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Jennifer Ann Gerber

Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten

Vor einem Jahr, im Dezember 2010, steckten wir schon im tiefen Winter. Ein Jahr später ist von der weissen Pracht weit und breit nichts zu sehen. Wir müssen uns also mit dem Weiss der unterschiedlichen Wurstsorten begnügen (im Symbolbild unten nicht vertreten). Dafür ist dann aber sicher Schamesröte im Gesicht garantiert.

Fangen wir mit einem brisanten politischen Thema an. Können Sie sich noch erinnern an die Ausschaffungsinitiative? Gölä und Ex-Miss Jenni können sich sicher noch daran erinnern. Aber können sie sich auch an die gemeinsame Nacht erinnern?

Derweil machte sich in der Medienszene die artentypische Eitelkeit bemerkbar. Marco, der sich lieber Finn nennt, war beleidigt. Also schritt sein oberster Chef ein und verordnete Zwangszensur. Marco, der oberste Chef und das Zensuropfer gehören alle dem gleichen Verlagshaus an. Wir nicht. Lustig, nicht wahr?

Ein anderer eitler Gockel hätte sich besser selbst zensuriert statt masslos zelebriert! Aber wir wissen, dass er es nicht besser kann.

Vor einem Jahr mittels Ferndiagnose festgestellt, hat sich der Verdacht in diesem Jahr zur Gewissheit erhärtet. Xenia Chewinggumeva leidet am unheilbaren Shawne-Syndrom. Aber eben, die Krankheit hat sich mit Pauken und Trompeten angekündigt.

Jahresende bedeutet auch immer Ausblick aufs neue Jahr. Und da feiern Astrologen und sonstige Scharlatane Hochkonjunktur. Besonders gut in Szene setzen kann sich die Gilde, indem irgend einem belanglosen O-Promi die Leviten, äh die Sterne gelesen werden.

An die neue Führung des Schweizer Fernsehens richteten wir vor einem Jahr einen indirekten verzweifelten Appell. Ob uns die SRF Oberen erhört haben? Natürlich nicht. In ein paar Tagen werden wir wieder Zeugen, wie unsere Gebühren für das feucht fröhliche Sich-selbst-zelebrieren von «People and More» Karteileichen verpulvert werden.


Von

Cars and More

Jedes Jahr im November findet in Zürich eine Autoausstellung statt. Wie es der Name sagt, werden dort Autos ausgestellt. Es ist so ein dreitägiger Mini-Automobilsalon. Bevor die Ausstellung ihre Tore öffnet, gibt’s am Vorabend jeweils eine Voreröffnung. Ganz exklusiv und nur auf Einladung. Vermutlich ist jeder Autoverkäufer des Kantons Zürich vor Ort. Und um dem Verkäufergroove etwas «Glamour» zu verleihen, kommt sie ins Spiel.

So, und jetzt werden Sie es wohl schon erraten haben, wenn Frau Anghern-Würmli ihre Krallen ausfährt, kommen ganz auserlesene Gäste. Zum Beispiel – wer hätte das gedacht! – die Miss Schweiz. Soo schööön! Und ganz neu darf nun neben der notorischen Vize Miss Schweiz gleich auch noch die Vize Vize Miss Schweiz mit aufs Bild.

Und wen könnte es neben der Miss Schweiz noch so haben? Ganz genau, den Mister Schweiz. Zwar ohne amtierende Freundin, dafür mit Biologiestudentin. Wenn das mal nicht eine dicke Überraschung für alle Anwesenden war…

Aber das ist noch lange nicht alles. Weitere Vertreter der «People and More» Fraktion waren zum Beispiel sie… …oder auch sie… …sie… …oder auch er…

Wir fassen zusammen: die Ingredienzen der Voreröffnung der Auto Zürich sind eine Horde saufender Autoverkäufer und eine Horde labernder Missen und Mister. Arme Autos.

Und was sie dort wollte, wissen wir nicht. Aber das wissen wir eigentlich nie.

Aber das Highlight des Abends lieferte wieder mal die Ex aus dem Tessin.

Für all jene, die’s nicht verstehen: sie spricht von der Parkscheibe im Handschuhfach.


Miss-Stände bekämpfen

Kürzlich stand im Blick am Abend die politisch inkorrekte Überschrift…

Was uns in diesem Artikel wohl erzählt wird? Führen einige Kantone nach dem KiPa («Kinderparlament») nun auch das «MiPa» («MissenParlament») ein? Welche Kantone das wohl sein könnten?

Nein, nichts dergleichen. Die «Schönsten» des Landes rufen die Jugend dazu auf, wählen zu gehen. Denn mit Stimmenfang haben sie Erfahrung. Schliesslich wurden alle einmal in ein Amt gewählt. Der Freund der Freundin vom amtierenden Mister Schweiz, Luca Ruch, meint auch klar: «Wenn du schon Missstände erkennst, dann ergreife die Chance, etwas zu verbessern, …»

Missen und Mister politisieren

Wir haben uns Lucas Ruf natürlich schon länger zu Herzen genommen. Denn wir haben Miss-Stände entdeckt und tun nun etwas dagegen…


Montag, 12. September 2011, 07:00

Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten

Wieder ist ein Monat vorbei (sogar 2 Monate seit dem letzten Archiv-Bericht) und es ist an der Zeit, einen Blick in die Archiv-Kiste vom September 2010 zu werfen.

Peinlichkeiten

Für klatschheftli.ch war der September 2010 ganz grosses Kino. Vor lauter Besucherandrang rauchte uns damals der Server ab. Alles nur, weil die erst wenige Tage amtierenden Miss Schweiz Kerstin Crook knallhart gelogen hatte!

Den legendären Bericht dazu, dessen Folgen schweizweit die Runde machten und der dem Wort Oxford im Schweizer Sprachgebrauch eine neue Konnotation gab, findet ihr hier:
Fernstudium der Eitelkeiten

Darauf gab es natürlich noch einen Folgeartikel:
Oxford Open University

Da der September auch in diesem Jahr ganz im Zeichen der Missen steht (am 24. September 2011 findet die neuste Miss-Verlochete statt), wollen wir auch im Rückblick speziell Missen-Beiträge erwähnen.

So zeigte uns beispielsweise die Miss Schweiz 2001 ihr Heim und woher sie das ganze schöne Einrichtungszeugs hat:
product placement

Stilsicher geht es auch im nächsten Beitrag zu und her. Stefan Tobler, ein Ex-Vize-Mister-Schweiz, besuchte eine Konfektionsgeschäfteröffnung:

Vor einem Jahr durften wir ausserdem gleich nochmals ein Highlight feiern: Die Schweizer Hochzeit des Jahre ging über die Bühne. Chri & Gio heirateten und Chri katapultierte sich damit in den Himmel der Hochzeitexperten:
Christa heiratet Giovanni

Weil es in wenigen Tagen schon wieder heissen wird «Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die dümmste, ehrgeizigste und langweiligste Miss im ganzen Land», möchten wir zum Abschluss des Rückblicks nochmals darauf hinweisen, wie die Gespräche kurz vor der Wahl auch dieses Jahr ablaufen werden:
Nervioso in Campo Missio


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