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Karina Berger

Krippenspiel des Grauens

Irgendwie hatte es doch um diesen Stall herum auch noch Tiere und einen Schafhirten. Keine Ahnung, was die mit der Weihnachtsgeschichte nochmals zu tun haben, aber wir lassen sie natürlich auch auftreten. Heute besetzen wir die Rolle des Hirten. Also eigentlich ist es eine Hirtin.

Karina Berger hat sehr viel Erfahrung im Hüten von Herden. Ihr Spezialgebiet sind zwar nicht blökende Schafe, sondern zickende Ziegen, aber was soll’s, für unsere Krippenspiel-Inszenierung reicht das alleweil aus.


Sonntag, 04. Dezember 2011, 07:00
Kategorie: Adventskalender

Frey Fashion Days

In Zürich war wieder mal die Zeit der Vögele Fashion Days. Aber die Vögele Fashion Days wären natürlich keine Fashion Days ohne Promis. In New York oder Paris gehört das schliesslich auch zusammen wie Eier und Hühner.

Man lud also ein, was man kriegen konnte. So macht es zumindest den Anschein. Nur eines machte uns stutzig: Wo waren die Ex- und Vize-Missen? Wo war Alina Schubkarre? Einzig die Missen-Mutter konnten wir ausmachen…

..sowie das männliche Missen-Pendant mit der grimmig amtierenden Freundin im Schlepptau. (Huch, dieser Blick!):

Fabienne Boubes war natürlich mit ihrem Stech-Beutl am Start:

Wie Annina Frey haben die beiden keinen von Tilllate fotografierten Anlass in den letzten Wochen ausgelassen. Keinen! Könnt euch selber auf Tilllate davon überzeugen.

Aber kommen wir zu Annina Frey. Sie posierte an allen Tagen vor allem, was nach Kamera aussah:


Wieso, fragen wir uns? Kann uns nun endlich jemand erklären, wann man in der Schweiz ein Promi ist? Ausserdem sehen wir die anderen G&G-Moderatoren nicht mal halb so oft an Anlässen wie Annina Frey! Liegt es daran, dass ihre Moderationsgspänli froh sind, sie nicht auch noch am Abend ansehen zu müssen?
Es scheint übrigens ganz so, als hätte es wieder jemandem in der G&G-Redaktion ausgehängt. G&G sucht nämlich wieder eine Redaktor/in (90%) «mit Affinität zur Promiwelt sowie Erfahrungen im VJ-Handwerk». (Bei Interesse melden, wir leiten euch das Inserat weiter.)

Aber zurück zu den «Promis». Ist ein Radiomoderator ein Promi? Ist eine Moderatorin des Schweizer Sportfernsehens (gibt’s!) ein Promi?

Alain Sutter (hier mal mit ansehnlicher Frisur) geht ja noch als Promi durch.

Alain Sutter hat immerhin mal mit Pferdeschwanz ganz guten Schweizer Fussball gespielt. Aber Casting-Show-Teilnehmer?

..und Shawne Fielding? Was hat Shawne nochmals erreicht? – Ah genau, sie hat das Image der Schweiz in der Welt poliert. Aber das ist Vergangenheit. Heute isst sie offenbar nur noch zu viel Brot. Oder hat sie da etwa ein Brot im Ofen? Shawne, Küchlein!


Von

The world according to Garp

In der SonntagsZeitung gibt es jeweils ein Sonntagsgespräch, i.d.R. mit interessanten Leuten, die auch etwas zu sagen haben. Passend zum bedeutungslosesten Anlass des Jahres, der Miss Schweiz Wahl, durfte sich in der letzten Ausgabe die Organisatorin und Ex-Miss Karina Berger zu Wort melden.

Das Interview ist insofern sehr aufschlussreich, als dass es sämtliche unsere Vorurteile bestätigt. Ihre Branche werde oft belächelt, meint die fragende Journalistin. Darauf erwidert Frau Berger, erstaunlicherweise seien genau diese Leute, die Promis und Schönheitswettbewerbe belächelten, diejenigen, die am besten informiert seien. Womit der Einwand ungewollt bestätigt worden ist. Gerade wenn man gut informiert ist, kann man über diese Schmierenkomödie doch nur lachen. Als Selbstschutz quasi, denn eigentlich ist es zum Weinen. Es gibt ja wohl kaum jemanden, der dieses Theater ernst nimmt. Ausser natürlich die Protagonistinnen selbst.

Dann erfahren wir, dass die Schlagzeilen um Kerstin C(r)ooks Studium diese verletzt hätten, das müsse man auch mal sagen. Wie wäre es denn, wenn man einmal sagen würde, dass die offenbar von krankhaftem Ehrgeiz getriebene Ex-Miss schlicht und einfach gelogen hat, dass sie nicht glaub- und schon gar nicht vertrauenswürdig sei?

Weshalb ein Schönheitswettbewerb heute in der Schweiz ein so grosses Thema sei, wollte die SonntagsZeitung weiter wissen. «Wir haben nicht sehr viele Leute im Unterhaltungssegment, die längerfristig spannend bleiben. Wir bieten jedes Jahr ein neues Gesicht, eine neue Persönlichkeit und eine neue Geschichte.» Haben wir richtig verstanden, Persönlichkeit? Gemäss Duden ist eine Persönlichkeit ein «Mensch mit ausgeprägter individueller Eigenart» und/oder «jemand, der eine führende Rolle im gesellschaftlichen Leben spielt». Wir sind jetzt etwas verwirrt. Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen.

Und nun kommen wir zur zentralen Frage: welche Schlüsselqualifikationen muss eine Miss mitbringen? «Sie muss das Talent haben, Menschen in kürzester Zeit zu begeistern. Ihr attraktives Aussehen ist wichtig, sie muss eine spannende Persönlichkeit und herzlich und kommunikativ sein.» Das besagte Talent haben Missen durchaus. Nur nicht in dem Sinn, wie es hier gemeint ist. Und wie gesagt, was genau an den Mädels spannend sein soll – ausser natürlich, dass sie uns mit ihren Peinlichkeiten täglich aufs neue amüsieren – bleibt uns leider verborgen.

Als Rechtfertigung für die missliche Wissenswüste wird uns übrigens mitgeteilt, man habe ja nur Quizfragen gezeigt, welche eine Kandidatin nicht beantworten konnte. Wenn die «spannenden Persönlichkeiten» die einfachsten Fragen richtig beantworten könnten, würde man uns solche Häppchen auch nicht zum Frass vorwerfen können.

Zum Schluss ein Zitat, welches wir gerne als Steilvorlage aufnehmen: «Ausserdem halte ich das Militär, in das wir unglaublich viel Steuergelder reinstecken, für völlig unnötig» meint Frau Berger zur Politik. Gerne lassen wir uns künftig wie folgt zitieren: «Ausserdem halten wir Miss-Wahlen, in die wir unglaublich viel Konzessionsgelder reinstecken, für völlig unnötig.»


Dienstag, 27. September 2011, 07:00
Von

Das Premierchen

Kürzlich feierte der neue und letzte Harry Potter Film «The Deathly Hallows Part II» in London Premiere – grosser Fanandrang neben dem roten Teppich und viel echte Prominenz auf dem roten Teppich. Zugegen waren natürlich die Hauptdarsteller inklusive Erfinderin ihrer Geschichten…
…aber auch andere Grössen aus dem Filmgeschäft wie besispielsweise Guy Ritchie…
…Helena Bonham Carter…
… oder Ralph Fiennes.

Die Hauptdarsteller nahmen auch an der Premiere in New York teil. Für Zürich reichte es nicht. Hier war der rote Teppich einmal mehr mit mittelmässiger Bedeutungslosigkeit bevölkert. Und statt kreischenden Fans rissen sich bloss ein paar Lokalradios und TV-Sender um die “Prominenten”.

Einen Auftritt hatte wieder mal die amtierende Freundin vom Mister Schweiz. Die Lokalmikrofone wollten aber etwas vom Mister wissen und nicht von der amtierenden Freundin. Schmollend stellte Sie sich ins Abseits.

Natürlich durfte weder die obligate Wetterfee…
…noch die obligate Castingshow Teilnehmerin fehlen, letztere mit arg Schlagseite dank adrett gekleideter, den Körperkontakt suchenden Kollegin…
…und stellvertretend für die abwesende Missenzunft (hats sowas schon mal gegeben???) deren Mami.

Hey…soo schööön!


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