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Lisa Ng

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Stau beim Grauholz

Der Doktor muss heute leider zu seinen Wurzeln zurückkehren und von den Miss Bern Wahlen berichten, beziehungsweise vom Resultat der Miss Bern Wahlen.

Der Entdecker von Miss Ranzenschacher hat die Nachfolgerin, Viktoria Gassenhauer, die wir forthin auf die Cervelat-Watchlist setzen, “sinnlich und sexy” fotografiert. Doch davon später, zuerst müssen wir Grundsätzliches diskutieren.

Miss Ranzenschacher ist mittlerweile zur Retterin der Witwen und Waisen geworden, zumindest der Missen und ex-Missen, die noch bei der Miss Schweiz Organisation unter Vertrag stehen. 

Die Zugtiere der Miss Schweiz Organisation, Lindchen Mäh und Grischta Motoguzzi sind ja wie von klatschheftli.ch bereits erwähnt entweder blökend in die hohen Berge geflüchtet (oder probieren es wenigstens), oder räkeln sich jetzt muhend auf fremden Kuhleder-Betten. Den Manager, Raffy Hole-In-One, haben sie gleich mitgenommen. Damit hat die Miss Schweiz Organisation ihr Hirn (Achtung: Jubiläums-Oxymoron) verloren.(Raffy, dürfen wir Dir einen Tip geben: Celebrities schreibt man nicht mit “y”, sondern mit “i –e”, gäll!).

Solange die Miss Schweiz-Wahlen nicht durchgeführt werden, also auf nationalem Niveau (Achtung, wieder Oxymoron) nichts geschieht, und die Regionen wie Bern weiter Missen produzieren, herrscht Stau; Möchtegern-Missen-Stau beim Grauholz sozusagen, obwohl das Grauholz ja gar kein Hügel ist, mehr ein Übergang. Aber für die Missen westlich von Zürich (Achtung: Geografie!), die in den Missen-Olymp wollen, wird dieses Hügeli zum unüberwindlichen Matterhorn (Achtung wieder Geografie).

Der Event, die Miss Bern Wahl (nicht das Räkeln, bitte konzentrieren!) wurde wie befürchtet vom Steve Krähenbühl moderiert. Und wir müssen leider berichten, dass die Berner Zeitung ein weiteres neues fotografisches Talent gefunden hat, das es geschafft hat, ein gröberes Tabu zu brechen, nämlich das der abgeschnittenen Füsse. Herrlich! Danke, Dorothėe, für diese Premiere. Sogar den Thron hats erwischt!

Zurück zu unserem Dählhölzli-Livingstone, dem Entdecker der Schönen und Sinnlichen (Achtung, schon wieder Oxymoron), unserem alten Bekannten Mike Schär, dem farbenblinden, talentfreien Hobbyfotografen.

Analysieren wir dieses Foto kurz: Viktoria Gassenhauer schaut drein, wie wenn sie nächstens James Bond an jener Stelle  treten wollte, wo’s beim Mann besonders wehtut. Nicht sehr sexy, Duckie! Das Ambiente ist eher Pirellikalendermässig. Und was soll die Kran-Fernbedienung? Kriegt er keinen hoch oder was? Zudem hat’s zu wenig Gegenlicht, gäll Mike (der Doktor ist auch nur ein Mann…).

Alle waren da, auch die Kandidatin mit dem kürzesten Namen (Lisa Ng).

Entgegen aller kühnen Vermutungen war jedoch kein Mitglied der Rolling Stones am Event.

Und wer war auch da (am Event, nicht in der alten Papierfabrik, etwas mehr Konzentration können wir schon erwarten, oder)? Richtig, Captain Speckschwarte und sein Sidekick (Namen der Redaktion und den meisten Bernern bekannt).

Diesmal Gottseidank nicht im zu engen Fliegerkombi und Teilen einer Swissairuniform, sondern einfach etwas überhitzt. An den Modis wird’s wohl nicht gelegen haben…

Mit herzlichem Gruss vom Doktor


Donnerstag, 26. Juli 2012, 06:00
Von

Miss Bern Wahl sieht orange

Wir haben ja genug Spass mit den Missen auf Eidgenössischem Niveau (Achtung: Oxymoron!), aber diese Regionalposse ist zu gut, um übersehen zu werden:

Fangen wir mit dem Autor der Bildkommentare des Blick-Artikels an: Der gute Stefan K., seines Zeichens Dritter der Mister-Schweiz-Wahlen 2003. Bei Take That! unter Vertrag, allerdings als Stefan. Wie langweilig!

Jetzt ist aus ihm der Steve geworden. Tönt soooo viel besser, gäll! Auch er beherrscht das intelligenzbefreite Schreiben gut. Müschterli gefällig:

- «Mich fasziniert vor allem, dass sie sowohl Winter-, als auch Sommerreifen ganz alleine wechseln kann….» Phoah, faszinierend! Schnitzt sie auch das Profil selber mit der Nagelfeile?

- «zielstrebig und weiss, was sie will…» Wie war noch die Definition von zielstrebig? Ach ja, man weiss, was man will…

- «… punktet mit ihrer weiblichen Figur. Für sie ist nicht nur Optik, sondern vor allem gute Bildung wichtig.» Da ist es wieder, das Missen-Gen…

- «Lisa Ng. Die Frau mit dem kürzesten Nachnamen…» wie überaus originell, das prädestiniert sie sicher für die Miss Bern Wahl…

- «Mit ihren Wurzeln in HKG hat sie einen exotischen Touch» Really? Sie ist Asiatin, du Zwerg!

- «Trotz ihres jungen Alters…» schön formuliert, ich würde dem Jugend sagen, aber eben…

- «Sie designt ihre Kleider zum Teil sogar selber…» Missen-Gen-Alarm! Wow, welchen Teil entwirft sie denn? Die Knopflöcher? Oder hat sie den Reissverschluss erfunden? Auf jeden Fall aufpassen mit den Fädeli beim Nähen, sonst endet’s wie bei Cleo… Designen als Verb passt zum Steve und ist sooo viel besser als entwerfen, findest du nicht, Stefan?

Der Fotograf, ein gewisser Michael Schär (sicher Mike für seine Freunde) hat eine Windmaschine, ist fast völlig talentfrei und muss farbenblind sein, der Arme. Warum sonst posieren die Modis vor orangem Hintergrund in roten Kleidern? Herrgott, spinnt der? Das ist wie weisser Adler auf weissem Grund als Nationalflagge. Und der Teint kommt so schön zur Geltung. Fast allen steht Orange, das wissen wir ja aus der Farbberatung, gäll, Michael? Aber vermutlich werden die von Easyjet gesponsert, was die Farbe erklären würde.


Mittwoch, 02. Mai 2012, 06:00
Kategorie: Missen Dissen

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