The Green Mile
Wir lieben Rote Teppiche. Und seit letzten Donnerstag auch wieder Grüne Teppiche. Was da nämlich am Zurich (ohne Pünktli auf dem u) Film Festival so alles über diesen spaziert ist, hat allerhöchsten Unterhaltungswert und bedarf einer kleinen Nachbetrachtung.
Nebst der Tatsache, dass nun offenbar Nadine Strittmatter und Melanie Winiger (in einer trendigen Igel-Fell-Jacke) beste Freundinnen sind oder, wie man in der Öko-Geschäfts-Szene sagt, der Joint Venture von MyClimate und Naturaline, gab es noch einige andere höchst brisante Sachen zu beobachten.
Zum Beispiel, dass Ex-Miss und Moderatorin (what else?) Tanja Gutmann auch anwesend war und vor allem mit ihrem blauen Schlafzimmerblick glänzte. Modisch war sie hingegen eher etwas unglücklich unterwegs. Am Abend in einem ebenfalls blauen Kleid, in dem sie wie eine etwas müde Helvetia ohne Schild und Speer wirkte. Und kurz zuvor im Globus am Bellevue kreuzte sie in etwas auf, das stark an einen US-Tarnanzug bei Desert Storm erinnerte.
Sehr hübsch angezogen erschien dagegen diese ebenfalls blau- (und auch sonst mal) äugige Glanz & Gloria-Moderartorin, an anderer Stelle auch schon mal als Klappergestell aus Basel bezeichnet. Mutig und wie ich meine, erfolgreich, wie sie uns mit der wohl kleinsten Körbchengrösse, trotzdem den tiefsten Ausschnitt des Abends zeigt. Find i sexy. Kompliment.
Abgespeckt, rundum schlank und fit wie ein Turnschuh zeigte sich JM auf dem Grünen Teppich. Bravo, nur noch ein, zwei Kilo und der zweitunterste Knopf des Gilets geht auch wieder zu.
Wer war noch zu sehen? Ah genau, diese Dame hier names Begum Inaara Aga Khan, bei der wir erst dachten, sie stehe grad vor einem Spiegel. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man, dass das nicht ihr Spiegelbild, sondern ihre „auf wundersame Weise“ junggebliebene Mutter ist.
Was uns sonst noch auffiel: Tonja Maria Zindel ähnelt immer mehr Margrit Rainer zu ihren besten Zeiten.
Christoph Mörgeli hat in der Aufregung vergessen, sein medizinhistorisches Museum abends abzuschliessen:
Elmar Ledergerber braucht bloss mal seine randlose Brille gegen eine andere einzutauschen und schon kann er sich unerkannt unter die Leute begeben.
Bei Nazan Eckes aus unserem nördlichen Nachbarland stimmte so ziemlich alles, Frisur, Kleid und das Verhältnis Ausschnitt/Körbchen:
Zoe Torinesi entschied sich auch für ein „Beschti-Fründin-Posing“, war auch einigermassen ok angezogen und könnte sogar bald Mona Vetsch in der Nippel-Such-Funktion-Rangliste den ersten Platz streitig machen.
Ausserdem fiel uns auf, dass sich Victor Giacobbo mittlerweile so gut als Roschee verkleiden kann, dass man den Unterschied wirklich fast nicht mehr sieht. Gut, vielleicht etwas zu viel Bräune und das Hemd etwas zu leger offen, aber als Parodist muss man halt immer einwenig übertreiben.
Und zu guter Letzt brachte sich Moritz Leuenberger am Rande des Festivals auch noch ins Gespräch für die Hauptrolle des Harry Potter ab Teil 30.




















