tobler. Sein Video Milano#3 mit den grossartigen Bauchbinden ist trotz Blamage weiterhin abrufbar. Da zeigt sich das Dilemma des aufstrebenden Neo-Cervelats: Gesicht wahren oder Aufmerksamkeit um jeden Preis? Stefan scheint sich für letzteres entschieden zu haben, nachdem besagtes Video dank klatschheftli.ch mit Abstand am meisten Views verzeichnete.

Doch nun scheint unser unaufhaltsamer Kampf gegen die Gehaltlosigkeit eine neue Dimension zu erreichen. Unser Leutschenbacher Service Public stellt die künftige Übertragung von Miss- und Mister-Wahlen in Frage. Der neue SRG Generaldirektor Roger De Weck entpuppt sich also als regelmässiger klatschheftli.ch-Leser, dem nunmehr die kolossale Belanglosigkeit dieser Veranstaltung und deren Protagonisten und Protagonistinnen bewusst geworden sein muss – was sich mit seinem Credo von Relevanz schlicht nicht vereinbaren lässt.

Wir nehmen es mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis. Selbstverständlich unterstützen wir es, dass unsere Gebühren nicht für solchen Schrott verpulvert werden. Aber was wird bloss aus unserem TV Slam? War doch immer ein televisionäres Highlight…


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