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Missy von Rotz

Mehr Plastik als Verstand…

Um erst mal eines klarzustellen, ich habe absolut nichts gegen Schönheits-OPs. Sofern sie ein Aussehen unterstreichen und in einem gesunden Mass ausgeführt werden. Aber was mein medien- und klatschgeiles Auge dieser Tage mitbekommen hat, ist ja schon fast als tragi-komödiantisch zu bezeichnen. Es scheint seit Jahren irgendwie ein Klischee und Muss zu sein, dass besonders im erotischen Film-Bereich die Actricen ihrem Äusseren, insbesondere ihrer Oberweite ganz gerne und sichtbar nachhelfen. Da wird die Kohle zusammengearbeitet und dann mal eben zum Beauty-Doc gerannt, um sich auf DAS pseudo-gängige Schönheitsideal tunen zu lassen.

Dieses, offensichtlich chronische Bedürfnis nach mehr, hat in Deutschland nun eine der beliebtesten Darstellerinnen, namentlich Sexy Cora, einen 2fachen Herzstillstand und ein künstliches Koma erleiden lassen. Noch ist unklar, ob und wie sie überlebt. Auch in der Schweiz hat „Silicon Valley“ seine Markierung gesetzt. Von den wenigen, die sich vor der Porno-Kamera tummeln, hat sich auch eine Vertreterin dem Plastik verschrieben. Nicht schon genug, dass sie ihre Haare und Intelligenz bis aufs blondeste bleicht, Missy von Rotz (was bitteschön ist an einem solchen Namen sexy??? – Rotz = das Zeugs welches man in der Nase hat…) ist auch auf den Big-Boobies Zug aufgesprungen und hat ihrem Chirurgen offensichtlich freie Operationsbahn gelassen.

Was aber keiner bedenkt, ist wie scheusslich ungleichmässig die Dinger aussehen und wie einem die Narben schon fast anspringen! Ausserdem, wer mag einen derart verunstalteten Anblick, der sich noch dazu absolut künstlich anfühlt?

Dass Miss Pseudo Porno allerdings mit ihren Eingriffen allein dasteht, bezweifeln wir sehr. Es gibt ja auch noch positive Ausnahmen. Wir erinnern uns an die schöne Maria Dolores Diéguez. Eine rassige Bernerin, die ihre Herkunft zu schätzen weiss und nicht schiefe Töne ob „dieser Scheissgegend“ singt. Leider hat sie ihre OP und ihr ehrliches Statement dazu den Miss-Titel gekostet. Dafür fand sie ganz filmreif im Schauspieler Fiennes ihren ganz persönlichen Joseph.

Bild: Miguel Villagran (RDB)


Dienstag, 18. Januar 2011, 06:30

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