Alle wollten sie den Job und wähnten sich wohl in aussichtsreicher Position. Immerhin zählen sie sich zur helvetischen Cervelat-Liga – der AxpoPopo Super League sozusagen.
Verständlich auch. Jahrelang Wetterfee sein ist etwa so spannend, wie der Farbe beim Trocknen zusehen. Aber auch Ex-Miss bzw. Ex-Vize-Miss-Lorbeeren sollten dieses mal nicht ausreichen. Und selbst eine erfahrenen Moderatorin, die sich Eva Nidecker nennt, obwohl auf ihrer Webseite konsequent von Eva Camenzind die Rede ist, konnte ihr nicht Paroli bieten: SIE heisst Sara Hildebrand, ist 23-jährig und Rheintalerin. Wie Jasmin Hutter. Soo schööön!
SF
Wie auch immer, wir heissen Sara herzlich willkommen in der Welt des Cervelat-Glamours (das ist eigentlich ein Widerspruch in sich selbst…). Aber wer mit solchen Klamotten am Casting erscheint, hat natürlich ganz gute Karten. Da steht die Sara der Annina in gar nichts nach.
Klar Sara, “öppe die wird i de Medie öppis umtrüllt”. Das ist unser Job. Aber wir meinen es immer mit einem Augenzwinkern. Imfall. Also nicht zu sehr aufregen, bitte.
Der Online-Ausgabe der Neuen Luzerner Zeitung zisch.ch konnten wir hoch interessante Erkenntnisse zum grassierenden eidgenössischen Missen-Fieber entnehmen. Keine Geringeren als Jennifer Ann Gerber, Christa Rigozzi und ihr Hoffotograf Giovanni Marchese gaben ihre Weisheiten zum Besten, um das Unfassbare fassbar zu machen.
Jenny macht den Anfang: “Das hat wohl mit der grossen Akzeptanz und dem hohen Identitätswert des Titels zu tun”. Ach so. Fragt sich bloss bei wem. Den Einkaufszentrumsbesuchern, die von ihren Kindern zur Autogrammstunde mit irgend einer Miss oder einem Mister (Ex- bzw. Vize- zählt natürlich auch) geschleppt worden sind?
Dann kommt Christa mit einer schon fast poetischen Erklärung. “In der Schweiz gibt’s kein Königshaus. Die Schönste und der Schönste springen meiner Meinung nach bei uns in diese Art Königsrolle. Vielleicht zusammen auch noch mit dem Schweizer Nationalzirkus Knie.” Das ist ganz grosses Kino! Vermutlich meint die Christa das, weil es zuweilen auch mal ‘Schönheitskönigin’ heisst. Fragt sich bloss, welche Götzen unser Volk von Bauerntölpeln während Jahrhunderten angehimmelt hatten, als es noch keine Missen und Mister gab. Die Parallele zum Nationalzirkus finden wir hingegen wieder sehr treffend: auch Miss/Mister-Wahlen sind bloss ein Affentheater.
Zum Schluss erinnert uns der Intellektuelle Marchese an einen besonders wichtigen Aspekt: “Kommt dazu, dass unsere Amtsinhaber tolle Leistungen erbringen und starke Persönlichkeiten sind.” Zu dieser messerscharfen Analyse gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Ausser vielleicht, dass man z.B. auf klatschheftli.ch zum Thema ‘Missen Dissen’ bzw. ‘Misters Dissters’ bis heute ingesamt 207 Artikel abrufen kann – und da geht es ausschliesslich um die tollen Leistungen und starken Persönlichkeiten unserer Missen und Mister.
Ja, es ist Frühling! Und wenn wir es nicht selber spürten, merkten wir es spätestens beim Anblick von Jennifer Ann Gerber aka Jennifer Ann Gerbera.
Beim Betrachten des an sich schon sehr lebendigen floralen Musters ihres Kleidchens in Kombination mit dem “Peperoncini”-Armband” und den “Aborigines”-Ohrringen wird uns aber der Frühlingsgefühle definitiv zu viel. Da nützt es auch nichts, den übertrieben frisch-fröhlichen Auftritt mit einem Konfirmanden-Täschli und Klosterfrau-Bolero wieder etwas dämpfen zu wollen.
In dieser Aufmachung sehen wir Jenny eher als Botschafterin der Giardina Zürich, der offensichtlich immer noch ein passendes Aushängeschild fehlt:
Bild: Giardina Zürich
Verglichen mit den peinlichen “Domestic Appliance“-Engagements anderer Ex-Missen wäre ein solches Angebot geradezu ein Glückstreffer und ein weiterer bedeutender Meilenstein in ihrer bereits ausserordentlichen Karriere als Werbe-Ikone.
Den hervorlugenden BH müsste sie aber doch noch vorher zurecht zupfen.
Das Key West direkt am Zürisee in Oberrieden feierte Eröffnung. Nicht weil es endlich wieder Frühling wird, sondern weil mit Andy Knecht ein neuer Herr drauf ist. Dieser lud zum Apéro und Cervelat-Promis schafften die Anreise trotz Schnee. So kamen einige FCZ-Spieler, die ich leider nicht erkannte (Johan Vonlanthen hätte ich bestimmt erkannt), sowie die Exmissschweiz Jennifer Ann Gerber. Weder Jenny, noch das Restaurant waren neu gemacht. Zumindest beim Restaurant ist die Restauration aber nur noch eine Frage der Zeit… Wir sind gespannt, wie das Key West im nächsten Sommer seine exklusive Lage direkt am See ausnutzt. The next big Cervelat-Mekka des Linken Züriseeufers?
So heisst der Titel des 1975er Albums der damaligen Kultband Supertramp. Und so ist es uns gestern Abend an der Eröffnung der Auto Zürich 2009 vorgekommen. Was einst als lokales bzw. regionales zur Schau Stellen der aktuellen Modellpalette diverser Automobilhersteller begonnen hatte, scheint nunmehr den Status eines veritablen Cervelat-Happenings erklommen zu haben. Und dies nicht nur wegen der Präsenz von Persönlichkeiten aus dem Motorsport oder auch aktuellen Missen und Misters. Nein, der wahre Wurstsalat fand anlässlich der exklusiven Voreröffnung statt.
Unsere allerliebste Promi-Übermutter Renata Domenica Anghern Würmli hat einmal mehr ganze Arbeit geleistet. Chapeau! Auch wenn die Automobilbranche seit Monaten jammert, kamen unsere Promis in Scharen. So z.B. Ex-Missen wie Jennifer Ann Gerber oder Amanda Ammann.
Oder Vertreter der nationalen Musikszene wie Krokus-Sänger Marc Storace (CvR haben wir nicht entdeckt, ist wohl mit der Naturfee beschäftigt), DJ Mr. Da-Nos oder auch die Sängerinnen Suzanne Klee und Natacha (letztere in einem Outfit, das jedem Fasnachtsball gerecht geworden wäre). Und natürlich the one and only Gunvor – ob sie ihre Gesangskarriere in Richtung automobiler Geräuschkulisse weiterentwickeln will, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.
Auch getroffen haben wir Perönlichkeiten aus dem Sport wie Martina Hingis mit ihrem Freund Andreas – beide bestens gelaunt – oder Beat Breu, dieses Mal wieder ohne Heidi (Mutti Breu hat wohl ein Machtwort gesprochen).
Und dann haben wir Bergunternehmer Renzo Blumenthal gesichtet. Gleich haben wir uns gefragt, ob Renzo bald auch in Automobilbau macht – Brandextension halt. Oder ob er lediglich zugegen war, um einmal mehr sein Leben zu promoten. Oder war er doch schlicht inkognito unterwegs, um mit blutjungen Blondinen zu schäkern?
Und zum Schluss noch der heimliche Star des Abends: pimp my Powerplate!
Doch, dieses Mal landet Jennifer Ann Gerber einen richtigen Werbecoup. Vergessen Sie Burger King. Jenny macht jetzt Werbung für Own-a-Heli. Und das mit aufgepeppter Frisur und selbstsicherem Blick, wie blick.ch meint.
Na ja, auf uns wirkt sie eher wie eine Escortdame osteuropäischer Provenienz. Was aber von viel grösserem Interesse als Jennys Aussehen ist, ist die Firma, für die sie wirbt: Own-a-Heli, ein im Juni gegründetes Unternehmen. Was genau bietet dieses Unternehmen als Dienstleistung an? Scheint etwas mit Helikoptern zu tun zu haben. Aber was genau, darüber gibt zumindest die Webseite von Own-a-Heli so wenig Auskunft, wie der Gerbersche Trailer.
Obwohl, im Trailer steht doch “Jennifer Ann Gerber”……”für V.I.P.’s”, nicht wahr?
Jennifer Ann Gerber ist die neue Burger Queen. Sie posiert zusammen mit ihrem Alpen-Buddy aus Österreich für die neue Burger King Kampagne. Ab Ende Oktober werden uns die Ex-Miss Schweiz und die Miss Austria 2009 (wieso eigentlich nicht Miss Österreich?) im Cowgirl-Outfit von riesigen Plakaten entgegen prangen.
Schön und gut, nur ist das nicht ganz fair. Die Cowgirl-Masche ist doch längst von Shawne Fielding besetzt. Warum also wurde nicht sie, die Königin ohne Thron, das Cowgirl ohne Kuh zum neuen Burger King Gesicht gewählt? Sie macht ihre Sache schliesslich gut, und einen Missen-Titel hat sie auch – Miss Dallas!
Wir fragen uns deshalb: War sie Burger King zu alt?
Dabei passen doch der Burger King Slogan und Shawnes Schiessvideo so gut zusammen wie Anita Buri und Stephan Meier:
Das jährlich stattfindende Swiss Economic Forum hat sich eigentlich als durchaus ernstzunehmende Veranstaltung etabliert. Nationale und Internationale Grössen aus Wirtschaft und Politik geben sich ein Stelldichein. So tauchten schon Namen wie Al Gore oder Kofi Annan auf der Keynote-Speaker-Liste auf. Für die Ausgabe 2009 haben sich die Organisatoren etwas Besonderes ausgedacht: etwas Glitz und Glam am Galadiner. Das ist an sich nicht verwerflich. Doch wenn der Glitz und Glam Faktor in Person von Ex-Miss Jennifer Ann Gerber, Miss Earth Nasanin Nuri und v.a. Ex-Mister Renzo Blumenthal daherkommt, amüsiert uns das – um es mal gelinde auszudrücken. Was uns aber am meisten amüsiert hat, sind einmal mehr die aufschlussreichen Aussagen unseres Ex-Misters. Er fragt sich allen Ernstes, was die Kolleginnen der Missen-Gilde an dieser Veranstaltung zu suchen hätten. Ganz im Gegensatz zu seiner Wenigkeit: er ist vor Ort, um sein Leben zu promoten. Ist das jetzt ein Produkt oder eine Dienstleistung?
Dieser Tag, das war der vergangene Donnerstag, 26. März im Jahre des Herrn 2009. Der Zürcher Papst der fleischlosen Küche, Rolf Hiltl, lud zum 111-Jahre-Hiltl-Jubiläum. Und wie feiert man 111 Jahre Tofu-Burger am eindrücklichsten? Natürlich mit Schweizer Cervelats – z.B in Person von Börni Höhn, Eva Camenzind, Jennifer Ann Gerber oder Jeanette Macchi-Meier (richtig, das ist die, die immer genau wusste, was sie will: z.B. Coiffeuse, Lastwagenchauffeuse, Miss Schweiz Wahl Teilnehmerin, Sängerin, Erotik-Magazin Moderatorin…und dann plötzlich ‘kein Sex vor der Ehe’ – etwas spät, die Einsicht – und überzeugte Freikirchen-Anhängerin und “Fenster zum Sonntag”-Moderatorin). Sie sehen, wie immer an solchen Anlässen, ein Aufgebot an illustrer Schwergewichts-Prominenz, das seinesgleichen sucht.
Am besten aber hat uns Anita Buri gefallen. Ihr nämlich haben wir es zu verdanken, dass ‘Cervelat’ ab sofort als Kompliment zu werten ist. Auch sonst haben uns ihre kurzen, prägnanten Statements am besten gefallen. Alles vorgetragen in sympathischem Thurgauerdialekt und untermalt mit herzerfrischendem Lachen – da geht auch uns das Herz auf. Ach ja, noch etwas: auch Anitas Bescheidenheit weiss zu überzeugen. Auf die Frage nach den Fleischvorlieben unserer Nationalwurst-Frauen kamen Antworten wie ‘argentinisches Beef’, Steak, Rindsfilet. Nicht so von Anita. Aber sehen Sie selbst.
Hmm.. ähmm.. was sagt man dazu.. Dass JenniAnn sich so unstylisch gibt und tatsächlich nach alter aargauer Art mit Sonnenbrille im Ausgang hängt, hätte ich echt nicht gedacht. Ob sie wohl auch weisse Socken trägt und im Stehen pinkelt?