Schon klar. Kleider muss man nicht zwingend jeden Tag wechseln. Aber bei gewissen Berufsständen, bei denen öffentliche Auftritte im Zentrum stehen, sollte es schon vermieden werden, jeden (zweiten) Tag dasselbe Kleidungsstück zu tragen. Das wirkt etwas muffig. So wie unsere Kerstin Cook, die grade am Autosalon schafft.
Am 1. März, bei der Präsentation des Missen-Mobils, des Lancias, trug sie dieses schwarze Jäggli:

Lancia/Photopress
Am 3. März hat sie es sich dann schon wieder angezogen als Madame La Presidente vorbeischaute:

Reuters
Wenn man einen ganzen Tag herumstehen muss, von Fotografen angeblitzt wird und sich manchmal auf der Motorhaube räkelt, dann fängt das doch auch bei Kerstin an zu müffeln….ihgittigitt… Vielleicht sollte die Missenorganisation da mal ein Köfferli mehr schenken und Jelmoli noch ein paar Kleidli mehr.
Kerstin ist allerdings in guter Gesellschaft. Auch Micheline hatte ihre schwarze Kutte schon am Vortag an, als sie im Ständerat Fragen beantwortete:

parlament.ch
Kam der Libyen-Besuch so spontan, dass Mischi nur noch Zeit hatte, ihre Gardinen runterzureissen und in inr Gepäck zu stopfen? Sieht jedenfalls interessant aus.


Bild: NZZ am Sonntag
So zeigte sich Christoph Blocher einst in der NZZ am Sonntag. Der Alt-Bundesrat hat Humor. Das kann ihm niemand nehmen. Aber, man kann ihm den Gag vorwegnehmen. Und das ist in diesem Fall passiert: Denn schon Micheline Calmy-Rey inszenierte sich einst gekonnt als Gemälde.



Doris: “Also, ich be do d Chefin, ich nimm’s UVEK, han mich nöd ume nüt dur d Inschtanze…”
Micheline: “Merde, Doris, ta guele! Enfin wir sind in der majorité – jetzt müssen wir den Schweizerinnen zeigen, wie man controlliert les mecs, ma chère.”
Doris: “Jo, isch jo guet. Suscht no öppert en Wunsch oder chömmer hie abschlüsse?”
Ueli: “Chan ich gschnäll am Christoph alüte?”
Eveline: “Ruah, Minderhaite hend hia nüt z melda!”
Ueli: “Aber ich han doch…”
Doris: “Wele Täil vo Rueh verschtohsch du nöd?”
Johann: “Auso ig aus Patron bi geradezue prädeschtiniert, i däm Fau dis Wirtschaftsdepartemänt z übernäh, gäu Dorisle?”
Eveline: “I wür denn au gern wechsle in d Finanze – han die jo schu dihai ruiniert. Und mit em Asylweese kani mi würkli nümma bescheftiga – susch müassti miar jo bi da Erneuerigswahle nöchscht Jahr selber politisches Asyl gwehra. Aber Selbschtkontrahierig gaht jo nit. Hani mal an dr Uni glernt.”
Doris: “Jo, dänn weri jo alles klärt, gömmer in Apéro?”
Ueli: “Aber ich muess doch no…”
Micheline: “Ta guele!”
Simonetta: “Wieso hett jetz dr Johann vor mir chönne uuslääse? Es gilt doch hie ds Anciennitätsprinzip?”
Johann: “Äbe, wele vo üs zwöi isch ächt hie dr aut Galöri?”
Simonetta: “Janu, de nimeni haut ds EDI”
Doris: “Das het doch scho öppert? Ääähmm…jo genau de Didier!”
Didier: “Oui?”
Doris: “Wottsch du s EDI nümme?”
Didier: “Non, non, je reste….isch will schon unsischtbar bleiben.”
Simonetta: “Hallelujah! Und ig sell i s EJPD? Ig kenne doch nume Klaviertaschte, aber sicher nid die ufem Zentralcompi vom Fedpol! U überhoupt, Jus hani o nie schtudiert! Geit’s euch eigentlech no? Chani nid wenigschten Usseminischteri wärde?”
Micheline: “Ta guele! Isch gebe sischer nischt meine Date mit Ahmadindschad her, tu comprends?”
Ueli: “Also ich….”
Doris: “Guet, denn wär’s das, mir chönne äntli in Apéro!”
Ueli: “Also das sägeni jetz am Toni. Und de holt dänn de Christoph.”