Wer erinnert sich nicht mit Schaudern an die Auftritte der Kandidatinnen für die Miss Schweiz 2009 in glanz & gloria. Allgemeinbildung? Fehlalarm. Ok, einen Bundesrat nicht zu erkennen, das passiert vielen anderen auch. Aber das Matterhorn nicht zu erkennen, es Jungfrau oder noch besser Zermatter zu nennen, war schon sehr befremdlich. Und noch befremdlicher war der Rechtfertigungsversuch der Missenmami:
Da sie selbst offenbar auch Mühe hat, den Schweizer Hausberg zu erkennen und um einer neuerlichen Schmach ihrer Kücken vorzubeugen, wird sich Karina Berger wohl gesagt haben, ein Missencamp in Zermatt könne nicht schaden. Gesagt, getan. Kürzlich tummelten sich die Kandidatinnen im Walliser Bergdorf. Was genau sie dort machten, ausser sich wahnsinnig lieb zu haben und in Spinnen-Panik auszubrechen, wissen wir nicht so genau.
Aber eines scheinen sie definitiv nicht gemacht zu haben: sich mit der Bergwelt auseinandersetzen. Oder was die wohl fotografieren? Das Fotosujet steht jedenfalls hinter euch, Mädels!
Wie wir heute morgen angekündigt haben, möchten wir Ihnen in der neuen Kategorie ‘SI – Das Endgültige Satiremagazin’ unsere Lieblingssatirebeiträge bzw. -passagen unserer Hauspostille Schweizer Illustrierte näher bringen. Heute fangen wir mit einer wunderschönen Bildgeschichte mit preisverdächtigen Bildlegenden an.
Weitere pikante Details erfahrt ihr direkt bei der SI Online.
Nicht schlecht gestaunt haben wir, als wir neulich dieses Video von Polo National entdeckten.
Macht Polo auf seine alten Tage einen auf Transe? Oder muss es auch bei ihm noch eine Schauspielkarriere sein? Sänger ist er schliesslich schon. Ach so, nein, natürlich, was sonst, ist bloss Werbung. Für eine iPhone App. Auf der zur Werbung gehörenden Facebook-Seite werden aber für zündende Ideen 10’000 Franken verlost. Diese 10 Riesen wollen natürlich wir garnieren.
Und deshalb wollen wir, dass Polo am 25. September zur Miss Schweiz Wahl antritt. Als Kandidatin, versteht sich. Und wir wollen, dass Polo gewählt wird.
Dann haben wir endlich eine Miss mit Witz, Esprit und Charme, eine Miss, die ganze Sätze formulieren kann, die den einen oder anderen Berg bzw. Bundesrat kennt und die erst noch richtig singen kann. Die Gehirn-Amputierten hängen uns wirklich zum Hals heraus.
Also werden wir die in diesem Wettbewerb zu gewinnenden 10’000 Stutz dafür einsetzen, Missen-Mutti Karina Berger von unserem Anliegen zu ‘überzeugen’. Sehr wichtig deshalb: alle unsere Leser/innen müssen unsere Idee hier unterstützen gehen. Damit wir auch sicher den Jackpot knacken werden.
Und falls sich Frau Berger nicht umstimmen lassen sollte, verwenden wir den Zaster einfach für eine klatschheftli.ch-Sause, die sich gewaschen haben wird und zu der ihr natürlich alle eingeladen sein werdet. Also los, unterstützen!
Die wärmste Zeit des Jahres ist definitiv vorbei, und wir wagen einen ersten modischen Rückblick. Wir orientieren uns dabei am Miss-Schweiz-Clan.
Christa Rigozzi machte 2010 Batik-Mode wieder salonfähig. Ob sie sich bei diesem Kleid tatsächlich am Kleiderschrank von Chris von Rohr bediente, hat sie bis heute nie bestätigt.
Linda Fäh pushte 2010 den Ärztinnen-Chic. Die Klamotten sollen einen intelligenteren Touch verleihen. Falls dem trotz aller Bemühungen nicht so ist, so werden immerhin männliche Ärztinnen-Fantasien gestillt.
Linda setzte als aktuelle Miss Schweiz einen weiteren Trend: Lange kratzende Schlaberkleider mit groteskem Blumenaufdruck. Eine Kluft mit der man, ohne sich auch nur einmal zu bücken, in jede Sekte aufgenommen werden würde.
Alle, die sich auch nur minimal für Mode interessieren, haben mitgekriegt, dass Schrebergartengrün die In-Farbe des Sommers war. Der Trend wurde von der Missen-Mutter Karina Berger angestossen.
Wir meinen zu diesem modischen Feuerwerk lediglich: Wenn schon ernsthaft über ein Verbot der Burka in der Schweiz diskutiert wird, dann könnte man die Diskussion doch gleich auf weitere Kleidungsstücke ausdehnen.
Noch mehr Outfits für die schwarze Liste der Fashionpolizei findet ihr hier.
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