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Moritz Leuenberger

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Fallen ist im Trend

Neulich war in London Uraufführung des neuen 007 Streifens «Skyfall». Der Film soll gut angekommen sein. Anwesend auf dem roten Teppich der Royal Albert Hall waren nebst den Bond Schauspielern z.B. Prinz Charles mit Frau Camilla oder auch Stephen Fry. Bedeutende Leute halt. Kurz darauf gab es die Vorpremiere in der Limmatstadt, natürlich auch bei uns nur für geladenen Gäste. Kollege F. Indi-Guet hatte ja schon berichtet über das MissenTeppich-Massaker. Auffallend war ausserdem aber noch, dass sich die Gästeliste thematisch besonders eng am Filmtitel orientiert hatte.

Skyfall oder frei übersetzt Himmelssturz ist ja spätestens seit dem spektakulären Fall des verrückten Österreichers in aller Munde. Von diesem Trend gilt es zu profitieren. Man nehme folglich ein abgehalftertes Party-Pärchen, das nicht zur Eröffnung des eigenen Bauprojektes darf… …und einen abgehalfterten Fussballer mit den ewig ungepflegten Steckenhaaren……mische einen abgehalfterten Politiker in Spastipose dazu……reichere das ganze mit einer abgehalfterten Jetset-Lady (was auch immer das sein mag) an……und toppe alles mit der ultimativ abgehalfterten Organisation (auf diesem Bild vereint mit einem abgehalfterten Jungunternehmer)……und fertig ist eine äusserst gelungene Assoziation zum Filmtitel.

Dass es daneben natürlich auch ein paar Ex-Missen gab, ist zwar eine Selbstverständlichkeit, rundet die Aktion der Veranstalter aber sehr schön ab. Chapeau!

Hat eigentlich lediglich er hier gefehlt:


The Green Mile, Part II

Das Zurich Film Festival 2012 ist vorbei. Zeit für einen kleinen Rückblick. Und da ja eigentlich an der Opening Night am meisten los war, erlauben wir uns nochmals einen zweiten Blick auf den grünen Teppich des ersten Abends, da uns bei der ersten Betrachtung noch so einiges durch die Latten ging oder unter dem Radar durchflog, wie Dr. Boefei sagen würde.

Beginnen wir mit etwas erfreulichem. Nämlich einem Kompliment an Co-Tätschmeisterin Nadja Schildknecht. So sehr wir auch nach Fehlern oder einem Fauxpas bei ihr suchten, wir fanden nichts. Ausser vielleicht den drei, statt den international üblichen zwei Küsschen an Richard Gere (SF berichtete). Aber sonst sah die diesmal an jedem Tag, auf jedem Foto und neben jedem Hollywoodstar immer gut aus. Und die hatte ja wahrscheinlich nicht den ganzen Tag Zeit für Frisur, Makeup und Garderobe wie einige andere Teppichgänger.


Selbst Bundesrat Schneider-Ammann, sonst ja die Reserviertheit in Person, war offensichtlich begeistert von ihr:

Im Gegensatz dazu, gab es aber auch Herren, die sich scheinbar erst kurz vorher im Auto umgezogen haben und aussahen als seien sie noch nicht ganz fertig:

Bei dieser Dame dachten wir zuerst, es sei Christina Aguilera oder Anna Maier, die ein bisschen zugenommen hat, aber nach genauerem Hinsehen handelt es sich hier um eine uns bisher noch unbekannte Schönheit der Nacht. Aber die Handtasche sieht chic aus.

Gilles Tschudi kam in schwarz, was ja eigentlich immer geht, trug die Brauen offen (apropos Brauen, wo war eigentlich die Yangzom?) und wählte dazu eine Krawatte in kreidebleich, passend zu seinem Teint.

Was bei den weiblichen Gästen sichtlich gut ankam:

Oswald Grübel: korrekt, aber langweilig. Hat hier bereits etwas Schlagseite, wie es aussieht, wird aber von seiner Frau diskret am Umkippen gehindert.

Präservativmediziner und Telezüri-Hausarzt Dr. Gutzwiller war auch zu sehen, hier, wie es aussieht, gerade am Schwärmen von einer Begegnung mit Jordan Carver. Oder war’s Renata Angehrn? Egal, jedenfalls nach Annina Frey sieht es nicht aus.

Rolf Hiltl deutete uns im Vorbeigehen noch an, dass die Körpergrösse nicht unbedingt einen direkten Zusammenhang mit der Grösse des… naja, so genau wollten wir das eigentlich gar nicht wissen.

Moritz Leu-ääh-nberger zeigte uns, dass niemand, nicht mal der Kurt Aschenbecher, so schwul ins Publikum winken kann wie er.

Gefreut haben wir uns auch über Pepe Lienhard und Freundin Christine Köhli. Irgendwie einfach schön anzusehen die beiden und erstaunlich frei von Fremdschämpotential.

Und zum Schluss noch die tröstliche Einsicht für uns Normalsterbliche und Weder-Missen-noch-Models, dass auch Melanie Winiger nicht automatisch auf jedem Foto einfach immer nur gut aussieht:

In diesem Sinne, es war schaurig schön und wir freuen uns bereits jetzt aufs nächste Jahr.


The Green Mile

Wir lieben Rote Teppiche. Und seit letzten Donnerstag auch wieder Grüne Teppiche. Was da nämlich am Zurich (ohne Pünktli auf dem u) Film Festival so alles über diesen spaziert ist, hat allerhöchsten Unterhaltungswert und bedarf einer kleinen Nachbetrachtung.

Nebst der Tatsache, dass nun offenbar Nadine Strittmatter und Melanie Winiger (in einer trendigen Igel-Fell-Jacke) beste Freundinnen sind oder, wie man in der Öko-Geschäfts-Szene sagt, der Joint Venture von MyClimate und Naturaline, gab es noch einige andere höchst brisante Sachen zu beobachten.

Zum Beispiel, dass Ex-Miss und Moderatorin (what else?) Tanja Gutmann auch anwesend war und vor allem mit ihrem blauen Schlafzimmerblick glänzte. Modisch war sie hingegen eher etwas unglücklich unterwegs. Am Abend in einem ebenfalls blauen Kleid, in dem sie wie eine etwas müde Helvetia ohne Schild und Speer wirkte. Und kurz zuvor im Globus am Bellevue kreuzte sie in etwas auf, das stark an einen US-Tarnanzug bei Desert Storm erinnerte.


Sehr hübsch angezogen erschien dagegen diese ebenfalls blau- (und auch sonst mal) äugige Glanz & Gloria-Moderartorin, an anderer Stelle auch schon mal als Klappergestell aus Basel bezeichnet. Mutig und wie ich meine, erfolgreich, wie sie uns mit der wohl kleinsten Körbchengrösse, trotzdem den tiefsten Ausschnitt des Abends zeigt. Find i sexy. Kompliment.

Abgespeckt, rundum schlank und fit wie ein Turnschuh zeigte sich JM auf dem Grünen Teppich. Bravo, nur noch ein, zwei Kilo und der zweitunterste Knopf des Gilets geht auch wieder zu.

Wer war noch zu sehen? Ah genau, diese Dame hier names Begum Inaara Aga Khan, bei der wir erst dachten, sie stehe grad vor einem Spiegel. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man, dass das nicht ihr Spiegelbild, sondern ihre „auf wundersame Weise“ junggebliebene Mutter ist.

Was uns sonst noch auffiel: Tonja Maria Zindel ähnelt immer mehr Margrit Rainer zu ihren besten Zeiten.

Christoph Mörgeli hat in der Aufregung vergessen, sein medizinhistorisches Museum abends abzuschliessen:

Elmar Ledergerber braucht bloss mal seine randlose Brille gegen eine andere einzutauschen und schon kann er sich unerkannt unter die Leute begeben.

Bei Nazan Eckes aus unserem nördlichen Nachbarland stimmte so ziemlich alles, Frisur, Kleid und das Verhältnis Ausschnitt/Körbchen:

Zoe Torinesi entschied sich auch für ein „Beschti-Fründin-Posing“, war auch einigermassen ok angezogen und könnte sogar bald Mona Vetsch in der Nippel-Such-Funktion-Rangliste den ersten Platz streitig machen.

Ausserdem fiel uns auf, dass sich Victor Giacobbo mittlerweile so gut als Roschee verkleiden kann, dass man den Unterschied wirklich fast nicht mehr sieht. Gut, vielleicht etwas zu viel Bräune und das Hemd etwas zu leger offen, aber als Parodist muss man halt immer einwenig übertreiben.

Und zu guter Letzt brachte sich Moritz Leuenberger am Rande des Festivals auch noch ins Gespräch für die Hauptrolle des Harry Potter ab Teil 30.


Bei der Geburt getrennt

Heute mit…

Bild: key

…Thinking Monkeitz.


Dienstag, 07. Juni 2011, 07:00
Kategorie: Geburt getrennt
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