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Michelle Morand

Vom Abgrund zu Gott

Bild: ZVG via SI Online

Ex-Miss Züri Michelle Morand hat sich kürzlich firmen lassen. Das heisst, sie hat eines der sieben Sakramente oder die Vollendung der Taufe über sich ergehen lassen. Wikipedia weiss, dass «der Firmling mit seiner Firmung von Jesus Christus und der Kirche „in Besitz genommen wird“. Gleichzeitig wird er bevollmächtigt, „in der Kraft des Heiligen Geistes als Zeuge Jesu Christi den Glauben durch Wort und Tat zu verbreiten und zu verteidigen und so zum Aufbau und Wachstum des Leibes Christi, der Kirche, beizutragen“.»

Bild: ZVG via SI Online

…hat sie etwa während ihres strengen Amtsjahres als Miss Züri zu Gott gefunden? So quasi vom Abgrund zu Gott?

Oder hat sie sich ein neues Vorbild zugelegt, die streng religiöse amtierende Freundin vom Mister Schweiz?

Alles falsch, teilt uns die «schöne Zürcherin» in der SI Online mit. Ihre Beweggründe zur Firmung rühren von einem viel tiefgründigeren und romantischeren Gedanken:
Michelleli hatte schon immer einen stillen Traum. Wenn immer sie eine Prinzessin in weiss an ihrer unvergesslichen Traumhochzeit an ihrem schönsten Tag mit ihrem Liebsten auf dem Cover der SI gesehen hat, wusste sie, dass auch sie eines Tages eine Traumhochzeit in weiss erleben möchte. Am liebsten wohl mit ihrem Freund, der Auto.

Ohne Firmung geht das in der katholischen Kirche aber nicht, was bedeutet, dass weder die SI noch der Blick hätten titeln können: «Traumhochzeit in weiss». Stattdessen hätte es im Blick womöglich geheissen: «Sex-Grüsel unter der Haube»

Deshalb hat sich Michelle firmen lassen, imfall.


Samstag, 11. Juni 2011, 10:10
Von

Die Letzten werden die Ersten sein

Wie hat sich doch dieses Sprichwort gestern an der Miss Schweiz Wahl 2009 einmal mehr bewahrheitet. Die ersten vier Anwärterinnen, die im Rennen um den Titel ausgeschieden sind, sind nämlich auch die Letzten in diesem Wettbewerb. Aber auch ihnen gebührt angemessene Würdigung nach den enormen Strapazen und Entbehrungen der vergangenen Wochen. Deshalb kommen sie bei klatschheftli.ch auch als erste zum Zug.

Hier also noch einmal die vier gescheiterten Miss-Anwärterinnen für’s Archiv (in alphabetischer Reihenfolge):

Lina-Paule Latte
latte

Michelle Morand
morand

Valentina Parente
parente

Marion Stutz
stutz

Also die Michelle Morand, die hat wenigstens noch das Miss Zürich Krönchen, an dem sie sich festhalten kann. Und die Marion Stutz, die darf sicherlich weiter auf tatkräftige Unterstützung aus dem nationalistischen Lager zählen. Aber auch für die anderen zwei Erstrunden-Opfer ist noch nicht alles verloren. In unserem Missenparadies ist durchaus Platz für eine Cervelat-Karriere einer Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Miss.

Also Mädels, Kopf hoch!


Sonntag, 27. September 2009, 12:48
Kategorie: Missen Dissen

Michelle Morand räumt auf mit Vorurteilen

…und räumt sie auch gleich wieder ein:

Da hat sie das Prospektli aber gut gelesen. Das Auto ist 298,5 cm lang also 30 cm länger als der Smart. Es fährt mit Benzin, also nicht mit Diesel. Ja und dann ist es noch super, super klein. Nun soll noch jemand sagen, die Miss Zürich 2009 wisse nicht viel über Autos!


Freitag, 25. September 2009, 09:09
Kategorie: Missen Dissen

Meeting Miss Michelle Morand


Bilder: Oli Rust, pixstudios.ch

KvS: Zuerst einmal vielen Dank, dass Du Dich spontan bereit erklärt hast klatschheftli.ch ein Interview zu geben. Wir hatten zwar schon als erste gratuliert, da wir ja bereits einen Tag vor der Veranstaltung über den Ausgang der Wahl informiert waren, trotzdem nochmals herzliche Gratulation zur Wahl als Miss Zürich 2009.

MM: Vielen Dank.

KvS: Welchen Einfluss hat Deiner Meinung nach das SMS-Voting, Facebook etc. gehabt?

MM: Wie Joerg Kressig bereits bei der Rangverkündung erklärt hat, entspricht das Ergebnis des SMS-Votings dem Ergebnis des Jury-Urteils. Ich wäre also auch ohne SMS-Voting Miss Zürich 2009 geworden.

KvS: Wie kommt man überhaupt dazu an einer Miss Wahl teilzunehmen  – Du hast doch als Office Managerin eigentlich einen anständigen Job?

MM: Mein Beruf als Office Managerin ist sehr abwechslungsreich und interessant. Mich hat jedoch die Welt der Missen und Models schon immer fasziniert. Ich modle nebenberuflich und habe es dann einfach gewagt und mich an einer Miss Wahl angemeldet. Zu meiner Freude bin ich jetzt Miss Zürich 2009 und darf im September um die Miss-Schweiz-Krone kämpfen :-)

KvS: Wie kommt man überhaupt dazu als Luzernerin an einer Miss Zürich Wahl teilzunehmen? Böse Zungen behaupten ja, Du hättest Dich nur in Zürich angemeldet, um an der Wahl teilnehmen zu können.

MM: Ich bin aus beruflichen Gründen nach Zürich gezogen. Die Teilnahme an der Miss-Zürich-Wahl kam eher spontan zustande.

KvS: Du hast darum gebeten das Interview vor der Veröffentlichung gegenzulesen. Hast Du schlechte Erfahrung mit der Presse gemacht, oder bist Du einfach misstrauisch gegenüber der spitzen Feder von klatschheftli.ch?

MM: Es ist in der Pressearbeit üblich, dass Interviewte von ihrem Recht auf gegenlesen Gebrauch machen. Ich möchte damit sicher stellen, dass meine Antworten richtig rüber kommen und nicht falsch verstanden werden.

KvS: Die Kollegen der Blick Online Redaktion sind bei ihrem eigenen Züri Test durchgefallen, war doch das erste Strandbad nicht wie behauptet am Zürihorn, sondern am Mythenquai. Auch orthographisch lagen sie mit der Stadtpräsidentin Corinne Mauch, die sich aber richtig Corine (mit einem „n“) schreibt leicht daneben. Von Illettrismus à la Reithebuch zu sprechen ist vielleicht etwas übertrieben, aber war das für Dich eine Genugtuung?

MM: Natürlich musste ich schmunzeln. Aber so dramatisch war das auch wieder nicht. Es ist halt so: Sobald man im Rampenlicht steht wird man kritisch beobachtet. Und ich stehe dazu, dass ich noch nicht alles über Zürich weiss. Es waren ja – wie sich herausstellte – auch Fragen dabei, die sogar für echte Zürcher oder Journalisten schwer zu beantworten waren.

KvS: Welche Chancen rechnest Du Dir bei der Miss Schweiz Wahl aus und was bist Du bereit einzusetzen um den Titel zu gewinnen?

MM: Ich freue mich, dass ich dabei sein darf, mache mir aber nicht zu viele Gedanken. Ich bleibe mich selbst und gebe mein Bestes.

KvS: Was erhoffst Du Dir von diesem Titel? Den Mann fürs Leben kennenzulernen wie Loddar und Lolita oder Rudi und Fiona, äh pardon Melanie?

MM: Ich erhoffe mir einiges. Sei es viele neue interessante Leute kennenzulernen, diverse Aufträge wahrzunehmen und vor allem etwas zu bewirken wie z.B. bei einer Non-Profit-Organisation mitzuhelfen. Meinen Mann fürs Leben habe ich bereits gefunden.

KvS: Du bist ja in einer Beziehung. Würdest Du diese beenden, wenn sich durch die Wahl etwas Besseres bietet – soll ja auch schon vorkommen sein?

MM: Nein, auf keinen Fall. Wir sind glücklich miteinander.

KvS: Wer ist Dein grösstes Vorbild?

MM: Mein grösstes Vorbild ist Heidi Klum. Sie hat einen steinigen Weg hinter sich und ist jetzt ein Topmodel. Sie hat für ihren Traum hart gekämpft.

KvS: Was hältst Du vom amtierenden Mister Schweiz und war Renzo nicht der Bessere?

MM: Ich durfte André Reithebuch bereits kennenlernen und finde ihn sehr sympathisch. Renzo habe ich leider nie persönlich getroffen. Ich finde jeder Mister Schweiz macht seinen eigenen Weg und meistert das Amtsjahr auf seine Weise.

KvS: Es wurde behauptet die amtierende Miss Zentralschweiz Nicole Müller hätte sich vor der Wahl die Nase korrigieren lassen. Wie stehst Du zu schönheitschirurgischen Eingriffen?

MM: Ach ja?  Das ist mir neu. Wir sind seit dem Kindergarten befreundet und ich kann mit Sicherheit sagen, dass ihre Nase nicht operiert wurde. Wenn man sich in seinem Körper unwohl fühlt, sollte es jedem frei gestellt sein, ob er sich operieren lassen möchte.

KvS: Wärst Du bereit klatschheftli.ch nach der Miss Schweiz Wahl ein Exklusivinterview zu geben? Ringier, Tamedia & Co. schreiben’s ja dann sowieso bei uns ab, wenn auch meist zeitlich verzögert und ohne Quellenangabe.

MM: Selbstverständlich gebe ich euch nach der Miss-Schweiz-Wahl gerne ein Interview. Exklusivität kann ich aber leider nicht gewährleisten.

KvS: Was habe ich noch vergessen zu fragen?

MM: Es gäbe noch so viele Fragen, die mir gestellt werden könnten, aber ich denke fürs erste reicht es.

KvS: Vielen Dank für das Interview und viel Glück für die bevorstehende Wahl. Wir berichten dann ja exklusiv!


Bild: Oli Rust, pixstudios.ch


Donnerstag, 25. Juni 2009, 11:13
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