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Lys Assia

Sinplus plus Ex-Miss-Kandidatin fahren nach Baku

Gestern war wieder ein Fest für die Freunde der unbedarften U-Musik. In der schönen Kreuzlinger Eishalle gaben sich alle, die nicht singen können, aber singen wollen, ein Stelldichein. Ganz am Schluss gewannen Sinplus aus dem Tessin.

Sinplus, das sind zwei Brüder mit uuh lässen Frisuren, die Ex-Miss-Schweiz-Dritte aus dem Jahr 2008, die den Bass schmückt und ein anonymer Schlagzeuger. Tatsächlich gehörten Sinplus zu den eher besseren Beiträgen des Abends. War aber auch nicht soo schwierig. Die Sendung gehörte zu denen, die zwar viele schauen, die man aber auch aufzählt, wenn man über die Billag lästert.

Am Mikro war wie immer Mehrzweckhampelmann Sven. In der Jury der Schwiegermütterbediener Nik Hartmann, Wer-war-das-schon-wieder-Stämpf und Carlos Leal, der Mann des Abends. Zu beurteilen gabs unter anderen einen drögen Song von Fabienne Louves, deren Stimme um soviel abgenommen, wie ihre Oberweite zugenommen hat, ein gefühltes Dutzend Schülerbands und eine Sängerin, deren Comeback nach 55 Jahren auch nicht sein wollte. Ivo, der Innerschweizer Verschnitt von Kurt Cobain und dem neuen Gotthard-Sänger hatte trotz ehrlichen Bemühens ebenso keine Chance wie Emel. Da nützte es auch nichts, dass Frank Bodin sich in der vordersten Reihe die Finger wund voutete.

Star des Abends war unbestritten Carlos Leal, der sich bemühte, seinen Ruf mit diesem Engagement nicht ganz zu versauen. Er war ziemlich ehrlich und musste deshalb auch Lys Assia daran erinnern, dass sie in der Zukunft angelangt sei.

Und wie siehts jetzt aus für Baku?

Mit Sinplus haben wir eine Band, die am ESC vermutlich nicht für einen grossen Ausreisser nach unten sorgen wird. “Switzerland Siro Pointzz” wird es diesmal nicht heissen. Sinplus ist nämlich durchaus eurovisionstauglich und die beiden Jungs sind ganz nett anzusehen. Das gefällt den Mädels und einem Teil der Jungs. Die anderen Jungs und die männlichen Lys Assia Fans werden auf Lisa Panigada starren, die am Bass das Füdli schwenkt.

Jetzt hat sie’s doch noch geschafft, am Schweizer Fernsehen gross rauszukommen. Mit ihrem (immer noch?) Gschpuusi, dem Sänger von Sinplus. Schappoo Lisa! Und Bravo, falls Du tatsächlich den Bass spielst.


Gebt uns Internet!

Ja ich weiss, wir schreiben momentan viel über den geschichtsträchtigen Schweizer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Eigentlich sollten wir das ja gar nicht machen, vertritt dieser ja ein mega korruptes Wahlsystem.

Unsere Lys hat schlaflose Nächte: Sie befürchtet, dass sie nicht weitergewählt wird, da man nur per Internet für die Schweizer Vertretung in Baku abstimmen kann. Sie fragt sich zu Recht: «Wer hat schon Internet?». Genau, deshalb sind wir auch froh, dass wenige Schweizer, die sich mit viel Mühe einen Internetzugang zulegen konnten, klatschheftli.ch lesen. Gemeinsam mit Lys und der SP lancieren wir die Aktion «Internet für alle, nicht für wenige», um das Internet in unserer Gesellschaft zu etablieren. Vielleicht wird dann auch Facebook seine Schweizer Nutzerzahlen endlich steigern können und wer weiss, eventuell kann man ja auch bald schon fernsehen im Internet? Welch absurder Gedanke! Aber was wäre das für einen Sprung in die Zukunft! Wir sind bereit.

Liebe Lys. Wir haben dir in unserer wertvollen Freizeit einen Kurs der Klubschule rausgesucht. Wenn du dich beeilst, kannst du noch einen Schnellkurs belegen und einmal für dich voten. Viel Glück!


Donnerstag, 27. Oktober 2011, 07:00
Kategorie: Frauen, Musik
Namen:

Unser Lied für Baku? Vorschlag 1.

Es ist wieder soweit: Die Schweiz sucht ihren Vertreter für den Eurovision Song Contest 2012 in Baku! Wir sind überglücklich, es machen viele unserer besten Freunde mit. Wir werden euch die Titel häppchenweise vorstellen. Den Anfang wird heute eine ältere Dame machen. Sie hatte es uns schon angedroht, nun schritt sie zur Tat:

Unsere Lys Assia, die Schweizer Lena Meyer-Landrut, tritt mit einer wunderschönen Ballade von Ralph Siegel an. Schöner hätte sie auch Nella Martinetti nicht schreiben können. Singen übrigens auch nicht. Das ultraprofessionelle Video erinnert an eine Schweizer Version von Edith Piafs “Non, je ne regrette rien”. Es ist alles so wunderbar: Diese alte Schachtel, die den Concours d’eurovision de la chanson im Mittelalter schon einmal gewonnen hatte, will nun also den Preis wieder in die Schweiz holen. Sie sei ja eh die einzige, die das noch könne. Wir sind jedenfalls gespannt, ob Frau Assia den Einzug ins Finale überhaupt schaffen wird. Sven sagt: Abem 16. Oktober chöider voute!

Das Meisterstück könnt ihr hier anhören und sehen.


Montag, 10. Oktober 2011, 07:00
Kategorie: Frauen, Musik
Namen:

Bei der Geburt getrennt

Heute mit……Lumpi Assia.


Sonntag, 17. Juli 2011, 09:31
Kategorie: Geburt getrennt
Namen:
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