«Komitee für eine ausgewogene Generationenvertretung im Bundeshaus»
Jungpolitiker haben es schwer: Man engagiert sich gegen die Atomkraft, verbringt langweilige Sonntage an Parteiversammlungen oder muss statt Party machen um Listenplätze kämpfen… Und wofür? Am Ende machen doch die «Alten» das Rennen um die so ehrenvollen Plätze im Parlament.
Das «Komitee für eine ausgewogene Generationenvertretung im Bundeshaus*» will dies nun ändern und fordert die jungen Nationalratskadidaten auf, aktiver Wahlkampf zu betreiben. Vorbilder für aktiven Wahlkampf gibt es in der Cervelat-Welt zur Genüge:
Auch die Jungpolitiker sollen vermehrt mit Aktionen auf sich aufmerksam machen. Natalie Rickli nahm sich dies letztes Jahr zu Herzen und ihre Wohnung wurde medienwirksam verschmiert:
Da macht es Cédric Wermuth besser und präsentiert sich der Öffentlichkeit mit einem Promi. Schliesslich ist es auch ein Anliegen des Komitees, vermehrt junge Wähler an die Urnen zu locken. Da sich die Jugend aber so sehr um Politik schert, wie wir uns um Cruella De Vils Frisur, muss man diese mit Zückerli wie Linda Fäh zum Wählen ermutigen.
Schliesslich gibt es auch noch diese ambitionierten Jungpolitiker, die sich ganz nach dem Motto «Sex sells» im Schlüpfer und räckelnd präsentieren und so auf den Einzug ins Parlament hoffen:
Wären wir in Italien, hätte Mirjam Arnold bestimmt die besten Karten für eine angesehene Politkarriere!
*Kerstins kleines Wörterbuch, heute: DAS BUNDESHAUS
Als Bundeshaus wird der Sitz von Regierung und Parlament der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Bern bezeichnet.



