Die Veranstaltungen heissen “Miss Schweiz Wahl”, “Glory Awards”, “Swiss Awards” usw.. Und jetzt haben Kunstschaffende den Stellenwert dieser Stelldicheins für unsere Kultur entdeckt. Unter dem sinnigen Namen “Wurstfestival” wird derzeit dem hiesigen Wurstschaffen gehuldigt. Und das einen ganzen Sommer lang.
Für die grafische Darstellung der zelebrierten Protagosnisten hat man sich lustige Avatare ausgedacht.
Kindertheater “Hanswurst in der Zeitmaschine” – kindergerecht aufbereitet lassen die Veranstalter die Kindheit und Jugend von Carl Hirschmann Revue passieren. Das Stück ist auch für Eltern sehr empfehlenswert, um Erziehungsfehler frühzeitig erkennen zu lernen.
Wurstspektakel – Anna Maier präsentiert noch einmal und exklusiv ihr legendäres Wurstkleid.
Bratwurst-Workshop – Gigi Oeri erklärt den verantwortungslosen Umgang mit dem Solarium und verrät das Geheimnis hinter einer gepflegten Lederhaut.
Wurst-Handwerk – André Reithebuch gibt Einblick in den Alltag in einer Schreinerei.
Liebe ist doch etwas Wunderschönes. Gerade vor Valentinstag werden wir tagtäglich daran erinnert, dass die Frauen den Männern (sofern dann irgendwelche vorhanden sind und gleiches gilt natürlich auch für die Kombination Frau-Frau/Mann-Mann) noch irgend ein kitschiges Plüschherz und die Männer den Frauen noch einen überteuerten Strauss Rosen kaufen sollten. So richtig romantisch eben. Und auch schampar originell – Aufmerksamkeit zum Valentinstag. Wow!
Doch es gibt auch die “anderen”, wahrscheinlich sogar die Mehrzahl, die Singles nämlich. Diejenigen, die sich an diesem Tag vielleicht besonders einsam fühlen, sich ansonsten häufig fremdschämen über das theatralisch inszenierte Verliebtsein vieler Neo-Pärchen auf Facebook.
Auch viele unserer Cervelats sind bekanntlich single – oder dürften es in absehbarer Zeit wieder sein. Darum kuppeln wir heute, am Tag der Liebe, der Geliebten, der Verliebten und der Blumenindustrie, mal wild drauf los:
Unser erstes Pärchen ist aus der Schweizer Wurstszene nicht mehr wegzudenken, sie ursprünglich und angeblich mal die schönste Schweizerin, er der wohl meistätowierte Büetzer, und beide sind sie kurzfristig mal ein bisschen ausgewandert.
Der Bauer der Nation und die Jodlerin der Nation sind zwar beide (noch) in festen Händen, doch dieses urchige Pärchen darf einfach nicht fehlen.
Gemeinsame Hobbies sind ja bekanntlich die Basis einer guten Beziehung. Vielleicht gibt’s das Solariumabo etwas günstiger im Doppelpack?
Fabienne Heyne wurde in den letzten Monaten noch dünner (obwohl wir dachten, dies sei kaum mehr möglich). Wir denken daher, dass ein Koch, der das Jetsetleben kennt, die ideale Besetzung wäre.
Die Vorliebe für bunte, geschmacklose Kleider verbindet folgendes Doppel:
Kürzlich feierte sich die Szene wieder selbst. Es fand zum vierten Mal eine Talentshow im Zürcher Club Moods statt. Interessant daran war, dass nebst Ava Duena fast nur Journalisten mitmischten:
Cécile Bähler moderierte, MvH, Fabienne Heyne und Jennifer Hurschler jurierten und Stefan Büsser gab «erste Einblicke» in seine Show als Stand-up Comedian.
Sie fragen sich nun, was das mit Journalisten zu tun hat? Haben Sie sich das nicht schon bei Shawne Fielding («writer, commmentator») und Piero Esteriore («Verleger und Chefredaktor von iNews») gefragt? Die Antwort ist einfach: der neue Modeberuf im Cervelatolymp ist «Journalist»!
Jurorin Fabienne Heyne wurde an der Talentshow von ihrer Berufskollegin als «Journalistin und angehende Lehrerin» eingeführt. Lehrerin wofür? Für «Die richtige Ernährung»? Sie sieht nämlich wieder deutlich gesünder aus. Vielleicht lag das aber auch an ihrer neuen Dauerwelle, die ihrem kleinen Kopf wieder etwas mehr Volumen gibt.
Jurorin Jennifer Hurschler ist ja bereits Wirtschaftsexpertin und Kommentatorin, da ist es natürlich nur ein Katzensprung zur Journalistin.
Da wir klatschheftli.ch-Autoren keine Journalisten sind, hat seine Aussage sogar etwas Wahres. Obwohl er sich bald mal überlegen sollte, in sein Berufsportfolio auch «Comedian» aufzunehmen: zum einen wegen seiner Place-To-Be-Moderation, zum andern wegen seinen besseren Pointen, als denjenigen des eigentlichen Komödianten des Abends, Stefan Büsser.
Stefan Büsser, das «Ringier-Kind», wie ihn die Moderatorin und Journalistin Bähler nannte, startete einst beim Blick als Praktikant (also als Journalist), arbeitet nun als Ringier-Energy-Moderator und ist in der Szene heiss geliebt. Doch nun möchte er sich als Stand-Up-Comedian beweisen. Folgend ein kurzer Ausschnitt von seinem Talentshowauftritt:
Es ist erstaunlich, dass seine Premiere im Kaufleuten bereits ausverkauft ist. Aber wenn die ganze «Neo-Journalisten-Szene» kommt und die, über die er mal geschrieben hat und die, über die er auf Energy mal was erzählen soll, dann ist die Bude halt schnell voll. Schliesslich kam auch Mr. Da-Nos nur an die Talentnacht, um den Stefan zu sehen, wie er ihm selber nach der Show gesülzt hat.
Obwohl uns Stefan mit seinem Live-Auftritt nicht ganz überzeugen konnte, ist es vielleicht tatsächlich besser, wenn er Comedian wird und das Journalist sein bleiben lässt:
Seid wann schreibt man seit? Das hätte der Piero als Chefredaktor vom iNews also auch noch hingekriegt.
Wie dürfen wir das verstehen? Greift Jenni jeden Morgen sofort in die Früchteschale neben dem Bett, da ihr Körper sofort Gemüse verlangt. Welches wohl ihre bevorzugtes Gemüse ist?
Ist es der Mais,
die Gurke,
das Rüebli
oder doch die Aubergine mit der etwas spezielleren Form?
Oder schreit ihr Körper nach Früchten? Z.B. nach Melonen… (…könnte hinkommen…)
…Bananen…
…oder Erdbeeren?
In diesem SI-Artikel verrät uns Jenni aber auch, dass sie nicht nur auf Gemüse steht, sondern sich quasi zum Frühstück auch gerne an aalglattem Fisch vergreift: