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Jonas Lutz

Jonas packt den Beauty-Case

Wir befinden uns kurz vor der Mister Schweiz Wahl 2011. Alle Koffer der Kandidaten sind gleich gepackt… Ganz gleich? Nein! Ein unbeugsamer Gegenstand unterscheidet sich jeweils und macht die Kandidaten so einzigartig….

Jonas Lutz leidet an Zwangsstörungen: Er «habe oft das Bedürfnis, die Zähne nach jeder Mahlzeit putzen zu müssen.» Damit er etwas lockerer wird und statt dauernd die Zähne zu putzen, auch mal mit seinen Kokurrenten feiern gehen kann, packen wir ihm etwas Gras in den Koffer.

Rechtlicher Hinweis: Für die Inhalte ihrer Koffer sind die Kandidaten nicht nur beim überqueren der Grenze selber verantwortlich.


Montag, 21. März 2011, 13:29
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Ein Koffer geht auf Reisen

Der 2. April ist unser Feiertag. Wir huldigen unserer Losung ‘Die Freude am Mister ist unsere Stärke (Bjh 23.2)’ und begehen den Tag mit einer Mister Schweiz Wahl. Nur noch 19 mal schlafen, dann ist es endlich wieder so weit. Und was die Missen können, das können die Mister noch lange. Also gibt es neu auch in dieser Konkurrenz nur noch 12 Kandidaten. Was natürlich nicht heissen will, dass durch diese Reduktion die Qualität gestiegen ist.

An diesem Tag wird der Traum eines, ja vielleicht zwei (die Vizes werden ja immer wichtiger) dieser jungen Männer in Erfüllung gehen – ein Jahr lang Auftritte in weiteren Einkaufszentren dieses Landes.

Damit die Burschen am 2. April aber auch sicher eine gute Falle machen, werden sie derzeit in Dubai auf Einkaufszentrum-Tauglichkeit getrimmt. Am 8. März sind sie abgeflogen, 12 stramme Kerle mit 12 identischen Koffern. Auch inhaltlich. Bis zum Rand mit PKZ Klamotten vollgestopft. Aber, einen ganz persönlichen Gegenstand möchten wir den Kandidaten mit auf die Reise geben und damit ihre Individualität unterstreichen.

In den kommenden Tagen werden wir die Titelaspiranten einzeln vorstellen und Ihnen unter der Rubrik ‘Soundso packt den Beauty-Case’ verraten, welchen persönlichen Gegenstand wir ihnen mit auf die Reise gegeben haben.

Dann bleibt uns nichts mehr, als zu hoffen und zu beten. Hoffen und beten, dass wir einen würdigen Nachfolger für Jan Bühlmann erhalten. Und mit würdig meinen wir nicht so einen wie Jan, sondern mehr einen wie dessen Vorgänger André Reithebuch. Wie gesagt, ‘Die Freude am Mister ist unsere Stärke (Bjh 23.2)’. Die Freude ist umso grösser, je weniger Fettnäpfchen ausgelassen werden. Jan hat uns ausgehungert.


Traumberuf: Nicht Mister

Auf die letzte Ausgabe der Schweizer Illustrierten freuten wir uns schon seit der Wahl von Miss Crook: Die neuen Mister Schweiz-Kandidaten wurden vorgestellt.

Was fällt auf? Christoph Blocher würde wahrscheinlich sagen, dass die Personenfreizügigkeit die ersten Auswirkungen auf die Mister Schweiz-Wahl zeige. Nein, schöne Männer sind anscheinend Mangelware. Mal ehrlich: Diese Auswahl könnte genau so gut von einer Mister-Letzipark-Wahl sein.

Wenn diese Zwölf die Besten aus 400 Bewerbern sind, wer hat sich denn da alles beworben? Und wer hat sich die Finalisten ausgesucht? Vielleicht wurde bei diesen Mister-Wahlen mehr auf die inneren Werte geschaut. Denn nun werden alle Kandidaten in den Portraits mit einem Merkmal wie “Der Engagierte”, “der Soziale”, “Der Künstler” und “der Philosoph”, umschrieben. Hey, sooo schöööön. Intelligenztests wurden aber anscheinend mit den Kandidaten nicht gemacht: Wir werden schon auf der Titelseite der SI mit dem Vermerk “Die zwölf Schönsten oben ohne” vorgewarnt.

Möglich wäre auch, dass solche Miss- und Misterwahlen langsam an Glanz verlieren und das Berufsbild des Misters, Ex-Misters, Vize-Misters und Mister-Kandidaten nicht mehr so beliebt ist wie auch schon. Das würde auch erklären, wieso seit letztem Jahr nur noch 12 anstatt 16 Kandidaten ums Krönli buhlen.

Ich bin mir sicher, dass wir auch ein Jahr mit einem durchschnittlichen Mister überleben werden. Trotzdem sind wir auf alle Fälle schon auf die Kandidaten der Mister Gay 2011-Wahl gespannt, eventuell haben die ja mehr zu bieten. Wäre ja nicht schwierig.


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