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Jörg Kachelmann

Von

Die beleidigte Leberwurst

Bis zu seinem Freispruch hat man nie was von ihm direkt gehört, doch jetzt wird Jörg Kachelmann erneut zum Stachelmann. Dieses Mal hat der Stachel aber nichts mit seiner Libido zu tun, sondern mit seinem verletzten Stolz. Er schiesst mit Giftpfeilen auf so ziemlich alles und jeden, teilt mit dem verbalen Zweihänder aus. Und wo darf er das ausgiebig tun? Selbstverständlich hier…
…also dort, wo auch anderen Ehrenmännern ausgiebig gehuldigt wird, gell Sepp. Das Interview ist ganze 10 Seiten lang. Ach, was heisst Interview, das ist eine Publireportage pro domo.

Und auch das vermeintliche Opfer geht in die Offensive – mit offenem Visier.

Ob Stachelmanns Ex – pardon, eine seiner vielen Exen – wirklich eine Lügnerin ist und er das arme Justizopfer, wissen wir nicht und werden wir vermutlich auch nie wissen. Dass seine Darstellungen aber mehr als beschönigend sind, haben wir an dieser Aussage in der Weltwoche Publireportage gesehen: «Ich bin kein pathologischer Womanizer. Es ist mir übrigens oft gelungen, erfolgreich nein zu sagen, aber es ist mir nicht häufig genug gelungen.»

Mit anderen Worten, er ist das Opfer. Immer wieder haben ihn die bösen Frauen angemacht. Der Geist war willig, doch das Fleisch war schwach, wenn er von den Luusmaitli verführt wurde. Seine Aussage impliziert passives Verhalten seinerseits. Was für ein Quatsch! Wie wir schon im letzten Jahr berichtet hatten, kennen wir eines seiner ehemaligen Luusmaitli persönlich. Nicht nur das, wir waren dabei, als die beiden sich kennengelernt haben. Uns ist aber nicht aufgefallen, dass der Ärmste bedrängt worden wäre. Im Gegenteil. Und nur zwei Monate später hat er diesem Luusmaitli einen Heiratsantrag gemacht. Auch diesem Luusmaitli.


Samstag, 18. Juni 2011, 07:00
Kategorie: Männer

7. Kalenderwörtchen

Das heutige Unwörtchen heisst…

♥♥☆☆♥♥

Luusmeitli

☆☆♥♥☆☆


Dienstag, 07. Dezember 2010, 07:00
Von

Weihnachtsmann

Weihnachten steht vor der Tür und Sie wissen noch nicht, was schenken? Wir haben was ganz Spezielles für Sie ausgemacht:

Gönnen Sie sich und Ihren Liebsten einen Kachelmann. Den Kachelmann gibt es einerseits in der bewährten Ausführung ‘Stachelmann’.

Nebst dem lustigen Struppi-Look zeichnet sich der ‘Stachelmann’ durch eine blühende Phantasie aus. Der ‘Stachelmann’ beherrscht es wie kein Zweiter, Phantasiewelten zu kreieren, in denen Sie sich einmalig und einzigartig fühlen werden. Der ‘Stachelmann’ verfügt ausserdem über ein ausgeklügeltes Organisations- und Multitasking-Modul, welches Sie beeindrucken wird – noch nie in Ihrem ganzen Leben werden Sie jemals so viele Bälle gleichzeitig in der Luft gehabt haben.

Aber aufgepasst, das Modell ‘Stachelmann’ eignet sich nicht in einem Umfeld mit weiblichen Geschöpfen zwischen 0 und 40 Jahren. Es sei denn, diese liessen sich gerne anspucken.

Ganz neu im Angebot gibt es den Kachelmann andererseits als Modell ‘Strammermann’.

‘Strammermann’ besticht durch aalglatte Rasur, eine jungendliche Lausbubenfrisur und adrette Gerichtssaal-Kleidung. ‘Strammermann’ ist ausserdem bescheiden, meidet das Scheinwerferlicht und bekennt sich zur Monogamie – das perfekte Familienmodell. ‘Strammermann’ ist ein stiller Schaffer, der Wettervorhersagen für TV-Stationen, Versicherungen und Fluglinien produziert. ‘Strammermann’ ist äusserst pflegeleicht und platzsparend – mit etwas Glück wohnt ‘Strammermann’ bei Muttern.

Angesichts der gleichen Bauart von ‘Stachelmann’ und ‘Strammermann’ ist allerdings Vorsicht geboten, da sich die Relais von ‘Strammermann’ in der Praxis nocht nicht wirklich bewähren konnten. Vielleicht ist es besser, wenn vorerst mal nur Billig-Fluglinien die Dienste von ‘Strammermann’ in Anspruch nehmen und sich Frauen in Anbetracht des wohl noch störungsanfälligen ‘Monogamie’-Chips vorderhand auf Sichtdistanz halten.


Mittwoch, 24. November 2010, 12:07
Kategorie: Männer

Rot gewinnt!

Unsere Leser/innen haben abgestimmt und jetzt wissen wir es: The Unsexiest Cervelat Alive 2010 heisst Nicolas Blancho. Unser unsäglicher König Drosselbart der geistig Verwirrten ist mit 19.5% der Stimmen da angelangt, wo er sich zu sein wohl immer gewünscht hat. Er hat es geschafft, seine äussere Erscheinung mit seiner geistigen Haltung zu einer Symbiose geradezu biblischen Ausmasses zu vereinen. Oder war das jetzt politisch nicht korrekt, Frau Illi? Wie auch immer, diesen Titel macht ihm keiner mehr streitig.

Rang 2 teilen sich mit je 16.02% die zwei anderen Rotkäppchen im Feld, Patrick Liotard-Vogt und Ulrich Schlüer. Ob so viel roter Farbe dürfte das Herz unseres Jungsozialisten Cédric Wehrmut wohl wahre Freudensprünge aufführen. Über 50% haben für rot gestimmt! Das ist und bleibt für Herrn Wermuth natürlich reines Wunschdenken, aber er sollte sich trotzdem ernsthaft Gedanken darüber machen, ob er nicht mal zu einer Flasche Henna greifen sollte, ganz nach dem Motto “im Kopf ist auf dem Kopf” (nicht wahr, Herr Schlüer?). In Sachen geistiger Verwirrung steht er schliesslich unserem glorreichen Sieger in rein gar nichts nach.

Die lederne Medaille holt sich mit 13.13% Mr. Da-Nos. Für mehr waren die Haare einfach zu wenig rot, aber vielleicht reicht’s ja im nächsten Jahr zu einem Podesplatz. Auf Rang 5 folgt mit 8.69% Mauro Tuena. Mehr gibt es zu diesem Herrn wirklich nicht zu sagen.

Dass Jörg Kachelmann mit 5.98% bloss Rang 6 belegt, liegt wohl in erster Linie daran, dass wir das deutsche weibliche Publikum überhaupt nicht mobilisieren konnten. Welche Deutschen interessieren sich schon für die eidgenössische Cervelatliga. Die schauen lieber Bundesliga.

Auf Rang 7 finden wir ex aequo mit 5.6% Carl Hirschmann und Sepp Blatter. Kleiner Mann, kleine Punktzahl. Aber weshalb sind die beiden gleichauf? Ist es, weil sie die gleichen Vorstellungen zu Moral und Ethik haben?

Dass Stefan Tobler mit gerade mal 3.86% bloss auf Rang 9 zu finden ist, erstaunt, legt aber die Vermutung nahe, dass ein gut schweizerisches Biedermann-Image ohne Ecken und Kanten bei uns nach wie vor honoriert wird.

Ganz am Schluss des Feldes finden wir Roger Schawinski mit lediglich 2.12% der Stimmen. Nicht für ihn zu stimmen war seine Erfindung.

Wir bedanken uns für die Teilnahme an dieser gesellschaftlich bedeutenden Umfrage. Weitere werden folgen, denn es muss doch einfach mal gesagt werden.


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