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Melanie Winiger

Das Schweizer Missen Massaker

Nadine ist im Himmel angekommen. Diese Woche begannen die Dreharbeiten für einen Film mit Michael Steiner und Nadine ist tatsächlich dabei. Der Filme heisst «Das Schweizer Missen Massaker». Das ist jetzt keine Erfindung von uns, das hat sich der Steinertuntschi ganz selber ausgedacht. Nur schade, dass es bloss ein Filmtitel ist! Für Nadine bedeutet ihre Rolle in diesem Film natürlich der Durchbruch in Hollywood. Denn in diese Rolle muss sie nicht mal schlüpfen, sie lebt sie ja schon und dann muss sie nicht mal englisch sprechen …

Bild: RDB/Sobli/Sebastian Derungs via SI Online

Nadine meint zu ihrem Engagement gegenüber Blick: «Ich wollte schon immer in einer Horrorkomödie mitspielen.» Das lässt die Frage offen: In welchem Film wollte Nadine nicht schon immer mitspielen.

Eigentlich nur blöd, dass sich auch andere Missen in diesem Film massakrieren lassen dürfen. Solche, die zwar einer Schauspielkarriere nicht abgeneigt sind (welche Miss ist das schon!), aber dennoch eher indirekt an ihrer Schauspielkarriere gearbeitet haben, im Gegensatz zu Nadine oder der grossen Abwesenden: Melanie Winiger. Wir vermuten, dass sich Mel ihren ausgezeichneten Ruf als ernsthafte Schauspielerin nicht verkacken wollte (trotz Geberit-Backup). Dabei hat doch Nadine eine ähnliche Karriere vorzuweisen. Auch sie hat vor allem in Hollywood schon so einiges abgedreht. An dieser Stellen zeigen wir gerne wiedermal unseren eigens für Nadine produzierten Neidiin-Trailer! Für vollendeten Hörgenuss bitte die Lautsprecher ganz aufdrehen.


Freitag, 20. Januar 2012, 07:00
Kategorie: Frauen, Kultur

Schauspielerin Melanie Winiger turtelt wieder

Man hörte wenig über Strelanie in den letzten Wochen. Aber das was man hörte, tönte irgendwie nach Ende der Eiszeit: Insider wollten sogar von einer Versöhnung zwischen Schauspielerin Melanie Winiger und Rapper Stress wissen. Allerdings hatte das Paar auch nie etwas anders gesagt. Stress wurde jedenfalls nicht müde, um immer und immer wieder in Interviews zu betonen, man werde Freunde bleiben. Für Gesprächsstoff sorgte das Paar zudem, als es kürzlich gemeinsam die H&M-Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse besuchte. Natürlich wollten die anwesenden Journis sofort wissen: Ist die Liebe zwischen den beiden wieder neu aufgeflammt? Schliesslich hat Stress seine schrecklichen Rückenprobleme überwunden und könnte auch im Bett wieder für richtig gute Unterhaltung sorgen. Antwort von Strelanie bei besagtem H&M-Event: Man sei immer noch gut befreundet, das sei alles, was man zu wissen brauche. Momoll, mehr als eine Freundschaft wird daraus auch kaum mehr werden: Melanie Winiger turtelt und knutscht nämlich mit einem neuen Mann. Es ist ein dunkler Typ mit langem, mehr oder weniger lockigen Haar – sprich: wahrscheinlich ein Latin Lover. Mel und ihr Spielbube schienen einigermassen Spass zusammen zu haben. Natürlich wurde sofort getuschelt über die Zwei, die sich da so eng umschlungen unterhielten. Aber der Tony Pony alias DJ Tony Smash FX, wie die “Schweizer Illustrierte” vor Wochen vermutete, ist es im Fall nicht. Na dann, dürfen wir ja gespannt sein, wann Mel ihren Neuen auch ganz offiziell in die Servelatpromi-Gesellschaft einführen wird…

…mehr von Bruno gibt’s auf Bötschi klatscht!


Dienstag, 13. Dezember 2011, 14:24
Von

Die Markenbotschafterin zum Zweiten

Neulich hatten wir berichtet, wie kreativ – um nicht zu sagen «fähnomenal» – die Werbegilde den vollkommen zusammenhanglosen Einsatz von vollkommen bedeutungslosen Zeitgenossen als Markenbotschafterinnen orchestriert.

Und nun folgt die Lektion für Fortgeschrittene: der Trick ist, die Werbebotschaft zu verstecken! Boah, das ist ja mal vielleicht so was von innovativ. Aber beginnen wir von vorne. Sie können sich sicher noch erinnern, wofür Ex-Miss Melanie Winiger als Markenbotschafterin durch die Medien tingelt – genau, es sind die Arschduschen von Geberit.

So, und jetzt hat uns kürzlich eine aufmerksame Leserin auf ein Interview mit Mel in den national und international viel beachteten Obersee Nachrichten aufmerksam gemacht. Faszinierend, was wir da vorfanden. Erst einmal einen Artikel zur Neueröffnung einer Arschduschen-Produktionsstätte und dazu ein Interview mit dem CEO. Das ist an sich nachvollziehbar, dass ein Lokalblatt über dieses für die regionale Wirtschaft bedeutende Ereignis berichtet.

Was wir aber auch noch gefunden haben, ist das Interview mit der bezahlten Markenbotschafterin. Ein Bitzeli die Werbetrommel rühren, ein Bitzeli Glamour ins Kloschüssel-Geschäft bringen und das alles verpackt in redaktionellem Inhalt. Ist das nicht wahnsinnig intelligente Werbung? Und was für PR erst! In Zeiten, in denen Transparenz das oberste Gebot der Firmenkommunikation ist, erzählt uns ganz zufällig eine Ex-Miss, dass sie ohne das Produkt der Firma, über die zufälligerweise auf derselben Seite berichtet wird, fast nicht mehr leben kann, dass sie sich schon fast nerve, wenn sie mal keine Arschdusche vorfinde. Das klingt nach Megastress, die muss sich ja pausenlos nur nerven. Wenigstens ist geteiltes Leid halbes Leid. Dem CEO ergeht es scheinbar genau so.

Das Interview ist wahnsinnig geschickt aufgebaut. Man merkt überhaupt nicht, dass die Winiger etwas mit Geberit zu tun haben könnte. Noch weniger merkt man, dass Ex-Missen etwas mit Intelligenz zu tun haben könnten. Ihre Bewunderung für die Arschdusche, welche für sie zum Luxusbereich gehört, erklärt sie uns wie folgt: «Als ich zum ersten Mal eines ausprobierte, war ich nervöser als vor der Geburt meines Sohnes.» Liebe werdende Mütter, fürchtet Euch nicht, die wahre Herausforderung steht Euch noch bevor – sie heisst AquaClean!

So, nachdem die Werbebotschaft geschickt platziert worden ist, geht das Interview weiter, um das Ganze natürlich und authentisch erscheinen zu lassen. Folglich erfahren wir noch, dass Mel auf dem Klo liest (eine bahnbrechende Erkenntnis!), dass sie von Männern, die im Stehen pinkeln, nicht viel hält und dass man die SVP getrost wegspülen könnte.

Verstehen Sie jetzt unsere Begeisterung? Diese subtil inszenierte Markenführung: eine klassische Vertreterin der Schweizer Cervelat-Szene vermittelt Normalität, zeigt politisches Engagement und lässt uns ganz beiläufig wissen, was für sie unverzichtbarer Luxus heisst. Die Botschaft kommt an!

Das Interview gibt’s hier.


Mittwoch, 23. November 2011, 07:00
Von

Cars and More

Jedes Jahr im November findet in Zürich eine Autoausstellung statt. Wie es der Name sagt, werden dort Autos ausgestellt. Es ist so ein dreitägiger Mini-Automobilsalon. Bevor die Ausstellung ihre Tore öffnet, gibt’s am Vorabend jeweils eine Voreröffnung. Ganz exklusiv und nur auf Einladung. Vermutlich ist jeder Autoverkäufer des Kantons Zürich vor Ort. Und um dem Verkäufergroove etwas «Glamour» zu verleihen, kommt sie ins Spiel.

So, und jetzt werden Sie es wohl schon erraten haben, wenn Frau Anghern-Würmli ihre Krallen ausfährt, kommen ganz auserlesene Gäste. Zum Beispiel – wer hätte das gedacht! – die Miss Schweiz. Soo schööön! Und ganz neu darf nun neben der notorischen Vize Miss Schweiz gleich auch noch die Vize Vize Miss Schweiz mit aufs Bild.

Und wen könnte es neben der Miss Schweiz noch so haben? Ganz genau, den Mister Schweiz. Zwar ohne amtierende Freundin, dafür mit Biologiestudentin. Wenn das mal nicht eine dicke Überraschung für alle Anwesenden war…

Aber das ist noch lange nicht alles. Weitere Vertreter der «People and More» Fraktion waren zum Beispiel sie… …oder auch sie… …sie… …oder auch er…

Wir fassen zusammen: die Ingredienzen der Voreröffnung der Auto Zürich sind eine Horde saufender Autoverkäufer und eine Horde labernder Missen und Mister. Arme Autos.

Und was sie dort wollte, wissen wir nicht. Aber das wissen wir eigentlich nie.

Aber das Highlight des Abends lieferte wieder mal die Ex aus dem Tessin.

Für all jene, die’s nicht verstehen: sie spricht von der Parkscheibe im Handschuhfach.


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