

Bilder: Oli Rust, pixstudios.ch
KvS: Zuerst einmal vielen Dank, dass Du Dich spontan bereit erklärt hast klatschheftli.ch ein Interview zu geben. Wir hatten zwar schon als erste gratuliert, da wir ja bereits einen Tag vor der Veranstaltung über den Ausgang der Wahl informiert waren, trotzdem nochmals herzliche Gratulation zur Wahl als Miss Zürich 2009.
MM: Vielen Dank.
KvS: Welchen Einfluss hat Deiner Meinung nach das SMS-Voting, Facebook etc. gehabt?
MM: Wie Joerg Kressig bereits bei der Rangverkündung erklärt hat, entspricht das Ergebnis des SMS-Votings dem Ergebnis des Jury-Urteils. Ich wäre also auch ohne SMS-Voting Miss Zürich 2009 geworden.
KvS: Wie kommt man überhaupt dazu an einer Miss Wahl teilzunehmen – Du hast doch als Office Managerin eigentlich einen anständigen Job?
MM: Mein Beruf als Office Managerin ist sehr abwechslungsreich und interessant. Mich hat jedoch die Welt der Missen und Models schon immer fasziniert. Ich modle nebenberuflich und habe es dann einfach gewagt und mich an einer Miss Wahl angemeldet. Zu meiner Freude bin ich jetzt Miss Zürich 2009 und darf im September um die Miss-Schweiz-Krone kämpfen :-)
KvS: Wie kommt man überhaupt dazu als Luzernerin an einer Miss Zürich Wahl teilzunehmen? Böse Zungen behaupten ja, Du hättest Dich nur in Zürich angemeldet, um an der Wahl teilnehmen zu können.
MM: Ich bin aus beruflichen Gründen nach Zürich gezogen. Die Teilnahme an der Miss-Zürich-Wahl kam eher spontan zustande.
KvS: Du hast darum gebeten das Interview vor der Veröffentlichung gegenzulesen. Hast Du schlechte Erfahrung mit der Presse gemacht, oder bist Du einfach misstrauisch gegenüber der spitzen Feder von klatschheftli.ch?
MM: Es ist in der Pressearbeit üblich, dass Interviewte von ihrem Recht auf gegenlesen Gebrauch machen. Ich möchte damit sicher stellen, dass meine Antworten richtig rüber kommen und nicht falsch verstanden werden.
KvS: Die Kollegen der Blick Online Redaktion sind bei ihrem eigenen Züri Test durchgefallen, war doch das erste Strandbad nicht wie behauptet am Zürihorn, sondern am Mythenquai. Auch orthographisch lagen sie mit der Stadtpräsidentin Corinne Mauch, die sich aber richtig Corine (mit einem „n“) schreibt leicht daneben. Von Illettrismus à la Reithebuch zu sprechen ist vielleicht etwas übertrieben, aber war das für Dich eine Genugtuung?
MM: Natürlich musste ich schmunzeln. Aber so dramatisch war das auch wieder nicht. Es ist halt so: Sobald man im Rampenlicht steht wird man kritisch beobachtet. Und ich stehe dazu, dass ich noch nicht alles über Zürich weiss. Es waren ja – wie sich herausstellte – auch Fragen dabei, die sogar für echte Zürcher oder Journalisten schwer zu beantworten waren.
KvS: Welche Chancen rechnest Du Dir bei der Miss Schweiz Wahl aus und was bist Du bereit einzusetzen um den Titel zu gewinnen?
MM: Ich freue mich, dass ich dabei sein darf, mache mir aber nicht zu viele Gedanken. Ich bleibe mich selbst und gebe mein Bestes.
KvS: Was erhoffst Du Dir von diesem Titel? Den Mann fürs Leben kennenzulernen wie Loddar und Lolita oder Rudi und Fiona, äh pardon Melanie?
MM: Ich erhoffe mir einiges. Sei es viele neue interessante Leute kennenzulernen, diverse Aufträge wahrzunehmen und vor allem etwas zu bewirken wie z.B. bei einer Non-Profit-Organisation mitzuhelfen. Meinen Mann fürs Leben habe ich bereits gefunden.
KvS: Du bist ja in einer Beziehung. Würdest Du diese beenden, wenn sich durch die Wahl etwas Besseres bietet – soll ja auch schon vorkommen sein?
MM: Nein, auf keinen Fall. Wir sind glücklich miteinander.
KvS: Wer ist Dein grösstes Vorbild?
MM: Mein grösstes Vorbild ist Heidi Klum. Sie hat einen steinigen Weg hinter sich und ist jetzt ein Topmodel. Sie hat für ihren Traum hart gekämpft.
KvS: Was hältst Du vom amtierenden Mister Schweiz und war Renzo nicht der Bessere?
MM: Ich durfte André Reithebuch bereits kennenlernen und finde ihn sehr sympathisch. Renzo habe ich leider nie persönlich getroffen. Ich finde jeder Mister Schweiz macht seinen eigenen Weg und meistert das Amtsjahr auf seine Weise.
KvS: Es wurde behauptet die amtierende Miss Zentralschweiz Nicole Müller hätte sich vor der Wahl die Nase korrigieren lassen. Wie stehst Du zu schönheitschirurgischen Eingriffen?
MM: Ach ja? Das ist mir neu. Wir sind seit dem Kindergarten befreundet und ich kann mit Sicherheit sagen, dass ihre Nase nicht operiert wurde. Wenn man sich in seinem Körper unwohl fühlt, sollte es jedem frei gestellt sein, ob er sich operieren lassen möchte.
KvS: Wärst Du bereit klatschheftli.ch nach der Miss Schweiz Wahl ein Exklusivinterview zu geben? Ringier, Tamedia & Co. schreiben’s ja dann sowieso bei uns ab, wenn auch meist zeitlich verzögert und ohne Quellenangabe.
MM: Selbstverständlich gebe ich euch nach der Miss-Schweiz-Wahl gerne ein Interview. Exklusivität kann ich aber leider nicht gewährleisten.
KvS: Was habe ich noch vergessen zu fragen?
MM: Es gäbe noch so viele Fragen, die mir gestellt werden könnten, aber ich denke fürs erste reicht es.
KvS: Vielen Dank für das Interview und viel Glück für die bevorstehende Wahl. Wir berichten dann ja exklusiv!

Bild: Oli Rust, pixstudios.ch