Unser Gastautor Bruno Bötschi hat Linda Fäh getroffen. Und uns nichts gesagt. Das geht ja wohl gar nicht. Das gibt ein Mitarbeitergespräch der Extraklasse. Lieber auf Schiffstaufen rumhängen, als uns den Cervelat-Bericht abzuliefern …. pfff… Bötschi, Bötschi…
blick.ch
Dabei hat ihm unsere amtierende Miss Schweiz “Lindchen Klein” höchst aufschlussreiche Einsichten geboten!
Traumfänger, Schweizer Familie
Man lese und staune! Ein kleines Mädchen träumt im zarten Alter von acht Jahren davon, in einem provinziellen Einkaufszentrum Autogramme verteilen zu dürfen. Obwohl, wie wir von der amtierenden Vize-Miss Tabea S. wissen, muss Solches das Höchste der Gefühle sein.
Schweizer ist er zwar nicht, der geistig verwirrte Wüstensohn Muammar Gaddafi. Möchte er vermutlich auch nicht werden. Denken wir mal. Aber seine Affinität für unser Land und seine pointierten und fundierten Aussagen machen ihn faktisch zu einem Auslandschweizer. Punkto Gehalt seiner Aussagen kann Mummi ausserdem locker mit unserer Cervelat-Intelligentia Linda Fäh oder Renzo Blumenthal mithalten. Und dann sieht er auch noch so unverschämt gut aus! Und kleidet sich wahnsinnig schick.
Reuters
Keystone
Für uns keine Frage, dieser Mann hat das Wurstsein quasi erfunden. Wir können also nicht umhin, ihn zur Ehrencervelat zu küren. Das hat er sich redlich verdient. Glückwunsch Mummi!
Wer Dr. Jeckyll und Mr. Hyde kennt, weiss: auch die unscheinbarsten Menschen können zu gefürchteten Bestien mutieren! Meist verlaufen solche Wandlungen nach den immer gleichen Mustern. Wie bei Benissimo-Fee Barbara Megert.
Stufe 1: unscheinbares Mäuschen nimmt an Miss-Schweiz-Wahl 2003 teil
Bild: 20min.ch
Stufe 2: stilles Wässerchen gründet tief und nimmt animalische Züge an
Bild: blick.ch
Stufe 3: die Bestie kommt vollends zum Vorschein – rette sich, wer kann!
Bild: fingrs.ch
Bild: fingrs.ch
Zur Zeit macht Linda Mäh dieselbe Metamorphose durch:
1. Stufe: Unschuld vom Lande nimmt an Miss-Schweiz Wahl 2009 teil
Vorderhand dürstet es die Schweizer “She Wolf” – Variante gottseidank nur nach Singen. Wir sind allerdings überzeugt, dass wir schon bald mehr vom Tier in ihr zu sehen bekommen werden. Denn ihre Mutation wird auch ihr Tür und Tor öffnen für neue, bestialische Engagements!
Nein, das war gar nichts. Dabei hatten wir uns ein geballtes Cervelat-Weekend erhofft. Am vergangenen Freitag Abend wollte J.P. Love, seines Zeichens selbst ernannter Schlager- und Pornostar, eine grosse Haiti-Benefiz Aktion mit unzähligen Schweizer Promis in Szene setzen. Soweit wir das beurteilen können, sind seinem Ruf ausser Ex-Mister Stephan (Lang)Weiler und She-DJ Tatana keine Cervelats gefolgt. Lesen konnten wir jedenfalls nichts über diese Veranstaltung. Und auch Bilder haben wir keine gefunden. Aber eben, wie schon gesagt, “Kollege” George Clooney hatte es natürlich wesentlich einfacher, musste er schliesslich auch nur ein paar Weltstars und nicht selbst verliebte Cervelats für seine Sache gewinnen. Wir würden aber schon noch gerne erfahren, was bzw. wie viel bei dieser Aktion herausgesprungen ist.
Voller Enttäuschung wendeten wir uns folglich dem zweiten Highlight des vergangenen Wochenendes zu, unserem Lieblingshappening “Prominight” Mark 19 im Cheers Club zu Volketswil. Nach Ausgabe 18 Ende letzten Jahres konnte es ja nur noch bergauf gehen, zumal die amtierende Miss Schweiz Linda Fäh – geläutert und gestählt zurück aus Südafrika – als Zugpferd (oder sagt man dem jetzt doch Zugstute?) angekündigt worden war. Voller Vorfreude haben wir uns also auf die Bildergalerie auf lautundspitz.ch gestürzt – allerdings vergeblich, wie sich herausstellen sollte. Von unserer amtierenden Miss weit und breit keine Spur (ob sie zu Hause etwas Allgemeinbildung gebüffelt hat?). Und auch sonst war der Wurst-Auflauf doch recht bescheiden. Eine Ex-Vize-Miss, ein amtierender Mister Zürich und – thank God! – ein Moneygirl.
Bild. lautundspitz.ch
Oder erkennen Sie sonst noch jemanden? Noch problematischer dürfte es für künftige Ausgaben der legendären Prominight werden. Wie wir der Sonntagspresse entnehmen, wird die Geriatrie-Show “Deal or No Deal” aus dem SF-Programm gekippt (wäre ich katholisch, würde ich mich jetzt ganz doll bekreuzigen…). Die erschütternde Konsequenz dieses Entscheids: unsere Lieblings-Cervelat-Kategorie “Moneygirl” verschwindet von der Bildfläche. Wahrlich ein trauriger Tag.
Mehr oder weniger aufmerksam verfolgen wir Linda Fähs Gesangskarriere. Offenbar hat sie ihren Stil noch nicht gefunden: Duschgesang, House, Weihnachtslieder oder nun Schlager.
Im letzten «Samschtig-Jass» trug sie den Schlager «De Gigi vo Arosa» vor:
Mit ihrem Auftritt war sie überaus zufrieden, sie sei «überall chli umegloffe, hät mit de Lüt echli gredt und deby immer echli id Kamera glueget», wie sie gegenüber TeleZüri ihre Einflüsterer nachplapperte.
Lindchen, das hast du gut gemacht. Wir finden Schlager passt zu dir und Sarah-Jane würde sich sicher über ein Gschpönli freuen.
Linda Fäh wirbt als Tolpatsch in einem TV-Spot für Migros Léger-Produkte, umgangssprachlich auch als Migros Seicht-Produkte bekannt. Match (!), meinen wir.
Das Prinzip des träumerischen Schwarz/Weiss-Spots geht so, dass sich Linda beispielsweise den Zeh anmalt, statt den Zehennagel. Dazu kommentiert sie aus dem Off, dass sie wahnsinnig genau sei. Oder sie spricht davon, alles im Griff zu haben und just in diesem Moment kullert ihr ganzes Obst aus dem Kühlschrank. Das sieht dann so aus:
Linda wird in diesem Spot also als richtiges Schussel neu inszeniert. Schade irgendwie, denn um die Aussagen zu visualisieren, hätte es keine Neuinszenierung gebraucht, man hätte sich lediglich im klaschheftli.ch-Archiv umsehen können.
Wie hat dein neues Jahr angefangen? – Am Silvesterabend war ich mit Party-Tigerli André unterwegs und um 11 Uhr schon so besoffen, dass ich auf der Toilette des Bahnhöfli in Uznä eingeschlafen bin.
Was war das Verrückteste, das du erlebt hast seit der Wahl? – Als mich MvH an der Swiss Award Gala erkannte.
Was wünschst du dir noch? – Als ich gestern wie fast jeden Nachmittag den Shopping-Channel guckte, sah ich diesen praktischen 2-Sekunden-Lockenwickler und konnte nicht aufhören, mir diesen zu wünschen, aber mein Geburtstag ist erst am 10. November.
Unsere geliebte Amber hat sich ja nun schon ein wenig über die Swiss Awards ausgelassen… aber das Material, welches diese Veranstaltung des Grauens bietet, ist einfach zu schön, um nur in einem Artikel niedergedrescht zu werden. Besonders oft vertreten auf unserer Lieblings-Futterseite www.tilllate.ch sind ja diese drei Grazien.
Anscheinend war Rock of Love so erfolgreich, dass das liebe SF nun eine Swissedition plant. Kleidung und Haarfarben erinnern jedenfalls stark daran. Doch da Bret Michels ja schon wieder mit neuen Airbag-ausgestatteten Blödinen auf Tour in seinem Shag-Mobil ist, muss für die Schweizer Ausgabe Ersatz her. Und wer wäre dafür besser geeignet als Carli «guck mal Du bist im Fernsehen» Hirschmann?
Wenn hier jemand ein Rockstarleben zelebriert, dann er: Barschlägereien, Sex und Gerichtsauftritte. Der Mann hat im letzten Jahr so richtig auf die Sahne gehauen.
Und ganz nach Vorbild des US-Originals haben sich die Damen schon in den Haaren:
Whitney: Ätschibätsch, isch atte schon eine Einzeldate mit die Carli…
Christa: Dass isse mir egale. Abe ich extra die Aare neue blondierte und die Giovanni verlassän…
Whitney: die Carli steht er sowieso mähr auf die dunkle Frauän…Du kannst Dein Brüste wiedär einpackän…sie sind escht überaupt?
Christa: Ma, tuste Du die Fingär wäg! Wirste Du sähän wär eute Abände die Bäckstädsch Pass kriegte, eh!!!
Geschickt rausgehalten aus dem Bitchfight hat sich die Linda… die hat sich wohl in der Zeit die Haare schön gerollt und die Knieschoner angezogen…
…geht allein in die weite Welt hinein…trallarallara…
Bild: sf.tv
Doch, doch, liebe Leserinnen und Leser, unsere Miss aus Benken SG erforscht die weite Welt und geht nach Südafrika. Ui, das ist aber weit weg von zu hause. Aber zum Glück ist sie dann doch nicht so allein, die Linda. Unsere Freunde von glanz&gloria verfolgen sie nämlich auf Schritt und Tritt. Da können wir nicht umhin, ein kleines Medley aus dieser schönen Beitragsserie zu präsentieren.
Wir resümieren:
- Was bitte ist ein groovety look?
- Jessie (23), südafrikanisches Model, findet Linda Scheisse.
- Nichts mit ‘umerocke‘ – Lee Strasberg ruft!
- Als Lehrerin oder auch Kindergärtnerin sollte man den Schweizer Berg schlechthin schon kennen.
- Bevor man als Miss eine gemeinnützige Institution besucht, empfiehlt es sich, etwas Research zu betreiben!
- Stimmt, in Südafrika leben Südafrikaner oder auch Afrikaner – man ist schliesslich auch in Afrika.
- Schöne kleine selbst gemachte Tierchen zum Aufstellen gehören einfach nach Benken SG wie der Afrikaner nach Afrika!
Die ganzen schönen g&g-Beiträge gibt’s übrigens hier und hier und hier.